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Zuechter
Rasse statt KlassseSamstag 31.August.2013 10.20



http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2013/0826/rasse.jsp

Wer es im Fernsehen verpasst hat, hier nochmal...

Auffällig - auch hier hat jemand ein Problem damit, einen Züchter Züchter zu nennen



by Doggenschutz E-Mail        

Zuechter
13 Sünden der HundezuchtDonnerstag 27.Juni.2013 8.36



http://sommerfeld-stur.at/intro/suenden

 

Irene Sommerfeld-Stur:

 

Die 13 Sünden der modernen Hundezucht

Unlängst wurde ich gebeten einen kurzen Artikel mit nicht mehr als 300 Wörtern zum Thema "moderne Hundezucht" zu schreiben. Nachdem ich kurz davor war, dieses Bitte schlichtweg abzulehnen, mit der Begründung, dass die moderne Hundezucht eine so komplexe und vielschichtige Sache ist, dass man mit 300 Wörtern nicht einmal eine Einleitung zu diesem Thema schreiben könnte, kam mir die Idee die gestellte Aufgabe in Form einer "Sündenliste" zu lösen.

Das Resultat können Sie hier lesen:

  • Die erste Sünde: Kleine Hunde zu klein und große Hunde zu groß zu züchten
  • Die zweite Sünde: Hunde mit extremen Körpermaßen und Körperformen zu züchten wie z.B.: zu kurze Nasen, zu kurze Beine, zu lange Ohren, Hautfalten oder Pigmentierungsstörungen
  • Die dritte Sünde: Hunde miteinander zu verpaaren, die eng miteinander verwandt sind
  • Die vierte Sünde: Hunde miteinander zu verpaaren bei denen gleiche genetische Belastungen bekannt oder zu vermuten sind.
  • Die fünfte Sünde: Viele Hündinnen an ein und denselben Championrüden zu verpaaren
  • Die sechste Sünde: In erster Linie auf den eigenen Hund zu schauen und die Population dahinter zu ignorieren
  • Die siebte Sünde: Mehr auf Ausstellungserfolge zu achten als auf Gesundheit
  • Die achte Sünde: Gesundheitsprobleme, die in der Rasse auftreten, zu ignorieren oder zu unterschätzen
  • Die neunte Sünde: Gesundheitsprobleme, die in der eigenen Linie auftreten, zu verschweigen
  • Die zehnte Sünde: Die eigenen Hunde durch die rosarote Brille zu betrachten, Hunde anderer Züchter hingegen überkritisch zu beurteilen
  • Die elfte Sünde: Vorübergehenden Modeströmungen in der Interpretation des Rassestandards zu folgen statt auf langfristige und funktionell orientierte Zuchtziele zu setzen.
  • Die zwölfte Sünde: Zu vergessen, dass der Hund von einem Beutejäger abstammt und daher zumindest grundsätzlich in der Lage sein sollte Beute zu jagen und zu fangen
  • Die dreizehnte Sünde: Zu vergessen, dass Hunde Schmerz und Unbehagen empfinden, so wie wir Menschen auch, dass sie aber nicht immer in der Lage sind, diese Empfindungen entsprechend zu kommunizieren.

 

 

by Doggenschutz E-Mail        

Zuechter
Aigner gegen qualvolle TierzucFreitag 09.Dezember.2011 17.44
AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
9. Dezember 2011

Ministerin Aigner gegen qualvolle Tierzucht


Saarbrücken/Berlin (aho) – Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will Tiere in Deutschland besser vor qualvolle Zucht schützen. Laut einem Bericht der “Saarbrücker Zeitung” soll deshalb das Tierschutzgesetz verschärft werden. Der entsprechende Entwurf werde gerade innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. Zur Qualzucht gehören Züchtungen wie Riesen- und Zwergwuchs bei Hunden, Kurzbeinigkeit, Haarlosigkeit oder verkleinerte Köpfe. Außerdem will Aigner ein Ausstellungsverbot für Tiere mit diesen meist schmerzhaften Zuchtmerkmalen erlassen.


