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Aktuell
Tierschutzpreis 2007Mittwoch 22.August.2007 13.49

Lydia Muus (geboren am 20. Februar 1967) wurde für den Deutschen Tierschutzpreis 2007 nominiert


Mit abstimmen können Sie bis zum 21. September 2007 unter folgender Rufnummer:



01378/40344908 (da hat sogar jeder Anrufer die Möglichkeit, eine Kreuzfahrt zu gewinnen)



Zusammen mit 9 anderen KandidatInnen - Initiativen und Privatpersonen - wurde Lydia Muus für den mit insgesamt 6.000,00 € dotierten Deutschen Tierschutzpreis 2007 nominiert. Dieser Preis wird einmal jährlich vom Deutschen Tierschutzbund, der Zeitschrift Funkuhr (Axel-Springer-Verlag), Pedigree Pal und Whiskas ausgelobt, wobei die LeserInnen der Funkuhr über die Vergabe des Preises entscheiden. Es gibt 3.000,00 € für den 1. Platz, 2.000,00 € für den 2. Platz und 1.000,00 € für den 3. Platz.



In der Funkuhr Ausgabe Nr. 37 (ab Freitag, den 07.09.2007 im Hande werden alle Nominierten vorgestellt, und dann erfolgt die Abstimmung durch die Leserinnen und Leser.


Am 4. Oktober, dem Welttierschutztag, wird der Preis in der Nähe von München verliehen.


Lydia Muus kümmert sich mir ihrer Initiative “Doggenschutz” schon seit Jahren für in Not geratene Doggen und Boxer und engagiert sich auch vom ersten Tag an mit bei der Boxerhilfe (www.boxerhilfe.de). Hin und wieder kümmert sie sich auch um in Not geratene Pferde.



Mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz hat sie sich diesen Aufgaben verschrieben. Wir wünschen Lydia viel Erfolg und hoffen, dass ihr Engagement gewürdigt und sie eine der Preisträgerinnen sein wird.


Nachfolgend zur Information einige Schreiben an den Deutschen Tierschutzbund:


Schreiben von Dr. Nicole Torka an den Deutschen Tierschutzbund:


Sehr geehrte Redaktion der Zeitschrift Funk Uhr, sehr geehrte Jury,

Über die Homepage des Deutschen Tierschutzbundes habe ich erfahren, dass Vorschläge für den ‚Deutschen Tierschutzpreis 2007’ gesucht werden. Ich möchte Frau Lydia Muus, Buchenweg 4, 24257 Pülsen und ihre Initiative Doggenschutz (www.doggenschutz.de) für diesen Preis vorschlagen. Warum ich meine, dass Frau Muus so eine Ehre zukommen sollte, möchte ich Ihnen gerne im Detail erläutern.

Im Jahr 2004 war ich aktiv auf der Suche nach einer sogenannten Notdogge. Über das Internet bin ich dann auf die Homepage der Initiative Doggenschutz gestossen. Der Doggenschutz ist eine ehrenamtliche private Initiative von Frau Muus, der sie sich neben ihrer eigentlichen Tätigkeit verpflichtet hat, und seit 2003 aktiv in der Rettung und Vermittlung von Deutschen Doggen und Boxern. Seitdem wurden circa 150 Tiere über oder mit der Hilfe des Doggenschutzes vermittelt. Übrigens ist Frau Muus schon seit über 10 Jahren ,im Einsatz’ für Doggen in Not und war erst bei der Initiative Doggen-Nothilfe aktiv. Die Initiative ‚Doggenschutz’ wurde aus der Not heraus geboren. Die Vermittlung von Deutschen Doggen und anderen Molossern gestaltet sich sehr, sehr schwierig. Es gibt relativ wenig gute Kandidaten die solchen Hunden gerecht werden können, da DD aufgrund ihrer Grösse, ihres Gewichts, ihrer besonderen Bedürfnisse im Bezug auf Futter und anderer lebenswichtigen Grundvorraussetzungen, für nur einen relativ kleinen Kreis von Menschen ‚der Hund’ sein kann. Dazu kommt, dass viele der Doggenschutz Hunde echte Nothunde sind. Die Tiere sind oft alt (bei einem Durchschnittssterbealter von 5.8 jahren, gilt eine sechsjährige Dogge schon als alt), krank, behindert und/oder traumatisiert.

