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Aktuell
Erbarme Dich!Freitag 30.Dezember.2005 10.11
Die Räder rumpeln den schlaglochzerfurchten Weg entlang,
Die Zugmaschine ächzt und dröhnt im zweiten, dritten Gang,
Der Hänger folgt schlingernd den Schlangenlinien.
Zwei Dutzend Pferde sind die Ladung, Schlachtvieh ist die Fracht,
Vier Nächte und vier Tage und vielleicht noch eine Nacht,
Von Litauen bis hinunter nach Sardinien.
Dreitausend Kilometer liegen vor dem Elendstreck
Durch Kälte, Angst und Hitze auf dem zug'gen Ladedeck,
Mit groben Seilen lieblos festgebunden.
Dreitausend Kilometer eingepfercht und festgezurrt
Bei jeder Kurve schmerzt der rauhe Strick, der harte Gurt
Scheuert bei jedem Rucken in den Wunden.

Erbarme Dich,
Erbarme Dich!
Erbarme dich der Kreatur,
Sieh hin und sag nicht, es ist nur Vieh!

Sieh hin und erbarme Dich!

Sie leiden stumm, fast zwanzig Stunden geht die Reise schon.
Die erste Rast in Zebrzydowice, der Zollstation,
Ein stumpfer Tierarzt stempelt die Papiere,
Würdigt die Pferde keines Blickes, nach drei Stunden nur
Treibt man sie wieder auf den Wagen, beginnt die Tortur
Von neuem für die längst erschöpften Tiere.
Mit Schlägen und mit Tritten die Laderampe hinauf
Und strauchelt eines, stürzt eines und bricht eines den Lauf,
Dann stoßen sie es mit Elektrostäben,
Wieder und wieder auf, auch wenn's wieder und wieder fällt.
Nur für ein Tier, das überlebt, gibt es am Ende Geld
Und nur ein Tier, das steht kann überleben.

Erbarme Dich...

Und weiter, immer weiter ohne Rast, es drängt die Zeit.
Die Tiere längst zu Tod erschöpft, der Leidensweg noch weit,
Die Fracht verletzt, gemartert und geschunden.
Beim Tanken noch ein Eimer Wasser, die letzte Ration,
Der letzte Schlagbaum vor dem Schlachthof, die letzte Station
Und rohe Knüppel knall'n in offne Wunden.
Eine Betonwanne, ein Bolzenschuß, achtlos gesetzt,
Ein wildes Aufbäumen im Todeskampf und ganz zuletzt
Dringt aus den Kehlen eine Todesklage,
Ein Laut, so schaurig, der schon nicht mehr von dieser Welt ist.
In einem Todesschrei, den du dein Lebtag nicht vergißt,
Endet in Cagliari alle Plage.

Erbarme Dich...

Text von Reinhard Mey aus der CD "Einhandsegler"

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Aktuell
Befreiung von der Hundesteuer.Sonntag 20.November.2005 11.52
AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

Befreiung von der Hundesteuer ist möglich (18.11.2005)

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(aho) - Hunde machen Spaß, bereichern das Familienleben und für besonders
pfiffige Vierbeiner gibt es für Herrchen und Frauchen sogar einige
Möglichkeiten, ihren Hund ganz oder teilweise von der Steuer befreien zu
lassen. Vor allem dann, wenn ihr Heimtier besonders ausgebildet ist. Allein
in Berlin sind rund 2700 Hunde von der Steuer befreit, die als Sanitäts-,
Rettungs- oder Blindenhunde im Einsatz sind. Die insgesamt rund 5,3
Millionen Hunde in Deutschland werden je nach Wohnort unterschiedlich
besteuert. Die Städte und Gemeinden bestimmen selbst die Höhe der Steuer
sowie die Kriterien für eine Befreiung oder Ermäßigung. Aber es gibt
ermutigende Beispiele: In Wismar gilt die Befreiung für alle geprüften
Therapiebegleithunde, die regelmäßig Therapeuten bei ihrer Arbeit
unterstützen.  Eine generelle Befreiung von der Hundesteuer für Besuchshunde
gibt es bislang nicht.
Besuchshunde begleiten ihre Besitzer z.B. in  Alten- oder
Behindertenwohnheime. "Wir setzten uns dafür ein, dass Hunde, die in
Besuchsprogramme eingebunden sind oder in Physio- oder Psychotherapie
unterstützend wirken, also in erhöhtem Maß zum Wohle des Menschen beitragen,
von der Hundesteuer befreit werden," so Graham Ford, Vorsitzender des
Vereines "Tiere helfen Menschen" e.V..  In einigen Kommunen wie zum Beispiel
der Stadt Essen werden Hunde, die man aus dem Tierheim holt, für ein halbes
Jahr von der Steuer befreit, Menschen mit Behinderungen können teilweise mit
Vergünstigungen für ihre Begleithunde rechnen. Auch Personen mit niedrigem
Einkommen können eine Hundesteuerbefreiung oder -ermäßigung beantragen. Hier
lohnt sich die Anfrage bei der jeweiligen Kommune. IVH


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ANIMAL-HEALTH-ONLINE
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Aktuell
CoraMontag 10.Oktober.2005 22.00

Cora


 


 


 Cora - unser erster Doggenschutzhund -



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Aktuell
HautkrebsDonnerstag 29.Septemper.2005 9.29

Liebe Hundefreunde,


die ungarische Boxerhündin ELLI hat Hautkrebs und ich bitte alle Menschen, die bereits mit so einer Diagnose bei ihrem Hund konfrontiert wurden, mit mir Kontakt aufzunehmen - zum Erfahrungsaustausch.


