Erinnerungen
FalkoDonnerstag 09.Dezember.2010 10.44

Ich möchte erinnern an den jungen Doggenrüden, der getötet wurde, weil Menschen in ihrer Fürsorgepflicht so versagt haben.


 


Gedanken zur Tötung einer jungen Dogge


 


Ein junger Doggen-Rüde (22 Monate) ist getötet (eingeschläfert) worden wegen mehrfacher Beißangriffe gegenüber Menschen


 


Seit dem Tod dieses Hundes, ich werde ihn Falko nennen, sind mehrere Wochen vergangen. Meine Betroffenheit, meine Wut und auch  Verzweiflung sind immer noch gegenwärtig, deshalb schreibe ich diese Überlegungen auf. Ich bin sicher, es hätte eine Chance gegeben, Falko in die Menschenwelt zu integrieren ohne ständigen Kampf und die Erfahrung von „Siegreich-Sein“ oder „Besiegtwerden“


Wir – auch ich – haben versagt, weil wir nicht schnell genug eine Möglichkeit gefunden hatten, ihn dort, wo er die letzen Tage verbrachte, wegzuholen.


Ich will nicht Schuld zuschieben, nicht anklagen, ich will nur versuchen zu verstehen, um daraus zu lernen. Will verstehen, wie der Lebensweg dieses Hundes verlaufen sein könnte, wie dieser Hundecharakter entstehen konnte, der sich so sehr von dem üblichen einer Dogge zu unterscheiden schien. Was muss geschehen sein, wenn eine Dogge ihre eigenen Menschen nicht mehr an sich herantreten lässt?


Als ich Anfang März von Falko hörte, schrieb ich eine Art  Gedächtnisprotokoll über die bis dahin mir verfügbaren Informationen. Damit wandte ich mich an Lydia Muus  vom Doggenschutz, eine mir seit Jahren vertraute Tierschützerin. Ich will den gesamten Text hier wiedergeben.


Hallo Lydia, inzwischen habe ich noch weitere Einzelheiten über den Doggen-Rüden erfahren können, von dem ich Dir gestern schon kurz berichtete: Zunächst rief  Frau H. aus Süddeutschland bei mir an und bat dringend um Hilfe. Ein zweijähriger Rüde habe schon mehrfach nach seinen eigenen Leuten gebissen (geschnappt?)  und diese hätten den Gedanken entwickelt, ihren Hund einschläfern zu lassen. Der Tierarzt, zu dem die Dogge gebracht wurde,  habe eine Tötung abgelehnt und wohl zur Kastration geraten. Jedenfalls ist der Rüde am Freitag kastriert worden. Als die Frau H. – sehr engagiert und verzweifelt - bei mir anrief, saß der frisch operierte Hund seit Stunden im Auto und ließ seine eigenen Leute nicht mehr an sich heran. Ich gab der Frau H. die Tel.Nr. der Tierfreunde Niederbayern und empfahl  ihr auch dort um Hilfe nachzusuchen. Kurz danach meldete sich Frau H. wieder und berichtete, dass eine Frau aus ihrem Umfeld den armen Hund aus dem Auto geholt habe und er jetzt erst einmal für einige Tage in einer „Quarantäne-Station“ untergebracht sei.


Gestern Abend (Sonnabend) war  Frau G. ( ebenfalls gleichermaßen verzweifelt wie engagiert )am Telefon und ich erhielt von ihr folgende Informationen: Falko stammt von einem Züchter mit Zwingernamen (den ich noch nicht kenne) und ist von Welpenalter an bei den Hundehaltern gewesen. Schon im Alter von 5 Monaten soll der Junghund seine Leute gebissen haben. Eine Hundeschule wurde nie besucht, obwohl erkennbar jeglicher Grundgehorsam fehlt. Der Hundehalter habe die Dogge so verprügelt, dass sie „sich eingepinkelt“ habe. Wann und wie oft das geschehen ist, weiß ich noch nicht. Es wurde dann ein Trainer hinzugezogen, der zu harten Maßnahmen riet. Möglicherweise ist der arme Kerl auch hier erneut geschlagen worden. Kurz vor dem Tierarztbesuch habe die Frau des Hauses Falko aufgefordert, sich hinzusetzen (oder wegzugehen, jedenfalls irgendein Kommando auszuführen), der Hund habe erst geknurrt, dann habe er nach dem Arm der Frau gebissen und versucht, durch Hochspringen an ihren Hals oder Kopf zu kommen. Der anwesende Mann habe ihn zurückdrängen können.