Was zeichnet Frau Muus und ihren Einsatz aus? Das Wohl der Tiere steht immer an erster Stelle, ihr unermüdlicher Einsatz, ihre Gabe das Thema ‚Tierschutz’ Menschen nahe zu bringen, eine neue Generation TierschützerInnen zu gewinnen, ihr professionelles Handeln und ihre Zivilcourage. Frau Muus ist für mich ein Vorbild als Mensch und wie Tierschutz sein kann und muss.
Im Wohle der Tiere zu handeln bedeutet manchmal, oder sogar oft, dass man Hoffnungen und Wünschen von Menschen nicht gerecht werden kann und darf. Leider gibt es eine Vielzahl von Bewerbern die sich als Endlich-Platz für eine Dogge anmelden wollen, dieser aber nicht gerecht werden können. Man wohnt im dritten Stock ohne Aufzug, ist täglich acht Stunden und mehr ausser Haus, möchte einem Hund ein Zwinger-Dasein zumuten oder fragwürdige Ausbildungsmethoden. Jeder Bewerber muss einen Fragebogen ausfüllen. Sollte in diesem Fragebogen oder schon davor, während eines Gesprächs oder in einer mail-Konversation, einer der oben aufgeführten Punkte genannt werden, dann wird kein Hund vermittelt. Bei Kandidaten die ein eher romantisches Verständnis zum Zusammenleben mit einem Giganten haben wird nachgehakt und das gilt auch bei Menschen die ‚nur’ meinen einen Hund retten zu müssen, sich aber nicht über die eventuellen Langzeit-Konsequenzen im Klaren sind. Menschen die im Prinzip die Vorraussetzungen erfüllen aber für ihren Hund einen gleichgeschlechtlichen Partner suchen, werden überzeugt sich einem Hund des ‚opposite sex’ anzunehmen, denn leider müssen nicht wenig Hunde ein neues Zuhause suchen, weil es im alten zu schweren Auseinandersetzungen mit gleichgeschlechtlichen Partner kommt.
Frau Muus hält an diesen Prinzipien fest. Bei einem ersten guten Eindruck wird eine Vorkontrolle (VK) organisiert um die Bewerber nochmals auf Herz und Nieren zu prüfen und sich die häuslichen Gegebenheiten an zu schauen. Dass dies nötig ist zeigt die Erfahrung. So hat sich schon bei manch einer VK rausgestellt, dass z.B. der Partner eigentlich keinen Hund will, es im Haus doch unvermeidlich ist, dass der Hund mehrere Treppen steigen muss oder die Kinder der Familie ein Verhalten an den Tag legen, dass es für einen Hund nicht zumutbar wäre. In all diesen Fällen entscheidet sich Frau Muus für den Hund und gegen die Familie.
Kommt es zu einer Vermittlung, dann bedeutet das nicht, dass der Hund at acta gelegt wird. Frau Muus pflegt ihre Kontakte mit der neuen Familie, besucht die Hunde und macht Nachkontrollen bzw. lässt diese durchführen. Auch in finanzieller Hinsicht bleiben die Familien nicht im Regen stehen. Sollte ein Hund grössere Kosten verursachen, reicht Frau Muus immer die Hand und ist bereit durch Spendenaktionen oder einer Überweisung vom Doggenschutz-Konto, dem Hund und der Familie unter die Arme zu greifen. Das System für Patenschaften wird von Frau Muus schon seit Jahren sehr erfolgreich praktiziert. Für Hundebesitzer die in finanzielle Not geraten (und seit HartzIV passiert das des öfteren) oder Hunde die durch Krankheit Dauergäste beim Tierarzt sind, kann man eine Patenschaft übernehmen. Im Moment gibt es, inklusiv der Traberstute Lady, sechs Pflegetiere aber es wird (leider) ein Wachstum erwartet.

Frau Muus ist ein Brückenbauer, ein Kommunikator par excellence. Frau Muus unterhält Kontakte mit einer Vielzahl von Organisationen wie z.B. den Bund gegen de Missbrauch der Tiere, den Tierschutzengeln, verschiedenen Doggen-Orga’s und auch ausländischen Organisationen und hilft wo sie kann. Sei es finanziell, mit der Organisation von Fahrketten oder der Mithilfe bei der Vermittlung. Dabei realisiert auch sie sich, dass die Welt, und vor allem die europäische immer näher zusammenrückt. Das Netzwerk der Helfer die sich dem Doggenschutz angeschlossen haben erstreckt sich mittlerweile über fünf Länder: neben Deutschland auch die Schweiz, Österreich, Belgien und die Niederlande. Die Vertreter des Doggenschutzes in den Nachbarländern pflegen zudem die Kontakte ‚vor Ort’ mit einheimischen Orga’s. Durch diese internationale Ausrichtung ist es möglich sprachliche- und kulturelle Grenzen zu überbrücken. Der Doggenschutz ist dann auch eine internationale und multi-kulturelle Organisation in der sich die Vertreter neben Deutsch in den folgenden Sprachen verständigen und Kontakte knüpfen: Englisch, Französisch, Russisch und Niederländisch. Ihre Kontakte pflegt Frau Muus auf eine sehr freundliche und professionelle Art und Weise. Korrespondenz wird schnell und adequat beantwortet. Dasselbe gilt für die Pflege der sehr wichtigen Website. Dient sich ein Nothund an so wird er oder sie innerhalb von 12 Stunden auf der Homepage vorgestellt. Frau Muus bewältigt Probleme nicht ‚nur’ ad hoc sondern hat auch eine strategische Orientierung. Das letztgenannte bedeutet: mögliche Zukunftsszenarien werden ‚durchgespielt’ und eventuelle Lösungen erarbeitet um im Fall der Fälle schnelles und richtiges Handeln möglich zu machen. Dabei ist sie immer im Diskurs mit den Mithelfern und immer mit dem Ziel ‚demokratischer Dialog’ und stellt sich auch der eigenen kritischen Reflexion. Das durch sie ins Leben gerufene DoggenSchutzForum hat dabei eine sehr wichtige Funktion.

