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Pferdeschutz
Ausrangierte Pferde...Mittwoch 03.Januar.2007 12.22

KREFELD

Heimat für die Ausrangierten


Pferdeschutzbund kümmert sich auf einem Hof in Traar um die Tiere








Luigi Carrara und Manuela Juretzko kümmern sich um Pferde, die keiner mehr haben will. (Foto: Lothar Strücken)

Traar. „Serena“ war furchtbar abgemagert, hatte einen Sehnenabriss und war schon „ausrangiert“ für den Schlachthof. „Matera“ und „Laura“ kamen im Doppelpack. Die eine der Stuten hatte aufgrund falscher Ernährung lebensgefährliche Koliken. Tag und Nacht musste sie beobachtet werden, bis die Anfälligkeit nachließ. Die andere ist geschlagen worden und so kopfscheu, dass sie sich kaum ein Halfter anlegen lässt. Den 30 Jahre alten „Rambo“ wollte keiner haben und „Calandria“ konnte nicht mehr laufen, ihre Beine waren verritten worden.


Acht Großpferde, zwei Ponys, ein alter Hund und eine Katzenmutter mit fünf Jungen, die auch keiner im schwangeren Zustand aufnehmen wollte, haben beim Pferdeschutzbund Krefeld auf einem Bauernhof in Traar ein neues gutes Zuhause gefunden. Die Pferde stehen in großen Boxen auf sauberem Stroh und kauen Heu. Der Hund trottet über die Stallgasse und die Katze lässt sich auf einem Heuballen nieder. Jedes Pferd hat einen Tannenzweig an der Stalltür, denn es war ja Weihnachten.


Die Idylle täuscht. Im Jahr des zehnjährigen Vereinsbestehens brauchen Vorsitzender Luigi Carrara und Geschäftsführerin Manuela Juretzko dringend Hilfe. „Wir erfahren so oft von Tieren in Not, doch unsere Kapazitäten sind erschöpft. Wir benötigen mehr Platz und wollen ausbauen. Wir suchen Helfer, die uns bei der Pferdepflege unterstützen“, erklärt Juretzko. „Wir bieten den Tieren das Gnadenbrot und ein Dach über dem Kopf. Futter, tierärztliche Versorgung und Medikamente sind jedoch teuer. Wir brauchen dringend neue Mitglieder, Pferdepaten und Sponsoren.“


Juretzko: „Es sind durchaus nicht immer schwer kranke oder sehr alte Tiere, die zu uns kommen, oft werden die Pferde einfach nicht mehr gebraucht. Sie werden zur Wegwerfware degradiert. Oftmals blutet uns das Herz, wenn wir von Notfällen hören und aus Geldmangel nicht weiter helfen können.“ Für die beiden Vorstandsmitglieder sind die Pferde ihr Leben. Rentner Carrara ist den ganzen Tag bei ihnen, die Geschäftsführerin täglich nach der Arbeit. Bis vor einiger Zeit halfen zwei junge Mädchen tatkräftig mit. „Die haben jetzt andere Interessen“, denkt der Vorsitzende während er Hufe auskratzt.


Die geretteten Vierbeiner stehen im Stall und schnauben. Später am Tag werden sie auf die Koppel geführt. Geritten oder verkauft wird keines der Tiere. Die Amtstierärztin kommt regelmäßig vorbei. „Sie hat es kaum geglaubt, dass „Calandria“ wieder gesund geworden ist. Doch die Stute macht draußen wieder die ersten leichten Hüpfer. Das ist die beste Belohnung für die viele Arbeit.“


02.01.2007
Von Chrismie Fehrmann







   
© Westdeutsche Zeitung

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Pferdeschutz
Vorm Schlachter bewahrt...Mittwoch 20.Dezember.2006 13.23




Gang zum Schlachter entronnen

Pferd bekommt Gnadenbrot in Eulenmühle/Zuspruch für "Pro Equis"