(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum
WWW: http://www.animal-health-online.de
E-Mail: manfred.stein@t-online.de
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Zuechter
Offener Brief an Dr. Ina PfeifSonntag 04.Dezember.2011 11.23








"Ein leidenschaftlicher Mensch ist besser als vierzig Menschen, die lediglich interessiert sind."
Edward Morgan, Forster (*1879-1970), engl. Romancier (Quelle: 99 Zitate für Business Querdenker)


Offener Brief an Dr. Ina Pfeiffer Horst Fischbach Detlef Gügel


Bezüglich des Kapitels zur Farbvererbung der Gefleckten Deutschen Dogge im Buch „DIE VERERBUNG DER FELLFARBE BEI DER DEUTSCHEN DOGGE" (Seiten 37-49)


Take Home Message:


Das genannte Kapitel enthält in seiner jetzigen Form zahlreiche Fehler und un- oder missverständliche Aussagen. Es ist daher in keinem Fall dazu geeignet, sich mit der Vererbung der Farbe von Gefleckten und Grautigern vertraut zu machen, sondern birgt im Gegenteil die Gefahr, sich durch die enthaltenen Fehlinformationen in die Irre führen zu lassen. Von der Lektüre muss dringend abgeraten werden.


--> Weiterlesen (Text im PDF-Format) hier klicken!


 


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by Doggenschutz E-Mail        

Zuechter
Nur ein Kalb?Montag 10.Oktober.2011 15.32

 


Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, werden Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken!



von Tin Meyer, Freitag, 30. September 2011 um 18:26


Demeterhof Klostersee, 23743 Grönwohldshorst

http://www.facebook.com/pages/Demeter-Hof-Klostersee/217630541613347?sk=wall

Es trug sich zu, dass ich am Sonntag, den 24. September 2011 meinen Nachmittagsspaziergang mit meinen Hunden am Strand Klostersee machte. Ein Segen und ein Fluch zugleich.

Auf dem Hinweg passierten wir die Koppel des Demeterhofes Klostersee. Viele Kühe, ein paar Kälber. Wie das Landleben eben so ist. Irgendwas brachte mich dazu, mich am Ende der Koppel nochmal umzudrehen, um dann ein scheinbar frisch geborenes Kalb zu sehen. "Willkommen auf der Welt" dachte ich.

Auf dem Rückweg fuhren wir wieder an der Koppel vorbei, und ich fand es schon ein bisschen doof, als ich feststellen musste, dass alle Kühe und Kälber nicht mehr da waren. Aber ich hatte mich ja auch geirrt. Es waren ja nicht alle weg. Der weiße Fleck auf der Koppel, der mich dazu brachte meine Mutter anzumaulen, sie solle anhalten, "da liegt das Kalb"... war das Kalb. Mittlerweile musste es so ca 1 Std auf dieser Welt sein. Ein Baby also.

Je näher ich kam, desto klarer wurde, dass hier definitv etwas nicht stimmen konnte. Meine Mutter und ihre Nachbarin riefen mir zu, ich solle wieder kommen, es würde sich ja nicht bewegen und wäre bestimmt tot, wir sollten dem Bauern Bescheid sagen. Das stimmte so nicht ganz, denn plötzlich stand ich vor dem grausamsten Bild, dass ich jemals selbst sehen musste.

Dieses Babytier, Kalb, war an den Hinterläufen gefesselt. Es reagierte auf meine Stimme, konnte aber seinen Körper nicht bewegen, weil dieser völlig verdreht war. Wie ein ausgewrungener Waschlappen. Aber es reagierte auf mich. Mit seinen Augen. Die ich nicht sehen konnte, weil nur noch das Weiße sichtbar war. Nur noch das Weiße! Es war ein gefesseltes, blindes Kalb mit weißen Augen, und die hat es bewegt. Und das werde ich nie vergessen.