DSCF0116.JPG


Elli wurde in der vergangenen Woche der Tumor entfernt - und seit dieser Woche liegt der Befund vor.


Wir alle sind nun sehr unentschlossen was zu tun ist. Der eine sagt: Chemotherapie, der andere sagt: Ruhe, Liebe, Sicherheit, Geborgenheit und abwarten...


Die Hündin ist durch die Hölle gegangen, ganz sicher auch schon bevor sie in der ungarischen Abdeckerei gelandet ist. Dann ist sie nach Deutschland gekommen - der Tumor wurde entfernt - und sie wurde gleichzeitig kastriert. Und nun sollen wir da oben drauf auch noch eine belastende Chemotherapie setzen???


Nun sitzen wir hier mit diesem Befund und ich bitte Sie alle ganz herzlich um Erfahrungsaustausch!


Lydia Muus, Telefon: 04385-593971 / LydiaMuus@aol.com



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by Doggenschutz E-Mail        

Aktuell
TierkrematoriumDienstag 13.Septemper.2005 17.54

Vom Verfasser dieses Schreiben haben wir die Genehmigung erhalten, diesen Brief hier zu veröffentlichen. Wer Kontakt zum Verfasser wünscht, wendet sich bitte an: LydiaMuus@aol.com


Dipl.-Ing. Jxxx Kxxx
Kxxx
5xxx Bxxx

Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V.
Hahnstraße 70
60528 Frankfurt/Main

Bxxx, den 08.09.2005


Sehr geehrte Damen und Herren,

als Betroffene betrügerischer Machenschaften im Hxxx, möchten wir Sie hierüber
informieren und Sie als weiteren Schritt bitten, den infrage kommenden
Tierärzten im Raum Aachen und Selfkant diese Informationen zukommen zu
lassen.

Zum Sachverhalt: Am 05.09.2005 wollten wir unseren am vorausgegangenen
Wochenende verstorbenen Kater in besagtem Krematorium mit einer
Einzelverbrennung zur letzten Ruhe geleiten. Nach emotionalen Momenten im
Verabschiedungsraum und einer Wartezeit von 1 Stunde wurde uns von Frau Txxx
Gxxx die vorher ausgesuchte Urne mit Asche übergeben. Im Gegensatz zu
unserem ersten Kontakt machte sie einen sehr abwesenden Eindruck auf uns.
Nur mit Mühe und unserer Unterstützung konnte sie die
Verbrennungsbescheinigung in den Rechner tippen. Wir bezahlten, Frau
Gxxx ging wegen des Wechselgeldes vom Büro in den Krematoriumsraum,
kehrte jedoch in den darauf folgenden 45 min nicht mehr zurück.

In der Befürchtung, daß ihr etwas zugestoßen sei, öffneten wir die Türe zum
Vorraum. Der vorher latente Verwesungsgeruch verstärkte sich schlagartig. In
dem Vorraum lag ein Hund in seinem Blut vor der Waage, um die Ecke im
Krematorium Frau Gxxx auf dem Boden. Sie kam in diesem Moment zu sich,
lehnte aber Arzt und Krankenwagen ab. In dem gleichem Moment erkannten wir
unseren Kater in dem Haufen toter Tiere in einem großen Alucontainer, wie er
auch für Schlachtabfälle genutzt wird. Mindestens noch ein zweiter
Container, ebenfalls randüber mit Tieren gefüllt, befand sich neben dem
kalten Ofen. Eine weitere Betroffene erkannte in einem Weinkrampf ihr kurz
zuvor abgegebenes Kaninchen auf dem stinkenden Haufen ebenfalls wieder.

Als meine Frau unseren Kater herauszog und an sich nahm, wurde Frau
Gxxx, deren Verhalten die Einnahme von Drogen oder Psychopharmaka
vermuten ließ, aggressiv und versuchte, ihr das Tier wieder abzunehmen.
Nachdem es ihr nicht gelungen war, uns im Krematoriumsraum einzuschließen,
setzte sie ihr aggressives Verhalten bis draußen auf dem Parkplatz fort,
bevor sie sich schließlich im Geschäft einschloß. Wir hatten also Urne und
Bestätigung der Kremierung unseres Katers in der einen Hand, den durch Blut
und Exkrementen der anderen Tiere bestialisch stinkenden Überrest unseres
Katers in der anderen.

Die unverzüglich gerufene Polizei erschien mit zwei Steifenwagen, separierte
Frau Gxxx und nahm die Schilderungen der Beteiligten zu Protokoll. Bei
Bedarf kann also der Sachverhalt auch von dieser Seite verifiziert werden.

Da hier der Schmerz des Verlustes eines Haustieres perfide für einen solchen
dreisten Betrug ausgenutzt wurde (ganz abgesehen von der Bezahlung
nichterbrachter Leistungen), wäre es uns eine Herzensangelegenheit, wenn
andere um ihre verstorbene Haustiere Trauernden nicht die gleichen
Erfahrungen machen müssen. Zumal wir den starken Eindruck haben (fingierter
Anruf), daß der Betrieb unbeeindruckt der Geschehnisse wieder weiterläuft.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Jxxx Kxxx



 

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