F. G. hat mir noch weiter erzählt, dass der Rüde in keinster Weise an der Leine gehen könne und dass er 75 KG wiege.


Wir alle (Frau H., Frau G.) und ich wissen, wie extrem schwierig es sein wird, für diesen Hund eine Pflegestelle oder gar ein Endzuhause zu finden. Wir sind aber auch dahingehend einer Meinung, dass es zumindest versucht werden müsste, den hinter diesen jetzt gezeigten aggressiv erscheinenden Verhaltensweisen liegenden Motiven dieses Junghundes nachzuspüren, um ihm zu helfen, statt immer nur zu strafen oder seinen Tod in Erwägung zu ziehen. Vielleicht – so denke ich- hat sich Falko noch nie in einer Hund-Mensch-Beziehung wirklich sicher gefühlt, an der Seite eines starken verlässlichen Menschen, dem er vertrauen kann.


Liebe Lydia, behandle diesen Text bitte vertraulich. Vielleicht finden wir gemeinsam doch einen Weg, auf dem wir Falko begleiten können


.


Liebe Grüße                                                     08. März 2009


Eva


 


Stunden später kam die Nachricht, dass Falko getötet worden sei, da er erneut einen Menschen gebissen habe.


 


Mir stehen nur wenige Beobachtungsberichte und Angaben zur Verfügung, um daraus hypothesenartig einen Prozessverlauf zu konstruieren mit dem mir bekannten Ende.


 Das Zuhause von Falko wurde mir geschildert als ein zumindest äußerlich fürsorgliches Umfeld (weiche Hundeplätze und Kissen) .Bis etwa drei Monate vor seinem Tod soll der Hund sich noch habe streicheln lassen.


 Andrerseits müssen die Menschen sich grob strafend ihrem Hund gegenüber verhalten haben, ohne der jungen Dogge verstehbar zu machen, welches die erwünschten Verhaltensweisen sein sollten. Niemand hat ihn geschützt.


Kontakte zu anderen Hunden zum Spielen und Einüben sozialer Verhaltensmuster gab es wohl nicht, ein Versuch mit ihm eine Hundeschule zu besuchen wurde abgebrochen. Eine sichere Hunde-Mensch-Beziehung mit einem starken verlässlichen Menschen und einer klaren Rangordnung hat es nicht gegeben.


Vertraute Menschen verprügelten ihn und streichelten ihn. Nach dem ersten körperlichen Übergriff wird dieser Junghund nicht mehr angstfrei und entspannt gekuschelt haben


Der häufige Wechsel von Verwöhnung (und Inkonsequenz) und Bestrafung (Härte) führt auch im humanen Bereich mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Persönlichkeitsdeformation des heranwachsenden menschlichen Kindes und zu Verhaltensstörungen..


Falko begann mit seinem zunehmenden Erwachsenwerden (psychisch und physisch) eine Wende vom Opfer-Status zur Täter- Position zu vollziehen. Nun hat der Rüde nicht mehr gewartet, ob und bis sein Mensch. ihn strafen würde, sondern er hat schon vorbeugend bei geringsten Anlässen oder Anforderungen mit Drohgebärden und Angriff reagiert.


Vermutlich hat der arme Kerl in den letzten Tagen (Wochen) nicht mehr zwischen unterschiedlichen Menschen differenzieren können (vielleicht waren sie alle feindlich für ihn), die Welt war für ihn so bedrohlich geworden, weil jeder Mensch ein potentieller Bedroher hätte sein können. Er war in einen Zwang geraten, immer angriffsbereit zu sein, um nicht unterlegen zu sein, das führte zu einem dauerhaft hohen Erregungsniveau und einer sehr niedrigen Schwelle zur Auslösung von Angriffen zur Verteidigung. So muss es in den letzten Stunden in dem „Quarantäne-Zwinger“ gewesen sein.


Es ist eine grundlegende Gesetzmäßigkeit lebendiger Systeme, dass pathologische Bedingungen das Gehirn eines Säugetiers (ob Hund oder Mensch) dazu zwingen, pathologisch zu funktionieren.  Als Folge zeigen sich dann auf der Erscheinungsebene Verhaltensstörungen, die üblicherweise mit den Mitteln bekämpft werden, die zuvor das Ergebnis verursacht haben.


Menschen, die von ihrem Hund berichten, dass dieser sie im Alter von 4-5 Monaten „gebissen“ habe und das als Beleg für „Dominanz“ oder „Aggressivität“ angeben, sollten grundsätzlich ihre Kenntnisse über die Entwicklung von hochorganisierten Säugetieren überprüfen .Ein Hundekind beginnt mit 4 Monaten mit dem Zahnwechsel; natürlich beißen die Kleinen mit ihren spitzen Milchzähnchen, alles, was sie erreichen können. Aber das hat mit Aggressivität nichts zu tun.


 


Falko fand sich zunehmend in einer für ihn nicht mehr überschaubaren zuverlässigen Umwelt, und das in einem Lebensabschnitt, in dem er selbst alterstypisch intensiv auf der Suche nach einem sicheren und anerkannten Platz in einem Menschenrudel war. In einer Zeit, die aber auch durch die entwicklungslogische Notwendigkeit bestimmt ist, Situationen und Grenzen zu testen und Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren. Dieses Bedingungsgeflecht führte zu dem desorganisierten Verhalten dieses Hundes, was dann wiederum neue Sanktionen hervorrief.


