Aktuelles!
Wir brauchen Hilfe Samstag 15.Dezember.2012 12.10

Wir brauchen Hilfe für unsere Doggen


 


Wir alle, die wir täglich aktiv im Tierschutz engagiert sind, wissen, dass es vergleichsweise einfach ist,  eine junge, gesunde, mit anderen Hunden verträgliche Dogge aufzunehmen und zu vermitteln. Dass es grundsätzlich immer schwieriger wird, überhaupt passende Menschen für eine Dogge zu finden, will ich hier nicht weiter thematisieren.


Aber da sind die anderen Doggen, die von ihren Menschen „abgegeben“ werden, weil . . . .


Alle die möglichen Gründe will ich nicht aufzählen.


Es sind Doggen,  oft junge Rüden, ohne irgendeine Erziehung mit ausgeprägter sozialer Unsicherheit oder/und Tendenz schnell ein aggressives Verhalten zu zeigen. Natürlich sind diese Verhaltensweisen kein feststehendes Merkmal dieser Doggen, aber es bedarf einer sehr genauen Überlegung, an welche Menschen diese Hunde vermittelt werden können. Das kann lange dauern.


Und dann sind da noch die Doggen, die durch ein Leben in sozialer Isolierung, in Enge, Dreck und Bewegungsmangel und v.a. durch einen Mangel an emotionaler Zuwendung tief geprägt sind. Diese Doggen kommen schwer geschädigt an Leib und Seele zu uns. Als krasses Beispiel ein Verweis auf die Doggen aus den „Tötungsstationen“ im Ausland, aber auch aus Zwingern und Schuppen in Deutschland.


Wir sind nicht ahnungslos und naiv, wenn wir diese Hunde aufnehmen. Vielmehr  wissen wir schon bei der ersten Begegnung (oder Schilderung)und unserer Zusage diese Dogge unter unseren Schutz zu stellen, dass diese lange unsere Hilfe benötigen wird bevor wir die passenden Menschen für sie finden. Es sind Doggen mit schweren (weitgehend irreversiblen) Bewegungs- und Haltungsschäden, mit anhaltenden Magen- und Darmproblemen, mit schweren (nur durch mehrfache Operationen zu behebende oder zu lindernde) Augenleiden und mit gravierenden gynäkologischen Erkrankungen (z.B. bei den „ausrangierten Zuchthündinnen“). Eine so kleine Organisation wie die Doggen-Nothilfe kann es sich nur ab und zu leisten, einen Hund mit so einem umfangreichen Hilfebedarf aufzunehmen.


Solch eine Dogge lebt dann viele, sehr viele Monate bei Rosi Kehler. Sie wird oft zum ersten Mal in ihrem Leben gepflegt und mit geeignetem Futter versorgt und sie kann an der Menschenwelt teilnehmen und wird geliebt. Sie wird mehrfach zu unseren (auf Doggen spezialisierten) Tierärzten nach Greifswald gefahren, um die bestmögliche medizinische Versorgung zu erhalten. Das alles leistet Rosi Kehler, aber wir benötigen dazu Geld.


Manche Doggen können nie wieder ganz körperlich gesund werden, dennoch gibt es Menschen, die eine dieser Doggen adoptieren. In sehr ausführlichen Gesprächen vor dieser „Adoption“ schildern wir alle die noch bestehenden Erkrankungen der Dogge und des Risikos einer Verschlechterung. Wir haben großen Respekt vor den Menschen, die sich dann trotzdem für diese schon so gezeichnete Dogge entscheiden.


Doch manchmal übertreffen die entstehenden Tierarzt- und Medikamentenkosten dann doch die finanziellen Möglichkeiten der Menschen und die Doggen-Nothilfe erhält einen Hilferuf. Aber auch wir – die Doggen-Nothilfe – haben inzwischen schon wieder so eine „teure Dogge“ aufgenommen und unsere Vereinskasse ist recht leer geworden.



 


In diesem Aufruf geht es um die Doggenhündin BELLA, um unsere PLATINA und um DONALD.


 


PLATINA
 


Im Spätsommer 2011 erreichte uns der Hilferuf einer Tierschutz-Organisation aus Ungarn.