Frau Muus steht für und hinter der ,Sache’ Tierschutz. Sie ist gefestigt, unbeugsam, in ihrer Überzeugung und in ihrem Handeln in dem der Hund, das Tier, immer an erster Stelle steht. Bei Menschen die bewust oder unbewust nicht im Sinne des Tieres handeln oder Tiere nicht artgerecht halten, misshandeln oder ihm das Recht auf Unversehrtheit und medizinische Behandlung verwehren, wird Frau Muus unbequem und scheut sich nicht die Halter mit denen von ihnen verursachten Misständen zu konfrontieren, bei Unbelehrbarheit die zuständigen Behörden einzuschalten und den Fall, wenn nötig, publik zu machen. Aber die Aufklärung des Einzelnen und der Masse im Sinne der Tiere steht immer im Vordergrund. Dabei scheut sie auch keine Konfrontationen mit Funktionären und ,diskriminiert’ auch in dieser Hinsicht nicht. Ihre Passion, Unerschrockenheit, Überzeugung das Gute zu tun und wie zu tun, schonungslose Ehrlichkeit und unermüdlicher Einsatz haben nicht nur mich sondern eine Vielzahl von Menschen für den Tierschutz, und im besonderen den Doggenschutz, aktiviert, sensibilisiert und stabilisiert. Darum möchte ich Frau Muus, aus den genannten Gründen, für den Deutschen Tierschutzpreis 2007 vorschlagen.

Mit freundlichen Grüssen, Dr. Nicole Torka


Schreiben von Heidrun Ubrig an den Deutschen Tierschutzbund:


Sehr geehrte Damen und Herren,

für den Deutschen Tierschutzpreis 2007 möchte ich Frau Lydia Muus vorschlagen.

Frau Muus engagiert sich seit Jahren mit ihrer Initiative „Doggenschutz“ für die Rettung und Vermittlung von in Not geratenen Doggen und Boxern. Mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz hat sie sich dieser Aufgabe verschrieben. Sie handelt bei der Vermittlung nach strengen Maßstäben, und das Wohl des Tieres steht immer im Vordergrund. Außerdem hat Frau Muus ein sehr integratives Wesen, so dass es ihr gelingt, mit verschiedensten Tierschutzorganisationen zusammenzuarbeiten. Das alles ist (leider) im Tierschutzbereich nicht selbstverständlich.

Neben den Doggen und Boxern kümmert sich Frau Muus auch um in Not geratene Pferde.

Es ist ihr gelungen, ein großes Netz von HelferInnen und UnterstützerInnen zu knüpfen, so dass sie in den meisten Fällen sehr schnell und effektiv helfen kann.

Und mit mir zusammen beschreitet Frau Muus einen neuen Weg im Tierschutz, nämlich den der Prävention. Mit der Initiative Boxerhilfe, die Frau Muus vom Tag der Gründung am 17.07.2006 an mit großem Engagement unterstützt, helfen wir Menschen, die aufgrund von Krankheit oder OP ihres Boxers in finanzielle Not geraten sind, indem wir nach strenger Prüfung der Bedürftigkeit für diese Menschen und ihre Hunde sammeln und ggf. die Tierarztrechnungen bezahlen. Immer mehr Menschen haben immer weniger Geld, und die Behandlung von Tieren wird immer teurer. Es ist gängige Praxis geworden, Tiere nach Operationen nur noch gegen sofortige Bezahlung aus der Tierklinik freizugeben. In manchen Fällen wird sogar mit Einschläferung des Tieres gedroht, wenn die Zahlung nicht kurzfristig erfolgt. Welches Trauma ein Tier erleidet, das in einer Tierklinik ausharren muss bis eine Zahlung geleistet wurde, möchte ich mir nicht ausmalen.

In einem solchen speziellen Fall hat Frau Muus sehr erfolgreich mit der Tierklinik verhandelt und erreicht, dass die Boxerhilfe die Rechnung bezahlen und der kleine Pancho wieder zu seiner Besitzerin konnte.

Pancho kam als 12 Wochen alter Welpe zu seiner Besitzerin, einer jungen Frau aus Berlin. Nur vier Wochen später verletzte er sich beim Spiel schwer und benötigte eine komplizierte Operation. 200 Euro hatte die junge Frau noch auf dem Konto, weitere 200 Euro bettelte sie sich in der Bekanntschaft und Verwandtschaft zusammen und leistete eine entsprechende Anzahlung in der Tierklinik – das war Voraussetzung, damit Pancho überhaupt operiert wurde. Der Restbetrag sollte bei Abholung des Hundes in bar bezahlt werden, anderenfalls wäre der Hund an die Klinik zu übereignen und würde von dort in ein neues Zuhause vermittelt werden. Es handelte sich bei diesem Restbetrag um gut 500 Euro. Da die junge Frau nicht wusste, woher sie das Geld nehmen sollte, wandte sie sich an die Boxerhilfe. Frau Muus setzte sich sofort mit ganzer Kraft dafür ein, dass die Boxerhilfe eine Rechnung bekam und den Betrag überweisen konnte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und vielen Telefonaten wurde dies von der Klinik auch genehmigt. Die Boxerhilfe überwies das Geld und Pancho konnte wieder nach Hause. Durch den Klinikaufenthalt war der Kleine völlig verstört. Durch ihre guten Kontakte gelang es Frau Muus außerdem, der Besitzerin eine Hundeschule zu vermitteln, die ihr kostengünstig half. Somit konnte Pancho bei seiner Besitzerin bleiben.