Schläge -> Plan zur Tötung durch den Tierarzt -> Kastration -> stundenlanger Aufenthalt im Auto nach der Operation -> Zwinger/Eingesperrtsein/fremde Menschen -> Angriff gegen einen Menschen –> Tötung         


 


Ich lebe seit fast vierzig Jahren mit Doggen zusammen, sie haben mein Leben unsagbar bereichert und ich habe viel von ihnen gelernt. Mit zunehmendem Alter erlebe ich immer intensiver, welch ein kostbares Geschenk es ist, gemeinsam mit einer Dogge ein Stück meines Lebensweges gehen zu dürfen.


So weiß ich ganz sicher, dass nur auf der Grundlage einer ganz engen und verlässlichen Hunde-Mensch-Beziehung eine Dogge wirklich zu erziehen ist, so dass sie in unserer Menschenwelt leben kann. Um mit einer Dogge wirklich zusammenleben zu können, muss sie erzogen sein, gehorsam und vertrauensvoll gegenüber vertrauten Menschen. Eine gelungene Hunde-Mensch-Beziehung bedarf eines starken Menschen, der seinem Hund Schutz , Hilfe und Führung bieten kann  Alle anderen Erziehungsmaßnahmen sind nur Dressurakte, die irgendwann dazu führen, dass ein so großer und starker Hund wie eine Dogge mit dem ausgeprägten Bedürfnis nach Zuwendung sich – in einer Situation der Schwäche des Menschen- gegen seinen Dressurmeister richtet. Das gilt ganz besonders für heranwachsende Rüden.


 


Eva. Gorski                                     26.o3.09


 


Nachtrag: Meine Bitte an Frau G. ihrerseits einen kurzen Bericht zu erstellen über die letzte Stunde, die sie in Falkos Nähe war, konnte nicht erfüllt werden, da Frau G. derzeit im Krankenhaus ist. 


Eva Gorski                                      15.04.09


 

by Lydia Muus E-Mail        

Erinnerungen
AikaDonnerstag 09.Dezember.2010 10.41

Erinnerung an eine Doggenhündin, die 2009 gestorben ist.


