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Pferdeschutz
PferdeklappeDonnerstag 27.Juni.2013 8.19



Pferdeklappe soll Leben retten

 

Auf einer Koppel in Norderbrarup können überforderte Pferdebesitzer anonym ihre Tiere abgeben. Tierschützer wollen damit verhindern, dass Pferde qualvoll eingehen, weil die Besitzer kein Geld oder Interesse mehr haben.

Norderbrarup. Um Pferdehaltern zu helfen, die mit der Haltung ihrer Tiere überfordert sind, hat die Pferde- und Ponysportgemeinschaft Rurup (PPSG) jetzt ein echtes Novum in der Region Schleswig-Flensburg eingerichtet: eine Pferdeklappe als anonyme Auffangstation, ganz nach dem Vorbild der Babyklappe. Hier können Menschen die Tiere ab sofort anonym abgeben, wenn sie keine andere Lösung mehr wissen - anstatt sie verwahrlosen zu lassen und sie somit zu quälen.

Treibende Kraft hinter dieser Idee ist Petra Teegen, die in der Vergangenheit schon oft Not leidende Pferde wieder aufgepäppelt und in gute Hände weitervermittelt hat. Oftmals standen hinter diesen tragischen Geschichten Menschen, die finanziell überfordert waren, nicht genügend über Tierhaltung wussten, die Angst und Sorgen hatten und zum Schluss einfach resignierten, weiß Petra Teegen. Aber es gebe leider auch Pferdehalter, denen es egal gewesen ist, wie ihr Pferd durch den Winter kommt. Sie seien schlicht und einfach zu bequem, ihren Tieren Wasser und Futter auf die Weide zu bringen, wenn der Winter kommt, es kein Gras mehr gibt und das Wasser gefriert. "Wir haben erlebt, dass ein Pferd tagelang in einer Schneewehe lag, schon beinah mumifiziert, zu schwach, um noch aufzustehen", erzählt Teegen. Zu spät sei das Ordnungsamt gerufen worden, um das Tier noch retten zu können. Eines hätten die Menschen in all den schrecklichen Fällen gemeinsam gehabt: Sie hätten keine Hilfe annehmen können - "sei es aus Stolz, aus Scham oder aus Egoismus", so Teegen.

Anonyme Koppel mit zwei Ponys

Sie selbst hat allein im vergangenen Jahr neun, im vorletzten Jahr sogar 19 und in diesem Jahr bisher drei dieser Fälle vom Ordnungsamt zugewiesen bekommen. Doch sie vermutet, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist. Um solchem Elend vorzubeugen, wurde nun also die Pferdeklappe eingerichtet. Deren Organisation liegt zurzeit noch bei der PPSG, soll aber auf Dauer vom eigens gegründeten Verein "Notbox" übernommen werden, dessen Vorstand zwar schon feststeht, an dessen Satzung zurzeit aber noch gefeilt wird.

Die Pferdeklappe ist in erster Linie eine - gut beschilderte - Koppel in der Ruruper Straße in Norderbrarup, direkt neben der Bahnüberführung und ohne ein Haus in der Nachbarschaft. Pferdebesitzer können dort also ihre Tiere anonym und ungesehen abliefern, wenn sie anders nicht mehr weiter wissen. Zwei Ponys grasen dort, um dem Neuankömmling Gesellschaft zu bieten. Die Koppel wird täglich von Vereinsmitgliedern besucht. Vorteilhaft wäre es, wenn der Tierhalter auch den Equidenpass mit abgibt. Absolute Anonymität wird von den Vereinsoberen in jedem Fall zugesichert. Die abgegebenen Tiere erhalten eine tierärztliche Allgemeinuntersuchung, werden aufgepäppelt und - falls notwendig - medizinisch versorgt. "Sollten sie aber so geschwächt und nicht mehr zu retten sein, müssen wir sie auch auf ihren letzten Weg schicken", erklärt Teegen.