Wiltrud Heine striegelt "Wildfang", der in der Eulenmühle seinen Lebensabend verbringen darf.
Foto: Thomas Schmidt
Vom 19.12.2006
 
Von

Andreas Scherer

INGELHEIM "Pferde werden in Deutschland durchschnittlich nur acht Jahre alt, obwohl ihre Lebenserwartung bei 25 bis 30 Jahren liegt", sagt Wiltrud Heine von der Eulenmühle. Schlechte Haltungsbedingungen, Leistungsdruck im Pferdesport und die Wegwerfmentalität unserer Konsumgesellschaft führen nach Beobachtung der 47-Jährigen zu diesem erschreckenden Ergebnis. Anstatt die Ursachen in der falschen Haltung der Pferde und der eigenen unzureichenden Reiterei zu erkennen, ließen die Pferdebesitzer erkrankte Tiere von Gurus, Pferdeflüsterern und Tierkommunikatoren behandeln.

Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern und eigene Erfahrungen bei der Führung eines Pensionsstalls mit dem Schwerpunkt artgerechter Haltung und einer pferdegerechten Form der reiterlichen Aus- und Fortbildung einzubringen, wurde der Verein "Eulenmühle - Pro Equis" gegründet. Nicht zuletzt durch zunehmende Anfragen zur Aufnahme von Pferden aus unzureichender Haltung oder anderen Problemsituationen entstand die Idee, die Eulenmühle langfristig als Musterbetrieb zu sichern, auszubauen und mittelfristig in eine Stiftung umzuwandeln. Bereits im Vorfeld kann der Verein Pferde, Maultiere oder Esel aus Notsituationen aufnehmen und die Förderung des Tierschutzes bei der Haltung und im Umgang von Equiden durch ein umfangreiches Vortrags- und Seminarprogramm betreiben.

Wildfang, ein 18-jähriger Dülmener Wallach, zählt zu den Tieren, die in der Eulenmühle in Zukunft ihr "Gnadenbrot" verzehren und hier ihren Lebensabend verbringen dürfen. Da der Besitzer ihn nicht mehr versorgen konnte, drohte der Gang zum Schlachter. Dieses traurige Schicksal für das gesunde Pferd konnte in letzter Sekunde abgewendet werden. Mit der Eulenmühle fand sich ein Stall, in dem Wildfang aufgenommen wurde. Wildfang ist das erste Pflegepferd, das der im September neu gegründete Verein "Eulenmühle - Pro Equis" in seine Obhut genommen hat.

"Ich hätte nicht gedacht, dass wir es so schnell schaffen würden, die Mittel aufzubringen, um ein Pferd aufnehmen zu können", sagt die Vorsitzende des Vereins, Wiltrud Heine. "Möglich wurde dies durch den großen Zuspruch, den wir seit der Gründung haben, und die mit über 600 Besuchern und vielen Spendern erfolgreiche erste Veranstaltung `Offenes Adventstürchen`, die wir am 3. Dezember durchgeführt haben."

Neben der Aufnahme von Equiden (Pferde und Esel ) ist es dem Verein aber auch ein Anliegen, mit gutem Beispiel voranzugehen, um das Verständnis für eine artgerechte Haltung und Ausbildung von Pferden zu wecken. "Wir möchten erreichen, dass Menschen sich Pferde nicht ohne entsprechendes Fachwissen anschaffen und sich auch darüber im Klaren sind, dass Pferde Geld kosten", sagt Wiltrud Heine. Rechne man alle Kosten mit ein, komme man auf circa 600 Euro im Monat. Außerdem solle man sich auch dessen bewusst sein, was mit dem eigenen Pferd passiert, wenn es nicht mehr nutzbar ist.

Sitz des Vereins ist die 1998 von Wiltrud und Norbert Heine im Selztal gelegene Eulenmühle. Umgeben von zwölf Hektar Weideland biete der als Denkmal eingetragene Hof ideale Voraussetzungen, das innovative Konzept einer Reitanlage umzusetzen, die den Haltungsansprüchen von Pferden in besonderer Weise gerecht werde.