AIKA hat mich so viel gelehrt. Was ich durch die Begegnung mit ihr lernen durfte und was wir gemeinsam erlebt haben, davon will ich hier berichten. Ich sah AIKA zum ersten Mal vor zehn Jahren bei einem Viehhändler in Brandenburg AIKA eine gefleckte Hündin, damals noch nicht zwei Jahre jung, saß zusammen mit der dreijährigen Brenda in einem Käfig von ca. 10 qm ohne Schlafplatz. Die Hündinnen rasten dort völlig durchgedreht hin und her, bettelnd herausgelassen zu werden. Dann wieder knurrten sie sich an und bedrohten einander, AIKA war die unterlegene ... Als Futter gab es Speckschwarten vom Schlachthof, die Doggen waren verfettet mit glanzlosem Fell als Folge des Vitamin- und Mineralstoffmangels. Gegen alle vernünftigen Überlegungen habe ich beide in mein Auto gesteckt und sie in eine nahe gelegene Tierpension gebracht. Und sie bissen sich auf dem Weg dorthin im Auto nicht, schienen vielmehr erleichtert, endlich dem Zwinger entkommen zu sein. In dieser Tierpension in der Uckermark, konnten sie zusammen mit anderen Hunden in einem großen Auslauf leben. Also hatten sie wenigstens mehr Bewegungsmöglichkeit, immer noch keinen angemessenen Schlafplatz und nicht den ersehnten engen Menschenkontakt. Wochen später holte ich beide Hunde nach Schleswig-Holstein in eine andere Tierpension, die damals eine Zwischen-Station für unsere Not-Doggen war. „Brenda fand schnell ein Zuhause, bei AIKA kamen mehrere ungünstige Umstände zusammen, weshalb sie so lange auf ihren Menschen warten musste. Im Sommer 1999 waren es die armen Bohling-Hunde (12o Doggen in Not), die alle unsere Kräfte beanspruchten. AIKA lebte mit in der Doggengruppe, unruhig, aufgedreht, rastlos um Zuwendung suchend. Ende September der erste Vermittlungsversuch, nach einem Tag wurde sie wieder zurückgegeben, da die 15jährige Tochter Angst vor ihr hatte, außerdem hatte AIKA dort drei Hühner gejagt und getötet. Einen Monat später ein erneuter Versuch: die Menschen hatten bis vor einem Jahr eine Doggenhündin, die dann gestorben war. Ich habe das Zuhause überprüft und AIKA durfte dorthin. Schon nach einer Woche kamen erste Klagen wegen Unsauberkeit (derartige Probleme gab es mit AIKA auch in der Tierpension). Aber man wollte es noch weiter versuchen. Zu diesem Zeitpunkt waren alle unsere Aufnahmekapazitäten gänzlich erschöpft, so zumindest versuche ich mich zu entlasten, dass ich nicht sofort zu AIKA hingefahren bin. Es folgten weitere Telefongespräche, in denen immer offenkundiger wurde, dass AIKA nicht von ihren Menschen angenommen wurde: sie habe keine Beziehung zu Menschen, sei unsauber und ruhelos. Inzwischen waren fast vier Wochen vergangen. Als ich dorthin kam, hatte AIKA gerade wieder eine Pfütze vor der Terrassentür hinterlassen (also wollte sie doch raus und niemand hat sie bemerkt), der Mann war wütend, ich sah AIKA im Garten, sie mich noch nicht, der Mann rief nach ihr, sie antwortete mit einer ängstlichen Körperhaltung und kam nicht. Dann zeigte ich mich und sprach mit ihr, sie rannte zu mir und fast möchte ich sagen- umarmte mich vor Freude. Zwischendurch einige Schritte in der Wohnung geduckt und ängstlich. Sie war überglücklich als ich sie mitnahm, sprang in mein Auto und schlief auf dem Rückweg (ca. eine Stunde) einen tiefen erschöpften Schlaf. Sie musste zurück in die Tierpension, war dort weiterhin unsauber, sie begann fröhlicher zu sein, aber auch wieder sehr unruhig und wild. Ab Dezember und den ganzen Januar 2ooo hindurch konnte AIKA bei Brigitta D., die zu unserem Kreis gehört, sein. Brigitta hätte die Hündin gern für immer behalten, aber ihre eigene sehr unverträgliche Doggenhündin ließ das nicht zu. So mussten die Hündinnen stets voneinander getrennt gehalten werden. Aber AIKA durfte mit ihrer Pflegemama ab und zu spazieren gehen und nachts vor der Schlafzimmertür in ihrem Korb schlafen. Das war ein bisschen Glück. Und AIKA war völlig stubenrein und wurde ruhiger und zufriedener. Eine Familie in 8oo km Entfernung meldete sich und wollte gern AIKA bei sich aufnehmen. Es gab dort schon einen Doggenrüden (weiß und taub) und eine Schäferhund Mix Hündin. Beide Hunde lebten eng mit ihren Menschen zusammen und in allen zuvor geführten Telefongesprächen wurde immer wieder versichert, AIKA unbedingt haben zu wollen. Anfang Februar 2000 fuhr ich mit AIKA dorthin, nach ca. 9 Stunden Fahrt das vereinbarte Treffen in einem Wald bei Kaiserslautern. Zwischen den beiden Hündinnen, die zunächst einander begegneten, gab es keine Probleme. Aber dann der sehr große weiße Doggenrüde, der schon mit einem Maulkorb in seinem Auto saß (angeblich weil er dort sonst im Auto „randalieren“ würde), er stürzte sich ohne Vorwarnung auf die völlig verzweifelte AIKA und hätte diese sicher schwerst verletzt, wäre er nicht durch den Maulkorb daran gehindert worden, der Mann hatte keinerlei Einwirkungsmöglichkeiten auf seinen Hund. AIKA rannte, mich mitziehend, zu unserem Auto und ich ließ die zitternde Hündin schnell rein. Ebenso schnell war dann auch der Mann mit seinen Hunden verschwunden, nachdem ich ihm sagte, dass ich niemals AIKA bei ihm lassen würde. Und dann saßen wir beide, AIKA und ich, 8oo km von Zuhause entfernt in unserem Auto in einem Wald und ich war so verzweifelt, weil AIKA immer noch kein Zuhause hatte Sie musste wieder in die Tierpension zurück, eine Rückkehr in die Pflegestelle gab es nicht. AIKA reagierte sofort mit heftigem Durchfall und wirkte stundenlang verunsichert. Wir übernachteten bei Freunden, sie konnte neben mir schlafen und wurde etwas ruhiger.“
Kurz danach fanden wir den richtigen Menschen für AIKA. Davon später. .