Sechs Wochen nach der Abgabe habe der Tierbesitzer noch die Möglichkeit, seine Entscheidung zurückzunehmen. Allerdings müsse er dann auch für die entstandenen Kosten aufkommen, betont die Pferderetterin. Nach dieser Zeit würden die Tiere in gute Hände vermittelt. Durch das Abstellen der Pferde in der Pferdeklappe erkläre sich der ehemalige Besitzer mit diesem Verfahren einverstanden. Aber: "Wir sind kein Gnadenhof", betont Teegen.

Zur Bewältigung der Kosten ist der Verein auf Spenden angewiesen, die vorläufig noch auf das Vereinskonto der PPSG 90018426 bei der Nospa (BLZ 21750000) mit dem Verwendungszweck "Pferdeklappe" eingezahlt werden können. Auskünfte zur Pferdeklappe erhält man telefonisch unter 04641/462934.

 

 



by Doggenschutz E-Mail        

Pferdeschutz
ArielleDonnerstag 14.Juni.2012 22.07

 

Die Gemeinschaft des Doggenschutzes unterstützt Arielle finanziell und bittet um weitere Spenden für das ehemalige Notpferd!

 







Neuigkeiten von Arielle - Juli 2012

Mein Name ist Arielle……………………….


und ich war diese vergessene Seele.




Zum Sterben abgestellt, ohne Futter und Wasser über Wochen hin. Ein einsamer, verzweifelter und langsamer Tod, keine Hoffnung, nur Schmerz und unendliche Trauer.  Ich habe 20 Jahre meines Lebens dem Menschen gedient, hatte Vertrauen und Zuneigung, war aber nur ein Objekt das immer wieder verkauft wurde. Als man mit mir dann nichts mehr verdienen konnte, gab man mir nicht die Möglichkeit eines gnadenvollen Todes,  selbst  diese Ausgabe war ich meinen Besitzern nicht wert. Sie stellten mich auf eine Weide des Vergessens und hofften auf die Arbeit von  Zeit, Fuchs und Rabe.


Aber es gab auch Menschen die sich an mich erinnerten, suchten und auch fanden. Sie versuchten mir zu helfen und setzten alles in Bewegung um mich in Sicherheit zu bringen.  Das Wunder geschah und ich durfte Hoffnung schöpfen. Liebevolle Menschen nahmen sich meiner an, pflegten und versorgten mich. Mein Körper schöpfte Kraft und die Wunden meiner Seele  begannen langsam zu verheilen. Schon nach kurzer Zeit konnte man mir die wundervolle Pflege ansehen und ich fühlte auch meinen Stolz wieder neu erwachsen.



 


 


 


Mein Vertrauen zu den Menschen habe ich hier an diesem friedlichen Ort, inmitten meiner Artgenossen und in der Sicherheit der Herde wiedergefunden.


Auf diese Weise möchte ich mich bei allen aus tiefem Herzen bedanken und habe nur eine Bitte.


Bitte vergesst  meine Artgenossen nicht. Haltet die Augen auf und helft, so wie mir geholfen wurde.


In tiefer Liebe und absolutem Vertrauen


 



  Arielle


 


KoMeTe e.V


Kerpener Str. 13


52388 Nörvenich-Rath


Spendenkonto: 40232092  BLZ: 37050198  Spa-Ka  Köln-Bonn


Zons, den 05.07.2012


Anita Rose-Schrills


 




 

Ich heisse Arielle und ich bin eine 2o Jahre alte Stute. Wie es heute so üblich ist, wurde ich ungesehen über das Internet bestellt und gekauft. Als ich dann im Februar 2012 hier in Neuss ankam, stellten meine neuen Besitzer fest, dass ich in keinem guten Zustand war und ihnen keinen Profit beim erneuten Verkauf bringen würde. Aus diesem Grund durfte ich auch kein weiteres Geld kosten und wurde aus dem Stall auf eine abgefressene Weide, mit einem undichten und nassen Verschlag gestellt. Weit weg von Menschen und anderen Pferden, nur einige Rinder waren meine Gesellschaft. Heu, Wasser oder anderes Futter bekam ich nicht. Aber es gab zwei junge Frauen, die mich im Stall kennengelernt hatten und sich dann auf die Suche nach mir machten. Notdürftig konnten sie mich mit Heu, Kraftfutter und Wasser versorgen. Ich magerte immer weiter ab und hätte ohne ihre Hilfe nicht überlebt. Mehrere Wochen telefonierten sie vergebens mit allen möglichen Stellen um mich zu retten.