Eine völlig verstörte und verängstigte Doggenhündin war im Straßengraben liegend gefunden worden und in die „Auffangstation = Tötungsstation“ gebracht worden wo sie als „Fundhund“ nach 14 Tagen hätte getötet werden sollen. Nachdem wir als Tierschutz-Organisation zusagten, diese Hündin aufzunehmen, durfte sie die Tötungsstation verlassen. Ein Tierpfleger hat sie privat aufgenommen und die notwendigsten medizinischen Versorgungen eingeleitet. In einem engen Telefon- und email-Kontakt erfuhren wir, dass PLATINA (wahrscheinlich eine ausrangierte Zuchthündin) so schwer krank war, dass es anfangs unsicher blieb, ob sie überleben würde: eine generalisierte Demodikose, eine Gebärmutterentzündung und Husten. Die damals schon notwendige operative Gebärmutterentfernung war wegen des schlechten Gesamtzustandes der Hündin nicht möglich.


Dann endlich war sie transportfähig und durfte zu Rosi Kehler, wo sie liebevoll und fachkundig aufgenommen und versorgt wurde. PLATINA, eine freundliche und lebensfrohe Hündin war und ist gezeichnet durch diese schweren Erkrankungen. Das erheblich geschädigte Immunsystem führte zu immer neuen Krankheitssymptomen wie Eiterbeulen am Körper und zwischen den Zehen der Pfoten, auch sich wiederholende Erbrechensattacken. Erst nach Wochen konnte die immer aufgeschobene Gebärmutterentfernung vorgenommen werden.


Für unseren Jahresbericht der Doggen-Nothilfe für 2011 wählten wir ein Bild von PLATINA, das damals eine fast gesund wirkende Doggenhündin auf Rosis Sofa zeigt.


Es fanden sich Menschen, die unsere TINA zu sich in ihre Familie holen wollten. Wir machten auf all die bisher bei TINA bekannten Erkrankungen aufmerksam und berichteten auch von der unsicheren Prognose für ihr weiteres Leben. Aber die Menschen blieben bei ihrem Entschluss. Dann durfte TINA dahin umziehen.


Leider häuften sich die Krankheitssymptome bei TINA als Folge des schwer geschädigten Immun- und Verdauungssystems. Jetzt erreichte uns ein Hilferuf der Familie, da die immer neu entstehenden Tierarzt- und Medikamentenkosten die finanziellen Möglichkeiten überschreiten.


Weitere Einzelheiten finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik „Zuhause gefunden“. 


DONALD



Der damals 11 Monate alte Doggenrüde kam zu uns über eine Frau, die ihn in einer Autowerkstatt entdeckt hatte. Der Jungrüde lebte dort über Monate hinweg überwiegend auf dem umgebenden Schrottplatz oder war angebunden an einem Zaun. Die schweren Stellungsfehler des Hundes fielen sofort auf, er konnte sich nur mühsam fortbewegen. Wir schafften es, den Hund dort wegzuholen und in eine Pflegestelle zu geben. Dort erhielt er wegen seines hoppelnden Ganges den Namen DONALD.


DONALD blieb einige Wochen in der Pflegestelle und zeigte sich als  ein freundlicher und mit allen anderen Hunden verträglicher Rüde. Eine Vorstellung dieser Dogge in einer Tierklinik ergab, dass die Tierärzte, die ihn untersuchten, die bereits eingetretenen Gelenkdeformationen als nicht so schwerwiegend einstuften. Insgesamt wurde eine eher günstige Prognose erstellt.


Dann meldeten sich Menschen, die DONALD kennen lernen wollten und die sich dann, bei dem ersten Besuch bei ihm, entschieden, ihn ganz in ihre Familie aufnehmen zu wollen.


Trotz aller auch bestehenden Befürchtungen einer weiteren Verschlechterung seines Zustandes blieben diese Menschen bei Ihrem Entschluss. Und DONALD durfte dorthin in sein neues Zuhause ziehen.


Aber: die  Bewegungsstörungen des Jungrüden nahmen zu und die eher beruhigenden Aussagen der bisherigen Tierärzte schienen immer unglaubwürdiger. So wurde DONALD von seinen Menschen in eine andere (sehr renommierte) Tierklinik gebracht, um weitere Untersuchungen (MRT/CT) zu ermöglichen. Das niederschmetternde Ergebnis: es ist ein Wobbler-Syndrom, das prinzipiell operierbar wäre, hätte der arme Kerl nicht auch in beiden Vorderbeinen eine schwere Arthrose. Weitere tierärztliche Kontrolluntersuchungen und Behandlungen sind notwendig. Eine Heilung oder wenigstens grundlegende Besserung wird es nicht geben. DONALD bleibt eine behinderte Dogge.


DONALD ist (noch) ein lebensfroher Hund, der seine Familie liebt und von diesen genauso geliebt wird.