Ziel der Boxerhilfe – übrigens das einzige Projekt dieser Art neben der Luna-Hilfe für Katzen - ist es, dazu beizutragen, dass Boxer in ihren Familien bleiben können und nicht aus finanziellen Gründen ins Tierheim gegeben werden müssen. Daher unterstützen wir auch sehr kranke Hunde mit Patenschaften.

Frau Muus ist einer der wenigen Menschen im Tierschutzbereich, von dem ich sagen kann, dass sie seriös und mit großem Engagement arbeitet. Sie hält ihre Zusagen ein, vermittelt ihre Tiere nach strengen, aber nicht überzogenen Maßstäben, und lässt die neuen Besitzer auch nach der Vermittlung bei Problemen nicht allein. Die Zusammenarbeit mit ihr ist sehr harmonisch. Wenn es notwendig ist, hat Frau Muus aber auch keine Scheu, auch unbequeme Wege zu gehen. Das Wohl des Tieres steht bei ihr wirklich immer an erster Stelle.

Deshalb möchte ich Frau Muus für den Deutschen Tierschutzpreis 2007 vorschlagen.

Mit freundlichen Grüßen
Heidrun Ubrig
Boxerhilfe - für Boxer und ihre Menschen


Schreiben von Nicole Siecksmeier an den Deutschen Tierschutzbund:


Für den Deutschen Tierschutzpreis 2007 schlage ich Frau Lydia Muus von www.doggenschutz.de vor. Ihr
unermüdlicher Einsatz für in Not geratene Doggen (und Boxer) ist einfach
unglaublich. Rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche tritt sie für die Rechte
der Tiere ein, fährt Hunderte von Kilometern zur Rettung einer
geschundenen Seele - oder hilft einfach Menschen, die aus einer Notlage heraus
sich von ihrem geliebten Hund trennen müssen, ein gutes neues Zuhause
für das Tier zu finden.

Ihrem Engagement verdanken bereits über 150 in Not geratene Fellnasen
ein neues Zuhause oder einen Endpflegeplatz. Denn auch die Koordination
von Pflege - und Endpflegestellen (für nicht mehr vermittelbare Tiere)
wird von Frau Lydia Muus gemanagt.

Sie kümmert sich um Vor - und Nachkontrollen, tierärztliche Versorgung,
Medikamente, Vermittlung und nicht zuletzt um die grossartige
Betreuung und Hilfestellung bei den neuen Hundehaltern bzw Pflegestellen. Und
zwar mittlerweile nicht nur in ganz Deutschland, sondern auch in ganz
Europa. Sie koordiniert Rettungsaktionen und Fahrketten.

Lydia Muus hat zwar Unterstützung durch viele Menschen - aber sie hat
alles allein auf die Beine gestellt und auf ihren Schultern lastet ein
Grossteil der Verantwortung und der Arbeit.
Dies alles und noch viel mehr macht Lydia Muus für mich zur
Top-Kandidatin für den Deutschen Tierschutzpreis 2007.
Solch ein Engagement muss einmal entsprechend gewürdigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Siecksmeier


Schreiben von Angela von Bassewitz an den Deutschen Tierschutzbund: 


Betr.: Vorschlag Deutscher Tierschutzpreis 2007> >


Sehr geehrte Redaktion der Zeitschrift Funk Uhr, sehr geehrte Jury,>>


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Kürzlich habe ich erfahren, dass Vorschläge für den ‚Deutschen Tierschutzpreis 2007’ gesucht werden. Ich möchte Frau Lydia Muus, Buchenweg 4, 24257 Pülsen und ihre Initiative Doggenschutz (www.doggenschutz.de) für diesen Preis vorschlagen. >>


> >


Warum ich meine, dass gerade Frau Muus diese Ehre zuteil werden sollte, möchte ich Ihnen gerne im Detail erläutern.  >>


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Ich kenne Frau Muus erst seit diesem Jahr.  Sie verkörpert für mich positive Eigenschaften, die sich leider heute nur noch selten finden. In meiner Tätigkeit als Rechtsanwältin komme ich täglich mit einer Vielzahl von verschiedenartigsten Menschen zusammen. Auch mit solchen, die sich tatsächlich oder angeblich im Tierschutz oder auf andere karitative und gemeinnützige Weise betätigen.>>


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Insgesamt muss ich leider zusammenfassend feststellen, dass Eigenschaften wie Eigeninitiative, Zivilcourage und Mut, kompromissloser und unbedingter Einsatz für eine Sache, die man als gut und richtig erkannt hat, in unserer Gesellschaft absolut zu den Ausnahmeerscheinungen gehören. Das ist bedauerlich und wird nicht nur von mir beklagt.>>