 

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Pferdeschutz
Pferde in AntalyaDienstag 12.Dezember.2006 15.58

 


http://www.peta.de/de/home.cfm?p=701

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Pferdeschutz
PferdediebstahlSonntag 26.November.2006 19.15
Hallo!

Kannst du diese WARNUNG in deinen Verteiler geben
oder auf deine Homepage setzen? Danke!

LG Nadine (Tel. 05037-979818 oder 0160-94744895)

WARNUNG:
Unsere Pferde wollten welche mit holländischem
Kennzeichen am Freitag (17.11.06) um ca.16.30h in
Düdinghausen stehlen. In Münchehagen haben sie
dann abends noch 2 Hannoveraner (Wallach (18J)
und Stute(15J), tragend) von einem Gnadenhof
(Rehburg-Loccum) geklaut, obwohl wir gleich die
Polizei informiert hatten. Habe meine Pferde
jetzt woanders hingestellt. Vielleicht kannst du
ja die Leute aus deinem Verteiler oder auf deiner
Homepage warnen. Umgebung
Düdinghausen-Wölpinghausen-Münchehagen (PLZ 31556 und Umgebung!!!). DANKE

Vor 3 Monaten waren schon welche mit polnischem
Kennzeichen da, die konnten von dem Jagdpächter
mit angelegtem Gewehr um 2h nachts von der Weide
vertrieben werden. Sie hatten schon die unterste
Litze des E-Zaunes durchgeschnitten. Auch sie
waren mit einem Pferdeanhänger da!
by Doggenschutz E-Mail        

Pferdeschutz
Pferdeschutz / EstlandFreitag 10.November.2006 14.18

http://www.hargo-talu.de


Sie glauben nicht, was ich hier schon mitansehen mußte und wie oft ich
einfach auch als Einzelperson nicht helfen kann. Vor Jahren hatte ich mich
an den deutschen Tierschutz gewendet und um Hilfe gebeten - es ging um die
unzähligen JUNGEN und GESUNDEN Pferde, die wahllos auf den
Schlacht-Transporten nach Italien landeten. Mehr als Ausflüchte bekam ich
nicht zu lesen (das Porto hätte ich sparen sollen...) und ich kaufte so
viele Pferde frei, wie ich eben konnte. Aber ich lernte eben auch, daß man
sich nur auf sich selbst verlassen kann.

Meine Homepage, die zwar nicht sehr aktuell ist, lautet: www.hargo-talu.de

Aber ich bin natürlich jederzeit für Fragen erreichbar - manchmal dauert es
mit den Antworten, dann ist hier garantiert viel zu tun... ich habe derzeit
24 Pferde in Eigenregie und bin damit schwer am Schuften. Trotzdem: tauschen
würde ich nicht wollen, das ist schon gut so.

Natürlich dürfen Sie meine Homepage gerne weiterleiten, auch meine
Email-Adresse, ich sehe da kein Problem. Sachspenden sind natürlich
jederzeit willkommen, ich habe eine kleine Verkaufsscheune eingerichtet: der
Erlös geht dann wieder direkt in konkrete kleinere Projekte wie "Halfter für
Kettenpferde", Tollwut- und Tetanusimpfungen, Konsultationen (Spritgeld, den
REst mache ich natürlich so) und in die Rettung meines Hengstes Honsul...
der hat auch einiges durchgemacht im Leben.

Ich muß allerdings schon abbrechen und raus in die Kälte: die Pferde warten
auf meine Nachtrunde. Und zwei meiner Hühner muß ich noch finden, die
wollten heute Abend nicht ins Hühnerhaus und frieren bei minus 4 Grad
irgendwo in einem Baum. Allerdings: ist heute nicht die erste Suche... nur
war mir irgendwann auch kalt.

Ich beantworte natürlich gerne Ihre Fragen!!!

Herzlichen Gruß aus dem kalten Estland
Ute Wohlrab

by Doggenschutz E-Mail        

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