Am 03.06.2012 einem total verregneten Sonntagmorgen kamen die beiden wieder zu mir und wie immer freute ich mich sehr, sie zu sehen, denn dann gibt es Futter und einige Streicheleinheiten. Diesmal war jedoch eine fremde Frau bei ihnen, die sie Anita nannten. Ganz vorsichtig ging ich zu ihr und nahm mit geblähten Nüstern den Geruch auf. Sie roch vertraut, nach Stroh , Heu und anderen Tieren. In ihren Augen sah ich Liebe, Trauer und Sicherheit. Sanft sprach sie mit mir, streichelte mich und ich folgte ihr in den Unterstand. Sie machte Foto`s und unterhielt sich mit den Frauen. Dann gingen sie wieder und ich lief lauf rufend und mit hohem Schweif hinter ihnen her, ich wollte nicht wieder alleine sein. Anita kam zurück, streichelte meine Nüstern und versprach mir „ Ich hole Dich hier raus“. Darf ich diesmal Vertrauen haben?????



Es wurde Abend, Nacht, Morgen und wieder Abend. Plötzlich kam Unruhe auf. Steffi , Nicole und Anita kamen, streiften mir ein Halfter über und meine alte Decke. Dann sah ich ein großes Auto, einen Pferdeanhänger und wurde unruhig. Sie führten mich im strömenden Regen über einen Acker dorthin. Ich hatte Angst, scheute und rannte los, doch dann blieb ich stehen, denn wo sollte ich hin???? Steffi führte mich sanft in den Hänger. Es war warm und trocken. Mein Herz klopfte wie wild, aber ich blieb ruhig, hörte wie das große Auto startete und ich dann ganz vorsichtig gefahren wurde. Irgendwann fuhren wir auf einen großen Hof und langsam wurde die Heckklappe geöffnet. Freundliche Worte und liebevolle Hände empfingen mich. Führten mich sanft aus dem Hänger und gaben mir das Gefühl von Geborgenheit. Dann waren alle um mich herum, Nicole, Steffi, Herr Reimann, der das Gespann fürsorglich gefahren hatte und Anita. Sie gab mir einen liebevollen Kuss auf meine Nase und ich streichelte sie vorsichtig an der Wange, nahm ihren Geruch erneut auf. Den Geruch von Liebe und Vertrauen.



Auch andere Pferde sind dort, auch sie fanden hier einen Ort um den Alptraum ihrer Vergangenheit erst einmal zu vergessen und ich fühle mich seit langer Zeit wieder sicher.



Eins haben wir gelernt, es gibt wirklich Menschen, denen wir vertrauen können!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Viele von uns brauchen Hilfe und die Plätze, die uns aufnehmen können sind selten und die Kosten für uns sind hoch.

Bitte helft uns:

Stichwort: Arielle

KoMeT e.V., Kerpenerstr. 13 in 52388 Nörvenich-Rath

Spendenkonto.-Nr.: 40232092

BLZ : 37050198

IBAN: DE94370501980040232092

SWIFT-/BIC-Code: COLSDE33XXX

 
by webmaster E-Mail        

Pferdeschutz
Zeugen gesuchtMittwoch 16.Mai.2012 8.50

 


Beigefügte Fotografien dokumentieren aufgefundene Schlachtabfälle von Pferden, die in der Gemarkung Langula im Bereich Struppeiche, die auf dem Rennstieg in Richtung Dornschildchen gefunden worden. 