Die Erkenntnisse, die ich durch diese Hündin begreifen lernte, waren nicht neu für mich, aber sie hat mir nachdrückliches und unvergessliches Anschauungsmaterial dafür geschenkt, das ich in Bildern in mir trage. Und jetzt da AIKA im hohen Alter von fast zwölf Jahren als eine behütete und geliebte Hündin gestorben ist, werden diese Bilder lebendig. Sie hat das mir damals durchaus schon verfügbare theoretische Wissen über das „Wesen“ hochorganisierter Säugetiere (Menschen wie Hunde) mit unauslöschlichen Erfahrungen belegt. Auch das Sosein eines Hundes ist bestimmt durch seine Lebensgeschichte, eine individuelle und eine phylogenetische, und einen komplexen Wechselwirkungsprozess mit aktuellen Lebensbedingungen. AIKA hat mir eindrucksvoll gezeigt, dass es Lebensbedingungen gibt unter denen sie nicht leben kann ohne mit Verhaltensstörungen zu antworten. AIKA war teilweise unverträglich mit anderen Hunden und immer wieder unsauber im Haus. Sie hat monatelang, vielleicht ihr ganzes Leben lang bis ich sie befreien konnte, in einem Gitterkäfig gelebt in Monotonie und Bewegungsarmut ohne Kontakte zu Menschen. Die Hündin stammt aus einem DDC-Zwinger übelster Sorte, gegen den ich jahrelang durch Anzeigen beim Zuchtverband angekämpft habe. Ohne viel Erfolg. Diese Hündin, die so geradezu gierig den Menschen suchte, an dessen Seite sie leben durfte, musste ihre Kindheits- und Jugendjahre in Isolierhaft verbringen. Als ich sie nach den vielen gescheiterten Vermittlungen zu Herrn K. brachte, wusste ich, das wird ihr bleibendes Zuhause sein. Die Trennung von ihr war schwierig, denn AIKA wollte mit mir gehen.
Am Telefon erzählte mir Herr K. am nächsten Tag, AIKA habe bei ihm geschlafen und dann hätten sie gemeinsam gefrühstückt, um dann zum Spaziergang aufzubrechen. Die „unsaubere“ AIKA hat nie wieder ins Haus gepieschert, die „unverträgliche“ AIKA nie wieder andere Hunde angegriffen, sie war einfach eine glückliche und in sich ruhende Dogge, die mit ihrem Menschen zusammenlebt. Ich denke mit viel Dankbarkeit an sie. Teile des Textes sind Protokolle von mir, die in den Tätigkeitsberichten der Doggen-Nothilfe aus den Jahren 1999 und 2ooo enthalten sind. .


Eva Gorski/Doggen-Nothilfe April 2009

by Lydia Muus E-Mail        

Erinnerungen
DrakoDonnerstag 02.Dezember.2010 11.31

Wir erinnern an DRAKO, der aus ganz elenden Lebensbedingungen aus Ibiza zu uns kam und für den wir ein liebevolles Zuhause finden konnten, wo er noch drei Jahre als glücklicher Hund leben durfte.


Ende 2006 hatten wir folgenden Text auf unserer Doggen-Nothilfe-Internetseite:
Unser Weihnachtsgeschenk Wir - der engste kleine Kreis der Doggen-Nothilfe - haben ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk bekommen, an dem wir Sie teilhaben lassen möchten: Es ist uns endlich gelungen, DRAKO aus Ibiza zu uns zu holen. DRAKO ist ein achtjähriger Doggenrüde, mager, voller Liegeschwielen und an Leishmaniose erkrankt. Tierschützer auf Ibiza haben den DRAKO vor Wochen dort an einer zwei Meter kurzen Kette auf einer Wiese entdeckt. Der Eigentümer erklärte sich bereit, den Hund abzugeben, aber es gab keine Möglichkeit ihn im dortigen Tierheim aufzunehmen. Den Tierschützern gelang es, DRAKOS Kette auf zehn Meter zu verlängern, ihn regelmäßig zu füttern und medizinisch zu versorgen. In dieser Zeit stieg DRAKOS Körperwicht von 42 auf 48 kg.


Wir - die Menschen der Doggen-Nothilfe - haben sofort, als wir von DRAKOS Not hörten, zugesagt, ihn bei uns aufzunehmen, aber es sollte Wochen dauern, bis sich endlich eine Transportmöglichkeit ergab. Nun ist DRAKO seit zwei Tagen in Deutschland. Nach seiner Ankunft in Frankfurt/M hat ihn das Tierheim Hattersheim gastlich für eine Nacht aufgenommen. Dort ist das beigefügte Foto entstanden. Am folgenden Tag hat sich Herr M. aus Schleswig-Holstein auf den weiten Weg gemacht, um DRAKO in einer nächtlichen Fahrt von Frankfurt in einen kleinen Ort an der Nordseeküste zu seiner Pflegemama zu bringen. Dort genießt er die freien Bewegungsmöglichkeiten im Garten und vor allem die Wärme des Hauses und den weichen Hundeplatz. Auch hier wieder dieses Wunder: trotz seiner Vorgeschichte ist DRAKO ein extrem Menschenbezogener und kuscheliger Hund - wie fast alle aus Not befreiten Doggen bisher
- Eva Gorski -Doggen-Nothilfe - Dezember 2006


