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Aktuell
Elektro ReizgeräteFreitag 24.Februar.2006 13.13
 
Keine Hundedressur mit elektrischem Strom
Leipzig (AFP) - Hunde dürfen nicht mit elektrischen Schlägen dressiert werden. Entsprechende Halsbänder oder andere so genannte Elektro-Reizgeräte sind nach dem Tierschutzgesetz durchweg verboten, urteilte am Donnerstag das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. (Az: 3 C 14.05)

 

23. Februar 2006 - 14.12 Uhr 

 

© Copyright: AFP Agence France-Presse 2006 und NetCologne

 

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Aktuell
CRONIDienstag 14.Februar.2006 20.53

Croni bleibt bei seinem Dauerpflegefrauchen Sarah und gilt somit als vermittelt!


Über die Geschichte des Boxerrüden Croni beim Doggenschutz können Sie hier weiter lesen:




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Aktuell
TeleimpulsgeräteSonntag 12.Februar.2006 19.25

Teleimpulsgeräte
Die Bundestierärztekammer hat ihre Forderung nach einem grundsätzlichen Verbot von Teletakt-Geräten und anderen elektronisch gesteuerten “Erziehungshilfen“ für die Ausbildung von Hunden bekräftigt.
Darüber hinaus sollte die Möglichkeit, Ausnahmen nach Bundes- oder Landesrecht zuzulassen, aus dem Tierschutzgesetz gestrichen werden. Diese Forderungen hat der Verband heute u.a. an das Bundesverbraucherministerium gerichtet.
Teletakt-Gerät, Antibellsystem oder Leinenzug-Korrektor heißen die elektronisch gesteuerten Hilfsmittel, die den schnellen Weg zum gehorsamen Hund versprechen und allenthalben zum Kauf angepriesen werden. Sie ermöglichen es, den Hund auch aus großer Entfernung für “unerwünschtes Verhalten“ zur strafen, meist per Elektroschock. Den wenigsten Hundehaltern scheint dabei klar zu sein, dass sie mit den Geräten in Konflikt mit dem Tierschutzgesetz geraten können.
Das Gesetz verbietet nämlich generell, einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen (§ 1). Speziell gilt das Verbot, Geräte zu verwenden, die durch direkte Stromeinwirkung das artgemäße Verhalten eines Tieres erheblich einschränken und dem Tier nicht unerhebliche Schmerzen, Schäden oder Leiden zufügen (§ 3 Nr. 11). Die Bundestierärztekammer hält die Geräte insbesondere in der Hand von Laien für hochgradig tierschutzrelevant. Aber auch einen Personenkreis, dem ausnahmsweise eine Anwendung gestattet werden könnte, hält der Tierärzteverband für nicht definierbar. Klassische Methoden der Hundeerziehung sind auch für Ausbilder ausreichend – so verbietet beispielsweise die Diensthundeschule der Bundeswehr den Einsatz der Geräte. Nicht Gehorsam per Knopfdruck sondern Zuwendung und Geduld sind für die Hundesausbildung erforderlich.
Die Bundestierärztekammer hatte bereits vor zehn Jahren ein grundsätzliches Verbot gefordert. Die entsprechende Resolution aus dem Jahr 1996 wurde 2005 nochmals intensiv diskutiert, bekräftigt und um die Forderung ergänzt, die Ausnahmemöglichkeiten aus § 3 des Tierschutzgesetzes zu streichen.


PRESSEINFORMATION
Bundestierärztekammer
Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Tierärztekammern e.V., Oxfordstr. 10, 53111 Bonn,
Tel. (02 2 7 25 46-0/-70, Fax 7 25 46 66
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Margund Mrozek
PM 3/06, 30. Januar 2006  
http://bundestieraerztekammer.de/btk...m3-06inter.htm

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Aktuell
UrteilMontag 06.Februar.2006 14.02




Tierschützer dürfen nicht mit Bildern provozieren



03. Februar 2006 Tierschützer dürfen nicht mit drastischen Fotos verletzter oder gequälter Tiere in der Öffentlichkeit für ihre Anliegen werben. Das Arnsberger Verwaltungsgericht hat in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung festgestellt, daß Bürger nicht ohne Zustimmung und unvorbereitet mit derartigen Bildern konfrontiert werden dürfen.

 


 
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Aktuell
Doggenhündin LadyFreitag 30.Dezember.2005 14.15