Außerdem fanden Jagdpächter am 22. April 2012 in der Gemarkung Zaunröden Pferdekadaver, wie auf einem beigefügten Foto ersichtlich wird. 


Der Fachdienst Veterinär und Lebensmittelsicherheit, Mühlhausen/Ortsteil Felchta, Mühlhäuser Weg 139, Telefon: (0 36 01) 80 25 22 bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, um die Urheber dieser Straftaten zur Rechenschaft ziehen zu können. 


Möglicherweise können anhand der Abbildungen die Tiere identifiziert werden.

http://www.unstrut-hainich-kreis.de/index.php?option=com_phocagallery&view=category&id=1&Itemid=534


 




 

by Doggenschutz E-Mail        

Pferdeschutz
Leidensweg der Müllpferde in ASonntag 15.Januar.2012 10.22


 



Der Leidensweg der Müllpferde in Argentinien - eine interessante Seite, allerdings sollte man sich zuvor gut überlegen, ob man sich die Bilder anschauen kann...



 




In Argentinien werden über 70'000 Pferde und zum Sammeln wieder verwertbarer Abfälle eingesetzt. Ausgebeutet und geschlagen, schlecht ernährt, unter Lasten ächzend, die erheblich mehr wiegen als sie selbst, werden sie zur Arbeit gezwungen, pausenlos, gnadenlos angetrieben und geschunden bis:


 




by webmaster E-Mail        

Pferdeschutz
Armes Pferd!!Samstag 05.November.2011 10.52

Update 08.12.2011:

 


Nach erheblichen (!!!) Kämpfen mit dem Landrat und dem Landwirtschaftsministerium Schleswig-Holstein und massivem Druck durch die Öffentlichkeit wurde diese arme Stute gestern per amtlicher Anordnung in einen schönen großen Stall in einer modernen Offenstallanlage geführt.

Endlich hat sie eine warme Winterdecke, hat es zugfrei und trocken, einen ausgestreuten Stall und drei bis vier Mal täglich adäquates Futter. Es war ein wirklich hartes Stück Arbeit...

"Nebenbei" hatte ich dann das große Glück, noch ein altes Schulpferd dem Tod von der Schippe zu ziehen. "Herr Hummel" lebt jetzt bei den Initiatoren der Haflinger-Sache, Nicol und Roger Hufnagel  in Schleswig-Holstein.

Der Advent ist glücklich....

 

Update 09.11.2011:


 

Hallo,

 

wer bitte kann noch helfen?

 

Anbei ein paar Informationen zur Stute, jetzt kommt der Winter und die Stute steht immer noch dort erbärmlich auf der Weide!!

 

Die Ämter unternehmen nichts, die Stute steht seit 30 Jahren alleine auf der Weide!!

 


 

 

PETA hat Strafanzeige gegen die Halter gestellt, leider tut sich überhaupt nichts! 

 

Der größte Skandal an dem Fall ist, dass gegenüber von der Stute sich ein Reitstall befindet! Der Reitstall bildet aus und gehört dem FN an, dort haben Tierärzte ihre Pferde stehen und keiner macht was! Anbei auch noch ein Photo, wo die Besitzerin die arme Stute mit Sporn reitet!


 

Wir wollen die Stute auch nicht umbedingt dort wegholen, sondern fordern folgende Punkte:

1. Einen trockenen & eingestreuten Unterstand, also einen ausreichenden Witterungschutz
2. Eine Regendecke bei starken & kalten Wind / Regen / Schnee
3. Ein Beistellpferd für soziale Kontakte
4. Keine Verletzungsgefahr für das Pferd auf der Weide
5. Keine Ratten im Futter 
6. Das Pferd muss besser gepflegt & ernährt werden
7. Die Haflingerstute darf nicht mehr mit Sporn geritten & vor eine Kutsche gespannt werden!!!

 

Herzlichen Dank

Nicol Hufnagel

 


 
by Doggenschutz E-Mail        

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