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Frau Muus habe ich deshalb vorgeschlagen, weil sie dies alles in vorbildlicher Weise miteinander vereint. Den Tierschutzpreis sollte nach meiner Auffassung gerade eine solche Person erhalten, die in ihrem täglichen unermüdlichen Tun und Handeln uns allen täglich diese wünschenswerten Eigenschaften konsequent vorlebt. Nur so kann der Tierschutzpreis einen Anstoß geben an unser aller Denken und Handeln, uns eine solche Person als Vorbild zu wählen. Und gerade solche Menschen wie Frau Muus haben Vorbildfunktion, nicht nur in dem, was sie täglich vorlebt, sondern auch in ihrer Gabe das – durchaus facettenreiche - Thema ‚Tierschutz’ Menschen nahe zu bringen und eine neue Generation Tierschützer zu gewinnen.>>


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Nach dem Tod meines letzten Hundes aus einem Tierheim, einer Dogge, war ich auf der Suche nach einer neuen sog. Notdogge. Über das Internet bin ich dann auf die Homepage der Initiative Doggenschutz gestossen. Der Doggenschutz ist eine ehrenamtliche private Initiative von Frau Muus, der sie sich neben ihrer eigentlichen Tätigkeit verpflichtet hat, und seit 2003 aktiv in der Rettung und Vermittlung von Deutschen Doggen und Boxern. Seitdem wurden circa 150 Tiere über oder mit der Hilfe des Doggenschutzes vermittelt. Darüber hinaus ist Frau Muus schon seit über 10 Jahren ,im Einsatz’ für Doggen in Not und war erst bei der Initiative ‚Doggen-Nothilfe’ aktiv. Die Initiative ‚Doggenschutz’ wurde aus der Not heraus geboren. Die Vermittlung von Deutschen Doggen und anderen Molossern ist außerordentlich schwierig. Aufgrund ihrer Grösse, ihres Gewichts, ihrer besonderen Bedürfnisse im Bezug auf Futter, Platz etc. können nur wenige Menschen einen solchen Hund überhaupt halten. Dazu kommt, dass viele der Doggenschutz-Hunde echte Nothunde sind. Die Tiere sind oft alt (bei einem Durchschnittssterbealter von 5.8 Jahren, gilt eine sechsjährige Dogge schon als alt), krank, behindert und/oder traumatisiert. >>


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In  diesem Umfeld setzt der Einsatz von Frau Muus an. Das Wohl der Tiere steht immer an erster Stelle. ihr Einsatz, , ihr professionelles Handeln und ihre Zivilcourage. Frau Muus ist für mich ein Vorbild als Mensch und wie Tierschutz sein kann und muss. >>


Im Wohle der Tiere zu handeln bedeutet manchmal, oder sogar oft, dass man Hoffnungen und Wünschen von Menschen nicht gerecht werden kann und darf. Mancher, der gern eine Dogge hätte, überschätzt sich und seine Möglichkeiten. Wohnsituation, aufzuwendende Zeit , Haltungs- und Erziehungsvorstellungen, alles will bedacht sein, dazu gehört Erfahrung, die nicht jeder potentielle Doggenhalter hat. Kristallisiert sich im Vorfeld ab, dass die Möglichkeiten nicht akzeptabel sind, dann wird kein Hund vermittelt. Es wird sorgfältig beraten. Der potentielle Hundehalter wird nicht einfach abgelehnt, sondern es wird genau geprüft, ob ein anderer als der gewünschte Hund geeignet ist, etwa weil besser ein gegengeschlechtlicher Partner zu dem bereits vorhandenen Hund sollte. Nie wird ein potentieller Kandidat vor den Kopf gestoßen, denn auch wenn er vielleicht leider nicht infrage dafür kommt, eine Dogge auf einen Endplatz zu übernehmen, so kann er ja vielleicht doch für eine andere Form des Engagements gewonnen werden.  Hier kommt vieles in Betracht, nicht nur Geldspenden, sondern ganz aktives Tun, die Beteiligung von Fahrketten, etwa,  mit denen mancher Hund an seinen neuen Platz gebracht wird. Frau Muus ist in der Lage, aktivierend auf ihre Mitmenschen zu wirken. Sie gibt ihnen das Gefühl, dass jeder etwas tun, etwas beitragen kann, und das stimmt auch. >>


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Frau Muus hält an diesen Prinzipien fest. Bei einem ersten guten Eindruck wird eine Vorkontrolle (VK) organisiert, um die Bewerber nochmals auf Herz und Nieren zu prüfen und sich die häuslichen Gegebenheiten anzuschauen. Dass dies nötig ist, zeigt die Erfahrung. So hat sich schon bei manch einer VK rausgestellt, dass z.B. der Partner eigentlich keinen Hund will, es im Haus doch unvermeidlich ist, dass der Hund mehrere Treppen steigen muss oder die Kinder der Familie ein Verhalten an den Tag legen, dass es für einen Hund nicht zumutbar wäre. In all diesen Fällen entscheidet sich Frau Muus für den Hund und gegen die Familie. >>