Die hier bisher entstandenen und immer neu entstehenden Tierarzt- und Medikamentenkosten überschreiten die finanziellen Möglichkeiten seiner Familie.
Auch wir – die Doggen-Nothilfe und der Doggenschutz - können nur mit kleinen Beträgen helfen, da es ja so viele andere Doggen in Not gibt.


Wo sind die Menschen, die uns und DONALD mit einer Spende helfen können?


Weitere Einzelheiten finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik „Zuhause gefunden“.


 


BELLA



Im Vergleich zu den anderen von uns aufgenommenen „Not-Doggen“ ist BELLA, die zunächst aus so elenden Lebensverhältnissen kam und sich dann auch noch als nahezu blind erwies, inzwischen zu einer gesunden Doggenhündin mit etwas eingeschränkter Sehfähigkeit geworden.


Wir konnten diese Hündin aus einem kleinen Zwinger, in dem sie eingesperrt war, nachdem ihre Menschen sie  dort zurückgelassen hatten, herausholen. BELLA knurrte aus dem Käfig heraus alle Menschen an, was dazu führte, dass niemand mehr wagte die Tür zu öffnen. Das Futter wurde durchs Gitter geschoben. In unserer Pflegestelle bei Rosi wurde BELLA schnell zu einer freundlichen und spielfreudigen Hündin, aber gleichzeitig erkannte Rosi, dass die Hündin fast nicht sehen konnte. Zusätzlich waren Ihre Augen von zugeklebten und verwachsenen Lidern verdeckt. Die Entzündungen konnten durch entsprechende Medikamente behoben werden, doch unverändert blieb das Problem der Lider und Augenränder. So beschlossen wir, Tierärzte unseres Vertrauens  in einer aufwendigen Operation versuchen zu lassen, BELLAS Augenprobleme zu lindern, gleichzeitig sollte die Kastration der Hündin erfolgen.


Es wurden die über den Augen liegenden Oberlider gestrafft  und Drüsen entfernt. Nach wenigen Tagen, nachdem die Schwellungen abgeklungen waren, wurde immer deutlicher, dass BELLA zunehmend Hell und Dunkel, große Gegenstände und Öffnungen erkennen kann. Sie konnte erstmalig überhaupt die Augen richtig öffnen. Was für ein Glück für uns alle.


Schon während der Zeit der „Blindheit“ meldeten sich Menschen, die BELLA ein Zuhause geben wollten. Nun lebt die Hündin schon seit einigen Wochen in ihrer Familie. Und wir sind so froh, dass wir diese lebensfrohe, freundliche Hündin aus ihrer Isolationshaft geholt haben und sie so aufwendig operieren ließen.


Inzwischen haben wir die Tierarztrechnung über 850 Euro erhalten, das leert unsere Vereinskasse bis auf einen kleinen Rest.


Wir nehmen deshalb BELLA mit in unseren Spendenaufruf auf.
 


Konto der Doggen-Nothilfe e.V.


Fördersparkasse


Konto Nr. 1400067177  BLZ 21050170


Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.



 


Eva Gorski


Doggen-Nothilfe-Team                                         Dezember 2012

by webmaster E-Mail        

Aktuelles!
Spendenaufruf für DonaldFreitag 08.Juni.2012 20.46

Spendenaufruf für Donald!


 


In einer Gemeinschaftsaktion der Doggen-Nothilfe und des Doggenschutzes haben wir den jungen und leider sehr kranken Doggenrüden Donald ( Wobblersyndrom ) an eine uns bekannte und doggenerfahrene Familie im Grossraum Schleswig-Holstein vermitteln können.


Da der Doggenrüde aussergewöhnlich hohe Tierarztkosten verursacht ( innerhalb von 4 Wochen über 1.000,00 Euro ), haben die Doggen-Nothilfe und der Doggenschutz bei der Bewältigung dieser Kosten ihre aktive Hilfe zugesagt.


Wir sind sehr dankbar dafür, dass Manuela und ihre Familie Donald in jedem Fall behalten und zu ihm stehen werden.

Wir bitten um finanzielle Unterstützung für Donald!

Bankverbindung Doggenschutz Lydia Muus
FördeSparkasse
BLZ 21050170
Konto 100022110
Verwendungszweck: "Donald" 


Vielen Dank!


Oder


Bankverbindung Doggen-Nothilfe Eva Gorski


FördeSparkasse


BLZ 21050170


Konto 1400067177


Verwendungszweck: "Donald"


 


Hier erhalten Sie für Ihre Spende auch eine offizielle Spendenquittung.