Leider kenne ich diese Welt und die Schandtaten, die Menschen an Tieren verüben, denn ich war selbst im Tierschutz tätig, und habe schon unzähligen Tieren das Leben gerettet. Ich weiß, dass ich ohne Fotos nur diesem Kalb helfe, aber nicht den anderen. Was nicht in Frage kommen kann. Ich musste also nach Hause und meine Kamera holen, in dem Wissen, dass dieses Tier verdreht wie ein Waschlappen, noch mit Nabelschnur, gefesselt und blind auf der Weide liegt. Ein paar Meter neben seiner Nachgeburt.

Und den Krähen.

Als ich wieder da war, lag es ein paar Meter weiter, der Vergleich mit dem Waschlappen stimmte auch jetzt noch. Und so furchtbar es auch war, ich konnte dieses arme Babytier nicht einmal sofort befreien, sondern nur mit ihm reden und ihm erklären, warum es immer noch kurz so gepeinigt ausharren muss.

So langsam aber sicher gesellte sich eine, wie sie selbst erklärte, Praktikantin des Demterhofes Klostersee dazu. "Was das hier für eine Scheisse sei, habe ich sie gefragt. Wer denn dieses Tier so gefesselt hätte. Wie sowas überhaupt zustande kommen kann,und das noch auf einem DEMTERHOF!!???? Ob sie sich eigentlich bewusst sei, dass dieses hier absolute Tierquälerei ist?

Ihre Antwort war lange nicht so schockierend, wie die ganze Situation, aber sie war dennoch sehr böse. Sie "hatte eben keine Lust, das Kalb mitzunehmen, wenn sie die Mutter melken. Das nervt immer, weil die trinken wollen!" Ob sie nicht sehen würdewie verdreht das Tier da liegt, wollte ich wissen, während sie die Hinterbeine, die sich ebenso wie der Kopf auf der FALSCHEN Seite des Körpers befanden, wieder in eine als normal anzusehende Position brachte. Die Frage war wohl doof, denn "das ist ja klar, die versuchen ja zu laufen." OK.

Als ich sie dann informierte, dass ich Fotos habe, und diese weiterleiten werde, weil ich gesehen habe, wie dieses Kalb vor mittlerweile gut 1,5 Std versucht hat aufzustehen, und somit frisch geboren ist, wurde Madame dann doch hektisch und löste die Fesseln.

Die waren aber so oft um die Beinchen gewickelt, und der Knoten so fest, dass ich in aller Ruhe meine Kamera wieder startklar machen konnte, um Madame bei ihrer Heldenhat bildlich festzuhalten.

Nur... ist die Geschichte, so schön es auch wäre, (und ich weiss wovon ich rede, es WÄRE SCHÖN!!) nicht zu Ende. Das wäre eben wahrscheinlich zu schön. Und das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof. Auch für Kühe nicht.

Dieses arme kleine Baby wurde also endlich und so bitte von seinen Fesseln befreit, mit denen es aller Wahrscheinlichkeit auf die Welt gebracht wurde, denn es muss die Fesseln schon "getragen haben", als ich es auf der Hinfahrt zu meinem eigentlich gemütlichen Sonntagsspaziergang gesehen habe. Der Anblick bei dem ich fälschlicherweise noch dachte "Willkommen kleines Kuhkind!".

Nun macht es also die ersten Schritte seines Lebens, ohne seine Mutter. Also kann es nur weg. Es ist eine Stunde

auf der Welt, aber eins hat es begriffen. Da wo Menschen sind, passieren schlimme Dinge.