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Auch bei  mir wurde eine sorgfältige Vorkontrolle durchgeführt. Von den Hunden hat Frau Muus genau denjenigen ausgewählt, der nach ihrer Meinung am besten zu uns passte, eine Hündin zu unserem Rüden. Diese Hündin ist beispielhaft. Sie war ursprünglich in einer Familie, die  mit ihr nicht zurechtkam, trotz Unterstützung einer Hundeschule. Sie wurde von dort abgegeben und saß zwei Jahre lang in einer ungeeigneten Zwingerhaltung.  Nahezu die ganze Zeit hatte sich Frau Muus darum bemüht, sie dort herauszuholen. Ohne sie jemals aufzugeben. Schließlich bot sich eine Gelegenheit, den Halter endlich davon zu überzeugen, ihr die inzwischen sechsjährige Hündin herauszugeben. Sie ging zunächst in eine Pflegestelle. Dort wurde ihr Gesundheitszustand und ihr Verhalten überprüft und eingeschätzt. Sie war abgemagert und traumatisiert. Nunmehr befindet sie sich seit wenigen Wochen bei uns, und es zeigt sich, dass sie die richtige Wahl gewesen ist, bzw. wir für sie. Sie wird langsam vertrauensvoller und findet sich in ihr neues Leben ein. Frau Muus steht auch jetzt immer mit Rat zur Verfügung.>>


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Kommt es zu einer Vermittlung, dann bleibt der Kontakt mit der neuen Familie. Frau Muus besucht die Hunde und macht Nachkontrollen bzw. lässt diese durchführen. Sollte ein Hund grössere Kosten verursachen, reicht Frau Muus immer die Hand und ist bereit durch Spendenaktionen oder einer Überweisung vom Doggenschutz-Konto, dem Hund und der Familie unter die Arme zu greifen. Das System für Patenschaften wird von Frau Muus schon seit Jahren sehr erfolgreich praktiziert. Für Hundebesitzer die in finanzielle Not geraten (und seit HartzIV passiert das des öfteren) oder Hunde die durch Krankheit Dauergäste beim Tierarzt sind, kann man eine Patenschaft übernehmen. Im Moment gibt es, inklusiv der Traberstute Lady, sechs Pflegetiere aber es wird (leider) ein Wachstum erwartet. Das Patenschaftensystem hilft, Tieren die Not und Vermittlungslage zu ersparen und in der Sicherheit ihrer Familie bleiben zu können. Mit dieser Idee hat Frau Muus ein sehr wertvolles Instrument geschaffen. An dieser Schnittstelle u.a. aktiviert sie diejenigen, die helfen möchten, aber keinen Hund aufnehmen können oder wollen, oder wie ich, bereits eine Notdogge von ihr haben, aber dennoch mehr tun möchten. Denn sie versteht es, durch ihren eigenen nie erlahmenden Einsatz, die Erkenntnis zu wecken, dass man selbst niemals genug getan hat, sowie das Bedürfnis, nach Kräften mehr zu tun. Diese Eigenschaft ist etwas ganz Besonderes, und Frau Muus hat so ein ganz unglaubliches Netzwerk aufgebaut, auf das sie sich verlassen kann. Das klingt in heutiger Zeit, da jeder nur an sich denkt, geradezu unwahrscheinlich, zeigt aber, in welchem Umfang Menschen gerade heute nur darauf warten, dass ihnen glaubwürdig das vorgelebt wird, wonach sie selbst streben, und wie sehr sie dann bereit sind, mitzumachen. Sie holt, ohne große Worte zu schwingen, sozusagen aus jedem das Beste heraus.  >>


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Das durch sie ins Leben gerufene DoggenSchutzForum hat dabei eine sehr wichtige Funktion. Dasselbe gilt für die Pflege der sehr wichtigen Website. Wird ein Nothund gemeldet, so wird er innerhalb von 12 Stunden auf die Homepage gesetzt. Um im Fall der Fälle schnelles und richtiges Handeln möglich zu machen, immer in der Kommunikation mit den Beteiligten, hat sie Strategien entwickelt, welche optimale Reaktionen zugunsten der betroffenen Tiere ermöglichen.>>


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Frau Muus ist ein Brückenbauer. Ihre Kontakte pflegt Frau Muus auf eine sehr freundliche und professionelle Art und Weise. Frau Muus unterhält Kontakte mit einer Vielzahl von Organisationen wie z.B. den Bund gegen den Missbrauch der Tiere, den Tierschutzengeln, verschiedenen Doggen-Orgas und auch ausländischen Organisationen und hilft, wo sie kann. Sei es finanziell, mit der Organisation von Fahrketten oder der Mithilfe bei der Vermittlung. Das Netzwerk der Helfer die sich dem Doggenschutz angeschlossen haben erstreckt sich mittlerweile über fünf Länder: neben Deutschland auch die Schweiz, Österreich, Belgien und die Niederlande, eine internationale und multi-kulturelle Organisation.. >>