Aus dem Pflegeplatz wurde ein Endzuhause. 2010 schrieb sein Frauchen:
Hallo Frau Gorski, hier noch einmal ein paar Nachrichten von Drako. Es geht ihm, seinem Alter entsprechend recht gut ( er wird dieses Jahr schon **13** Jahre). Das Laufen bezieht sich auf einen 3x täglich kurzen Spaziergang im Wald, seine hinteren Beine laufen nicht mehr so, wie er es gerne hätte, darum ist er glücklich wenn er sich wieder auf sein Sofa legen kann. Sein Kumpel Bendix wird dieses Jahr 14.
Ich nenne uns drei immer – die Rentner-Band –


Hallo Frau Gorski, natürlich dürfen sie darüber berichten, ja, er war ein trauriges Bündel damals, auch als ich einen Blick durch das Autofenster warf, als er bei mir ankam, dachte ich nur, dass ist doch keine Dogge die da auf der Rückbank liegt. Zusammengekauert und harrte der Dinge die auf ihn zukamen. Die ersten beiden Nächte habe ich mich auf einer Matratze neben ihn gelegt und ich glaube, ihm hat es etwas von seiner Angst genommen, denn von da an wich er nicht von meiner Seite. Ich bin sehr froh, dass ich ihn habe Ansonsten ist alles ok, kleine Hunde mag Drako immer noch nicht, da sammelt er seine ganze Kraft und legt sich ins Geschirr, aber zu meinen drei Enkelkindern ist er sehr lieb und sie lieben ihn auch. Drako hat der Doggen-Nothilfe eine kleine Spende überwiesen. Wir wünschen Ihnen, Ihren Mithelfern viel Kraft und Zuversicht und allen lieben Doggen, die in der Vermittlung stehen, ein schönes zu Hause.
LG Drako, Bendix und Anne Opalka


Und dann einige Monate später die Nachricht von seinem Tod.
Hallo Frau Gorski, eine traurige Nachricht. Heute musste ich meinen Drako einschläfern lassen, nächsten Monat wäre er 13 Jahre alt geworden. Er sackte hinten immer weg, wir konnten nicht mehr spazieren gehen, sein Leben beschränkte sich auf unseren Garten. Wenn er dort auf der Decke lag und alle seine Lieben um sich hatte, war die Welt für ihn in Ordnung. Er wurde hinten immer weniger, sein Herz war auch nicht mehr so in Ordnung, er sollte auch nicht leiden. Es waren drei schöne Jahre mit ihm, die ich auch nicht missen möchte. Bendix, mein Jack Russell, ist noch ganz verstört, dass sein **großer Bruder** nicht mehr da ist. Er wird uns sehr fehlen und wir sind ganz traurig. Anbei ein Foto aus dem Garten Juli 2010.
Liebe Grüße Anne Opalka


by Lydia Muus E-Mail        

Erinnerungen
Beginn der Doggen-NothilfeMontag 22.November.2010 18.35

Erinnerung an meine Doggen BORJA und JESSICA und den Beginn der Doggen-Nothilfe.