Lady

Lady war keine Schönheit. Ich selbst arbeitete noch als Praktikantin im Tierheim, als ihr Besitzer sie brachte.Er hielt das mächtige Tier an einer dicken Kordel ( für eine richtige Leine war sie ihm wohl nicht gut genug ) . Mit heiserer Stimme kläffte die Dogge einen kleinen Terrier an , der gerade spazieren geführt wurde . Sie regte sich furchtbar auf dabei ,und man merkte,daß weder Herr noch Hund schonn einmal etwas von Leinenführigkeit gehört hatten. Nur mit Mühe hielt der Mann sich aufrecht ,als er uns erklärte,weshalb er sich von dem Tier trennen wollte . Lady war als Wachhund gedacht gewesen . Als Welpe hatte er sie bekommen und in den Zwinger gesteckt. So war sie aufgewachsen wie " Kaspar Hauser" und kannte nicht einmal die Grundregeln einer Mensch-Hund-Beziehung . Stubenrein war die inzwischen anderthalb Jahre alte Hündin auch nicht( wie auch...) Jetzt war sie als Wachhund nicht mehr gut genug . Sie verbellte zwar , war aber für den Geschmack ihres Herrn nicht scharf ,und ihr Aussehen nicht furchterregend genug . Also mußte sie weg, So kam sie zu uns.
Ich weiß nicht wieso,aber ich schloß das große unbeholfene Tier vom ersten Augenblick an ganz besonders ins Herz. Es war sicher nicht ihr Aussehen... Das Fell war schmutziggelb, der Körperbau für eine Dogge zu mächtig und zu breit. Die ganze Schnauzenpatie und die schlecht kupierten Ohren leuchteten rosa wie bei einem Marzipanschweinchen . Die Krönung waren die leer wirkenden hellblauen Augen ,die unanbhängig voneinander in verschiedene Richtungen zu blicken schienen. Blind war sie nicht , aber eher die Karikatur eines Hundes. Mich störte das nicht . Aber es würde schwierig werden bei der Vermittlung....
Die Hündin machte es mir nicht gerade leicht . Ein tapsiger Welpe ist putzig im Ungehorsam ; so ein Kalb eine rechte Plage . Mit ihr spazieren zu gehen ,war keine reine Freude. Zu Anfang versuchte ich noch voller Optimismus etwas Disziplin zu üben. Zehn Minuten später hing ich kraftlos an der Leine und ließ mich mehr oder weniger hinterher schleifen. Wie vom Donner gerühert blieb sie dann plötzlich stehen und glotzte in eine bestimmte Richtung . Man merkte schon ,daß sie recht kurzsichtig war . As einiger Entfernung konnte sie einen Menschen nicht von einem Baum unterscheiden und hielt jede Plastiktüte für einen gegnerischen Hund. Auf ihre Artgenossen polterte sie los , als wolle sie sie in den Boden stampfen. Nicht böse, aber so gar nicht nach "Hunderegeln" Wo hätte sie auch Sozialverhalten lernen sollen ???? Trotz allem wurde Lady mein ganz besonderer Liebling . Wohl gerade deshalb, weil sie dümmer, häßlicher und schwieriger war als andere Hunde. Und weil man sich über sie lustig machte . Lady war ein Hund; und das Gerede konnte sie nicht kränken. Aber je mehr man mein rosa Schweinchen verspottete,umso mehr ergriff ich Partei für sie.

Lady war eine der ersten großen Aufgaben ,die ich bekam. Ich war gerade erst 2 Monate im Tierheim , und hatte noch nicht viel Erfahrung . Heute würde ich ihr sicher besser helfen können......

Ihr Aussehen konnte ich nicht verändern . Nicht einmal der gelbe Schimmer aus ihrem Fell verschwand nach dem Bad. Aber ich nahm mir vor ,sie zu erziehen , und einen passablen Begleiter aus ihr zu machen ! es würde sicher nicht leicht werden ,und ihr Begriffsvermögen schien ein wenig schwerfällig . Aber wir hatten ja Zeit . Dachte ich jedenfalls....

Es war ein Schock, als ich erkennen mußte ,wie sehr ich mich da geirrt hatte......
Es war der Morgen , an dem ich unvorbereitet udn nichtsahnend den Tierheimtrakt betrat,um schmutzige Hundedecken einzusammeln. Ich mußte dazu durch den Behandlungsraum ,als ich in der Ecke einen großen blauen Müllsack liegen sah . Er war prall gefüllt und mit einem Zweiten abgedeckt . Nun bin ich von Natur aus neugierig und hob ihn auf.Es war ein wahnsinniger Schock und das erste und letzte Mal,daß ich ernsthaft an meiner Arbeit im Tierheim zweifelte .Ich starrte auf das mir wohlbekannte gelbliche Fell. Es war meine Lady ,die da in diesem blauen Müllsack lag.Sie war tot ; eingeschläfert .......
Am Abend zuvor ,als ich schon weg war , hatte der Tierarzt ihr Leben beendet. Ich war wie gesagt damals noch neu ,und kein " vollwertiges Mitglied" der Tierheimcrew. Man hatte mir wohl extra nicht gesagt....

Es gab viele Gründe für Ladys Tod,die ich nie verstanden habe und auch nie verstehen werde. Eigentlich ist sie daran gestorben ,daß die Menschen die Welt in nützlich und unnütz,schön und häßlich einteilen. Kreaturen wie Lady passen nicht in dieses Schema.
Man hätte sie sicher hinbekommen . Sie war zwar durch ihre Isolation unerzogen ,aber sie hatte ein gutes Wesen !!! Lady liebte die Menschen ,die sie verspotteten, kannte nichts falsches und war ohne Arg. Und das ist eine Art von Schönheit,die strahlender ist als jede auch noch so imposante Fassade !!
Für mich warst Du schön!
Ich schreibe dies hier ,weil ich allen Menschen danken möchte , die dazu beitragen, daß Tiere wie Lady nicht ungehört und vergessen in einem Müllsack enden , sondern eine Stimme bekommen , die auf ihr Schicksal aufmerksam macht und ihnen eine Chance auf einen neuen Anfang.


(Uschi aus Bonn)

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