Es stürzt also Kopfüber in einen Schlammgraben, der direkt hinter dem Stromzaum war. Der nun ja nicht mehr stand. Und nun lag es auch noch mit der Nase im Schlamm. Madame fragte mich ob ich ihr denn helfen wolle. Ich musste sichergehen wobei, und fragte "Wobei? Beim Quälen oder beim Retten?" Sie: "Beim Retten." Ich: " Ja, das kann ich wohl." Die Frage an sich war nicht richtig gestellt, denn als die Nase des Kalbs langsam im Schlamm versank und es offensichtlich zu schwach war, den Kopf zu heben, sprang ICH in diesen Graben. Madame erklärte sich aber bereit jemanden vom Hof zu holen. Da so ein Kalb nicht so einfach zu packen ist, und ich kein Bodybuilding betreibe, war es nicht so ganz leicht, dieses Kalb, was so langsam aber sicher zu strampeln begann, aus dem Graben zu ziehen. Ich stand mittlerweile selbst bis über die Knie im Schlamm.

Also blieb mir nur eins übrig. Reden.

Ich habe das Kalb in den Arm genommen und ihm gesagt, dass es sich dringend beruhigen muss, weil ich es sonst nicht heraus bekommen kann.

Dass ich ihm helfen kann, aber dass es sich beruhigen muss. Und plötzlich wurde das Kuhkind ganz leicht. Und... es sah mich an, mit richtigen Augen! und legte mir den Kopf auf die Brust. Ich habe es gestreichelt, und es beruhigte sich. In meinem Arm. Auf 3 gehts los, habe ich gesagt. Gehört, verstanden. Es hat sich zum Aufbruch fertig gemacht, die ganze Anspannung die es brauchte war plötzlich wieder da, und wir haben es geschafft!!. Es hat mir zugehört, und ich habe dieses Kalb ganz alleine die 1,5 Meter aus der Grube gehoben! Ist das nicht herrlich? Ist es! Nur... tja, das mit dem Ponyhof erwähnte ich schon...

Es trug sich zu, dass Madame tatsächlich Wort hielt, und ihren Compagnion mitbrachte. Inklusive Mutterkuh, die sich die Seele aus dem Leib schrie. Und, man mag es kaum glauben, aber ich wurde gefragt, ob ich Hilfe bräuchte! "Danke, wir kommen zurecht!" Das sah Compagnion anders, denn ich hatte einen ganz dummen Fehler gemacht. Das Kalb war auf der falschen Seite des Grabens! Man hätte das Baby nun aussenrum führen müssen, und das kann ja immerhin gar nicht gehen, es ist ja nach seinem ersten Schritt 1,5 Meter in den Graben gefallen. Das Kalb ist ja noch nie gelaufen. Compagnion, ist aber, man konnte es fast vermuten, nicht so zimperlich. Da springt man behende auf die "falsche" Seite des Grabens, und schmeisst es dann aus den Tiefen des Grabens leichtfüssig wie einen Kaffesack der schreienden Mutter vor die Füsse.

Nun noch 3 Meter an den Vorderfüssen über die Weide ziehen, und fertig ist das Werk.

Ich habe vergessen zu erwähnen, dass dieses Babytier so panisch war, dass es, und das wäre vielleicht das Schlimmste von allem, wären da nicht die Augen, diese weissen Augen gewesen, dass es, während diesen ganzen Dramas, kein einzigen Laut von sich gegeben hat. Keinen einzigen. Es hat nicht mal die Rufe seiner Mutter beantwortet. Es hat geschwiegen wie ein Grab.

Soviel Panik, Schmerz und Greul in der allerersten Stunde des Lebens, verschlägt einem wohl auch dann schon die Stimme, wenn man sie noch nie benutzt hat.

Und alles das was gesagt wurde, und das war ja nicht mal viel, lässt ganz deutlich werden, dass dieses Kalb weder das Erste, noch das Letzte Kalb ist, dass auf diese Weise auf dem Demeterhof Klostersee seinen Weg ins "Leben" findet.




by Doggenschutz E-Mail        

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