Teile dieses Textes schrieb ich 1986 und wandte mich damit an den DDC, also den Zuchtverband, der die Doggenzüchter von denen ich bis dahin meine Welpen gekauft hatte, betreute. Jedenfalls war ich zu der Zeit noch in dem guten Glauben, dass es eine derartige Betreuung gäbe und entsprechend Ansprechpartner, um Missstände in der Doggenhaltung zu verändern. Heute weiß ich, dass es in diesem Zuchtverband keine wirkliche Bereitschaft zur Veränderung gibt.
Die entscheidenden Anstöße für mich waren damals für mich die Erfahrungen und das Miterleben des Ausmaßes an Frühsterblichkeit und Frühinvalididät der Doggen, die mit mir lebten. Wenige Jahre später hatte ich die unmittelbare Anschauung des schier unermessliche Elends der Lebensbedingungen vieler Doggen in den mir erstmals zugänglichen Bundesländern Mecklenburg-V. und Brandenburg. Inzwischen habe ich längst erkannt, dass die Lebensbedingungen für Doggen, besonders für die armen „Zuchthündinnen“, in den Vermehrungsbetrieben des DDC wie auch bei den sogenannten „Schwarzzüchtern“ in Westdeutschland ( und überal genau so schlimm sind. Mein Text an den Zuchtleiter de DDC: (Auszüge)
„Von 1972 ab gab es fünf Doggen in meinem Leben, alle mit DDC Papieren. Keiner dieser Hunde war auch nur annähernd gesund. Schwere und schwerste Gelenkstörungen haben eine lebenslange medizinische Behandlung notwendig gemacht und die Lebensqualität dieser Hunde und damit auch die meine stark beeinträchtigt. Die Liste der Erkrankungen ist lang:
Herzinsuffizienz, Knochenkrebs, schwere Kniegelenk-, Ellenbogen- und Schultergelenkschäden, sowie HD und Wirbelsäulenerkrankungen. Bei meinem im letzten Jahr gestorbenen BORJA, der nur sieben Jahre alt werden durfte, mussten schon am Ende des ersten Lebensjahres fast alle großen Gelenke (Ellenbogen, Schulter, Knie) operiert werden, ohne bleibenden Erfolg.
Ich habe immer noch die vielleicht naive Vorstellung, dass eine Dogge nicht nur einige Runden im Ausstellungsring schmerzfrei traben können sollte, sondern auch in Lage sein sollte, regelmäßig ausgedehnte Wanderungen zu bewältigen. Und das noch über das Alter von sechs Jahren hinaus (wenn sie dann überhaupt noch lebt) . . .
Schon 1986 hatte ich aus meiner Betroffenheit und Wut heraus angesichts dieses Ausmaßes an Frühinvalidität und Frühsterblichkeit der Doggen, was ja alle Züchter einschließlich des Zuchtverbandes wissen müssen, einen entsprechenden Leserbrief in der Zeitschrift von Herrn Schumacher. Mich riefen viele verzweifelte Menschen an und erzählten mir von Doggen, die schon im Alter von drei und vier Jahren gestorben sind. Es wurde von Deckrüden berichtet, die im Alter von zwei Jahren kaum noch laufen konnten wegen ihrer Gelenkschäden und weiterhin ihr genetisches Material an eine neue Doggengeneration weitergeben.
Einige dieser Menschen haben sich dann gesünderen Hunderassen zugewandt, andere aber leiden weiter mit ihren Doggen, weil sie, wie auch ich, nicht von diesen Hunden loskommen. Ich habe versucht, mich anderen Hunderassen zuzuwenden, aber ich habe es nicht geschafft, ich bin diesen Doggen verfallen. Was habe ich mit meinen kranken Hunden gelitten, habe Fachärzte in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland konsultiert – und ich habe immer noch Doggen.
Doch mein lebenslang kranker BORJA, sein früher Tod 1997, nachdem ich die vielen vielen Kämpfe um sein Leben verloren hatte und die JESSICA, die mir noch zu Borjas Lebzeiten begegnete (von der ich berichten werde) haben mir ein Vermächtnis als Auftrag hinterlassen: Verantwortung zu übernehmen für die Doggen, die keiner haben will, die in Käfigen, dunklen Ställen, Kellern und Abstellräumen leben müssen, ohne soziale Kontakte, ohne Bewegung und meist noch hungernd und frierend.
Eine dieser geschundenen Doggen, die mir auf diesem Weg begegneten, ist JESSICA. Diese DDR-Hündin hat alles, was in der westdeutschen Zucht unerwünscht ist: sie ist klein mit schmalem Kopf und auch noch ein Grautiger. In der Kastrationsnarkose ließ ich alle großen Gelenke röntgen: es ist die erste Dogge seit 26 Jahren, die keine Gelenkschäden aufweist.“
Das Doggen-Nothilfe-Logo ist ihr gewidmet.


In einem Tätigkeitsbericht habe ich 2005 in der Rückschau über JESSICA geschrieben:


Jessica 10 Jahre alt
„Vor neun Jahren habe ich sie als zweijährige Hündin aus einem Käfig (ca. 4qm Betonboden -mit einer Luke in einer Steinwand, hinter der es wohl ein Loch zum Liegen gab, kalt und hart und völlig dunke freikaufen können.
Es gab ein wochenlanges Bangen und Hoffen, ob es gelingen würde, sie dort herauszuholen. Dann –ganz unerwartet – wurde sie mir zum Kauf angeboten, da man sie sowieso nicht mehr haben wolle, denn sie sei kein Wachhund. Ich durfte JESSICA erstmals aus der Nähe sehen. Sie stand hoch aufgerichtet am Drahtgitter – wie so viele Doggen danach – und bettelte gestreichelt und raus gelassen zu werden. Dann wurde die Käfigtüre geöffnet und eine kleine magere Grautigerhündin kam zu mir und ließ sich streicheln, lief dann aber schnell in eine benachbarte Stallkammer, um sich gierig und zitternd vor Erregung auf die noch viel zu heißen Pellkartoffeln zu stürzen, die ihre Hauptnahrung waren.
An den Ellenbogen dicke Liegeschwielen, die Rute voller verhornter Druckstellen und blutig gescheuerte Sitzhöcker, da sie immer auf dem blanken Betonboden saß, um wenigstens etwas draußen von der Welt durch das Gitter hindurch sehen zu können.“ Ich habe den verlangten (überhöhten) Kaufpreis zugesagt und durfte sie drei Tage später aus Brandenburg nach Schleswig-Holstein holen.
Entgegen allen meinen bisherigen Überlegungen habe ich die JESSY dann doch zu meinen zwei Dogen zu uns nach Hause genommen. Wochen später habe ich in meinen Aufzeichnungen notiert:
„JESSY ist mein Hund geworden, lebendig und neugierig, aktiv und kuschelig. Sie lebt ihr Leben mit einer anrührenden Intensität. Wenn sie traurig ist, scheint die Welt für sie unterzugehen und in ihrer Freude ist sie ein jubelnder lachender Hund. Es ist als ob sie jeden Tag von Neuem dieses Leben, das ihr so herrlich erscheinen muss, mit ihren geliebten Grautigerpfoten ergreift und festhält, um nichts zu verpassen. Als sie in den Sommertagen so oft vom wilden Hundespiel mit PABLO und KALINA auf der Koppel in den Garten zurückgerannt kam, mit diesem lachenden Hundegesicht und hängender Zunge und sich in den kleinen Teich stürzte und dann in meine Arme. Welch ein Glück!“
Weiter schrieb ich damals 2006 „viele Jahre sind seitdem vergangen, Pablo und Kalina haben uns für immer verlassen. . . .Die elfjährige JESSY ist immer noch eine aktive und neugierige Hündin . . . immer noch will sie überall dabei sein mit diesem fast unstillbaren Bedürfnis nach Zuwendung. Sie steigt noch fast mühelos ins Auto und die Treppen im Haus. Die Spaziergänge sind kürzer geworden und das Renntempo auf der Koppel verhaltener. Ein Besuch bei einem Kardiologen vor einigen Wochen hat ergeben, dass ihr Hundeherz vollständig gesund ist. Vielleicht darf sie noch einige Zeit bei uns bleiben.“