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Frau Muus steht für und hinter der ,Sache’ Tierschutz. Sie ist gefestigt, unbeugsam, in ihrer Überzeugung und in ihrem Handeln in dem der Hund, das Tier, immer an erster Stelle steht. Bei Menschen die bewusst oder unbewusst nicht im Sinne des Tieres handeln oder Tiere nicht artgerecht halten, misshandeln oder ihm das Recht auf Unversehrtheit und medizinische Behandlung verwehren, wird Frau Muus unbequem und scheut sich nicht, die Halter mit denen von ihnen verursachten Misstände zu konfrontieren, bei Unbelehrbarheit die zuständigen Behörden einzuschalten und den Fall, wenn nötig, publik zu machen. Aber die Aufklärung des Einzelnen und der Masse im Sinne der Tiere steht immer im Vordergrund. Dabei scheut sie auch keine Konfrontationen mit Funktionären und ,diskriminiert’ auch in dieser Hinsicht nicht. Ihre Passion, Unerschrockenheit, Überzeugung das Gute zu tun und wie zu tun, schonungslose Ehrlichkeit und unermüdlicher Einsatz haben nicht nur mich, sondern eine Vielzahl von Menschen für den Tierschutz, und im besonderen den Doggenschutz, aktiviert, sensibilisiert und stabilisiert, in einem Maße, wie es mir bisher noch nicht begegnet ist..  Darum möchte ich Frau Muus, aus den genannten Gründen, für den Deutschen Tierschutzpreis 2007 vorschlagen.> >


Mit freundlichen Grüssen,> >


Angela v. Bassewitz>>


Lydia: Ich möchte Euch Allen (besonders Susi Conrad), die mich für diesen Preis vorgeschlagen haben von Herzen danken. Diese Überraschung ist Euch gelungen - ich bin gerührt und stolz. Sollte einer der drei Preise an meine Person gehen - gibt es einen warmen Regen für die Boxerhilfe und den Doggenschutz. 


 

by webmaster E-Mail        

Aktuell
Spendenaufruf für AlinaMittwoch 22.August.2007 9.07

Spendenaufruf zugunsten von Alina


 



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Alina ist sieben Jahre alt. Sie ist ein schwarzgraues Doggenmädchen, das der Reit-Therapie-Hof Grubo im Alter von 14 Wochen über die Doggennothilfe (den „Glückshof“ in der Gegend von Hannover) im November 2000 erhalten hat und so vor dem sicheren Tod retten konnte, da zum damaligen Zeitpunkt die so genannten „Grautiger“ (also schwarz-graue, statt schwarz-weiße Doggen) Zuchtverbot hatten und diese Welpen, auch wenn es abgestritten wird, in Zuchten getötet wurden und manchmal noch werden.


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In ihren sieben bisherigen Lebensjahren war Alina immer fit und kerngesund, ein fröhlicher, menschenzugewandter Hund, der auf unserem Hof, zusammen mit Kumpel Anton (einem Boxer-Dogge-Mix, 10 Jahre alt und seines Zeichens auch ein Not-Fel zum Therapiehund wurde für groß und klein, jung und alt (siehe www.reit-therapie-hof-grubo.de).


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Heute, am 21. August 2007, sechs Wochen nach Alinas siebtem Geburtstag, ist sie nun passiert, die Katastrophe, der Gau, den alle Doggenbesitzer fürchten: Alina zeigte die Symptome einer Magendrehung, die bei nichtbehandeln (heißt immer: OP) nach wenigen Stunden zum Tod des Hundes führt - wir machten uns sofort auf den Weg in die Tierklinik in Wittenberg.


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Dort wurde nach dem Röntgen festgestellt, dass eine Milz/Magen-Drehung vorlag, soweit die Diagnose.


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Die OP fand um 23°° Uhr abends statt und war um 0°° Uhr mit der Nachricht beendet, dass die Milz drin bleiben kann und der Magen zurückgedreht wurde und vernäht wird, wie das heute gemacht wird in so einem Fall.


 


Jetzt, um 1°° Uhr kam gerade die Nachricht, dass Alina erwacht, den Kopf hebt, aber für mehr reicht es noch nicht.


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Doggenbesitzer werden es wissen: Die nächsten 48 Stunden müssen wir hoffen, dass sich keine Kreislaufschwierigkeiten einstellen und Alina nicht doch noch an den Folgen der Magendrehung und/oder der OP verstirbt.


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Natürlich haben wir auch in dem Moment, in dem wir gesagt bekamen, dass die Kosten, da auch ein stationärer Aufenthalt im Anschluss, also die nächsten paar Tage erfolgt, die 700 Euro übersteigen werden, keine Sekunde gezögert, denn bis heute war Alina ein kerngesundes Tier, das soll es uns wert sein, dass sie es nach Genesung noch ein paar Jahre bleibt.


 


So haben wir also das o.k. gegeben und das war gut so.


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Nun stehen wir, wie oftmals im Leben, vor einer Riesengeldausgabe, deren Finanzierung nicht gegeben ist. Daher bitten wir alle, die dies hier lesen und sich angesprochen fühlen: Werft einen Blick auf unsere Homepage (siehe zweiter Absatz), seht, was wir, was die Hunde tun und gebt eurem Herz einen Stoß und spendet uns – zugunsten von Alina – auf das Konto 3655002571 BLZ 16050000 (MBS Potsdam), Konto lautet auf Rottler Matthias/Reit-Therapie-Hof Grubo, einen Betrag, den ihr vertreten könnt, abtreten wollt, mit dem ihr uns helft, Alina die Lebenszeit zu ermöglichen, die sich der liebe Gott für sie ausgedacht hat.