JESSICA ist (in ihrem zwölften Lebensjahr) im Januar 2007 in meinen Armen gestorben.


Die Doggen-Nothilfe bleibt das Vermächtnis von BORJA und JESSICA. Und beide Hunde leben auf unterschiedlichste Weise in all meinen Doggen, die mich begleiten, weiter.
Eva Gorski November 2010

by Lydia Muus E-Mail        

Erinnerungen
NaneSonntag 07.November.2010 18.46

Im November 2007 gelang es uns mit tatkräftiger Hilfe von Kerstin Lenz (Tierschutzverein Demmin) drei Doggen aus elenden Verhältnissen freizukaufen. Zwei Rüden und eine Hündin, stark verwahrlost, stinkend, voller Flöhe und Milben, hinter engen Verschlägen. Die Halterin hatte noch 20 weitere Hunde; zwei Windhunde sind schon vor unserem Eintreffen von Tierschützern gerettet worden. Unsere drei Doggen, BRUTUS, FRANZ und NANE wurden von Frau Lenz aufgenommen. NANE war so schwer behindert, dass sie ins Auto getragen werden musste. Für FRANZ gab es den Glücksfall, dass er ziemlich schnell neue Menschen, die ihn zu sich genommen haben, gefunden hat. Die Hündin NANE (ca zweijährige, wahrscheinliche Vollschwester von BRUTUS) konnte noch einige Tage in engem Menschenkontakt mit Frau Lenz leben. Diese hat sie immer wieder auf das Sofa gehoben, was die Hündin so genossen hat. Doch dann mussten wir folgenden Text veröffentlichen:


Wir konnten NANE nicht retten.
NANE, diese so liebenswerte Hündin, die so gerne leben wollte, ist tot. Wir haben um die Entscheidung, sie einschläfern zu lassen, tagelang gerungen und hätten gewiss alle unsere Möglichkeiten eingesetzt, ihr Leben zu erhalten. Aber die ihr durch grobe Gewalteinwirkung zugefügte Schädigung der Lendenwirbelsäule mit irreparablen neurologischen Ausfällen ließen alle unsere immer wieder aufkeimenden Hoffnungen in Nichts zerfallen. NANE war kot- und harninkontinent, konnte nur mit viel Hilfe aufstehen und manchmal einige Schritte gehen, fiel aber immer wieder um.
In der Rekonstruktion ihrer Leidensgeschichte kommen wir zu dem bitteren Ergebnis, dass diese Hündin wochen- vielleicht monatelang hilflos in ihren Exkrementen gelegen hat. Der vermeintliche Scheidenvorfall war die an den Hinterbeinen und um den Schwanz herum bestehende Auflösung der Muskulatur und des Felles. Die Schmerzen NANES waren nicht mehr durch Medikamente zufriedenstellend zu beeinflussen.
Wie so oft sind wir voller Trauer und voller Wut angesichts der Grausamkeiten, die wir Menschen unseren Tieren zufügen. Aber diese Wut und diese Verzweiflung lassen uns weiter tätig sein.
Irgendwann wird es uns wieder gelingen, eine NANE zu retten.
Eva Gorski, Rosi Kehler und Kerstin Lenz 15. November 2oo7


Hier ist NANE

by Lydia Muus E-Mail        

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