 


Bitte gebt bei der Überweisung als Verwendungszweck an: „OP Dogge Alina“, damit wir das zuordnen und zweckgebunden verwenden können.


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Wir hoffen sehr, dass wir euch allen in zwei bis drei Tagen mitteilen können: „Ja, das Mädchen wird wieder...“, also sendet uns ruhig eure email-Adresse an mrottler@aol.com, susannjunge@aol.com oder reittherapgrubo@aol.com - wir halten euch auf dem Laufenden.


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Wir danken im Voraus für jeden Cent, der ab heute eingeht


Matthias, Susann und Jacob


 


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by webmaster E-Mail        

Aktuell
"Züchter" überfordertMontag 20.August.2007 14.47


Am Sonntag, den 19. August 2007 erhielt der Tierschutzverein Lahr einen Hinweis auf einen "Züchter", der in seiner Region in einer baufälligen Scheune eine Doggenmama mit 11 Welpen unter unzumutbaren Umständen hält.

Der Tierschutzverein überprüfte die Situation vorort und schaltete das Veterinäramt ein. Noch am gleichen Tag gelang es den Tierschützern die Welpen mitsamt der Mutter in ihre Obhut zu übernehmen.

Die Welpen sind Ende Juni 2007 geboren. Von den ursprünglich 15 Welpen starben bereits zwei bei der Geburt und weitere zwei fielen der Haltung in der Scheune zum Opfer.

Die verbliebenen 11 sind weit hinter der normalen Entwicklung zurück und weisen neben zumeist mangelnder Ernährung auch dicke Wurmbäuche auf.

Derzeit werden sie im Tierheim in Lahr ( www.Tierheim-Lahr.de ) versorgt.
Es werden nun dringend Doggen-erfahrene Menschen gesucht, die bereit sind den kleinen einen besseren Start ins Leben zu ermöglichen, als sie in bisher gehabt haben.

Das sind die armen Tiere in ihrem Verschlag in der Scheune


Kontaktadresse:
Tierschutzverein Lahr und Umgebung e.V.
Tierheim Lahr
Flugplatzstr. 111
77933 Lahr
Tel: 0 78 21 / 4 35 97
Mail:
info@Tierheim-Lahr.de
www.Tierheim-Lahr.de

by Doggenschutz E-Mail        

Aktuell
Brutus im August 2007Freitag 17.August.2007 12.26


Immer mal wieder schmerzen ihm die Knochen - unserem Lieben - aber er hält
sich wacker - auch nach diesem Schmerzschub im August. Nach wie vor würden wir
uns sehr über Rimadylspenden für den Doggenschutzhund Brutus freuen.


by webmaster E-Mail        

Aktuell
LENAFreitag 06.Juli.2007 9.07








 


Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selber behalten möchte.

Selma Lagerlöf (1858-1940), schwedische Erzählerin, Literaturnobelpreisträgerin 1909


LENA ist eine arg in not geratene Boxerhündin. Sie wird auf 6 Jahre geschätzt und wurde mit Gebährmutterentzündung aus einem fahrenden Auto geworfen. Dies geschehen in den Niederlanden.


Wir haben die Hündin am 08.07.2007 auf einen Pflegeplatz bei Beate nach Schleswig-Holstein übernommen. Die Hündin befindet sich in einem sehr schlechten Allgemeinzustand: Die halbe Gebährmutter ist noch da - trotz OP in den NIederlanden, dieser Gebährmutterrest ist entzündet, die Hündin hat hohes Fieber, eine Blasenentzündung und einen Infekt.



Wir sind mal wieder fassungslos über den Zustand eines Hundes - der von einem Tierheim als fit für eine lange Autoreise - in unsere Hände gegeben wurde.


Am 08.08.2007 haben wir Lena von Dr. Schrader operieren lassen. Sie hatte einen gefährlich verwachsenen Tumor in der Blasen- Gebährmuttergegend - der entfernt wurde. Ob die Hündin es schaffen wird ist zum jetzigen Zeitpunkt mehr als fraglich. Bitte wünschen sie der Maus Glück!  



Am 19. August 2007 erhalte ich von Lenas Pflegefrauchen die erfreuliche Antwort auf meine bange Frage: Lena darf bei Frau Wettengel in Dauerpflege bleiben. Dies bedeutet für Lena - sich in Sicherheit wiegen zu können - und für den Doggenschutz - ein neuer Hund, der in unserem Besitz verbleibt - mit allen entstehenden Kosten. Wir würden uns sehr freuen - wenn Lena einige Paten finden würde.


Lena hat ihre schwere OP sehr gut überstanden.


Lena im September 2007:


 


Lena Anfang Oktober 2007:



Lena und Paco im Oktober 2007:



Lenachen im Mai 2008:





Wir danken Lenas Dauerpflegefrauchen Beate Wettengel und den Paten für die Hilfe und Unterstützung sehr!

by Doggenschutz E-Mail        

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