Hier nun schreibt uns Donalds Frauchen Manuela, wie es gesundheitlich um ihn steht.


Ein paar Worte über unseren Liebling „Donald“

Wir haben Donald seit vier Wochen nun in unserer Familie und es fühlt sich an, als gehört er schon ewig genau hierher. Das wir uns für ihn entschieden haben, viel uns nicht schwer. Wir haben ihn auf der Homepage der Doggen-Nothilfe gesehen und uns sofort in ihn verliebt.

Als Information zu Donald gab es, dass er eine Fehlstellung in der Hinterhand hat, welche durch mangelnde Haltung entstanden ist. Dabei sollten auch die Bänder verkürzt sein. Er wurde von der Pflegemama in einer Tierklinik vorgestellt und es wurden Röntgenbilder von seiner Hüfte gemacht. Soweit war wohl alles unauffällig.

Nun hatten wir gemerkt, dass er nach dem Spielen im Garten mit unseren anderen beiden Hunden ein wenig lahmte und seine Gelenke in der Vorderhand leicht anschwellten. Daraufhin haben wir ihn in unserer Tierklinik vorgestellt, da wir wissen wollten, woran das liegen kann. Es stellte sich heraus, dass er eine Kapselentzündung im Gelenk hat.

Die Tierklinik legte uns daraufhin aber ans Herz, ihn einmal komplett untersuchen zu lassen, weil diese durch die Vorstellung von ihm der Meinung sind, dass die Fehlstellung nicht nur von falscher Haltung und verkürzter Bänder herkommt. Okay…nun raste das Herz und die Tränen liefen. Damit haben wir nun nicht gerechnet. Aber man denkt ja positiv und vereinbarte einen neuen Termin.

Bis zu diesem Termin, geschlagene SIEBEN Tage, machten wir uns zuhause verrückt, waren hilflos und mit den Nerven am Ende. Man kann sich nicht vorstellen und in Worte fassen, was einem da so für verrückte Dinge durch den Kopf gehen. Aber wie oben schon gesagt, wir denken ja positiv und sagten uns immer wieder: „Er ist erst 12 Monate alt“, „Das wird alles wieder“, „Die Medizin ist schon so weit“, etc..

Nun, der Tag stand vor der Tür. Wir haben Donald morgens in die Klinik gebracht und mussten nach Hause fahren. Ihm stand jetzt ein Marathon von Untersuchungen bevor. Der arme Kerl…, doch was muss, das muss. Es wurde nochmal geröntgt, ein MRT/CT wurde gemacht und Kernspintomographie. Am Nachmittag erhielten wir den Anruf, „DONALD ist wach“. Juhuuuu… unser Sonnenschein darf wieder nach Hause. Uns war aber ab jetzt klar, dass wir in 30 Minuten eine Antwort auf all unsere Fragen bekommen. Wollte man das? Die Angst stieg und das Herz raste mal wieder. Die Fahrt dorthin war emotional ein Trip von Höhen und Tiefen.

So, da standen wir endlich in einem Zimmer mit den Menschen, die uns jetzt entweder den Boden unter den Füßen wegreißen oder uns das Bestätigen, was wir schon wissen. Das Herz klopfte. Der Tierarzt fing mit dem Satz an: „Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen, doch auf gut deutsch haben Sie einen Montagshund“! Hm, so war das von uns nicht geplant. Er erzählte weiter, doch die Worte sprangen einem durch den Kopf und zerrissen einem dabei das Herz. Das Zuhören wurde von Wort zu Wort immer schwieriger und wir stellten uns eine Frage: WARUM?? Doch nicht unser Liebling?! Wir wollten ihm doch helfen!

Der Arzt teilte uns mit, dass Donald das Wobbler-Syndrom hat. Wir haben zuvor noch nie davon etwas gehört! Das ist genetisch und heißt, dass seine Wirbel in der Halswirbelsäule verkrüppelt sind. Ab dem dritten Halswirbel wird das Knochenmark zerdrückt und sorgt dafür, dass dadurch diese Fehlhaltung in der Hinterhand entsteht und er dadurch so watschelt. Aber das war leider noch nicht alles. Das Wobbler-Syndrom wäre sogar eventuell noch operabel, da er noch so jung ist. Es erscheint für eine Sekunde ein Lichtblick…doch wir werden sehr schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Durch die vorherige Lahmheit in der Vorderhand haben die Ärzte diese auch noch einmal geröntgt und dabei feststellen müssen, dass er durch die ständig überbelasteten Vorderbeine in beiden Ellbogen extrem stark Arthrose hat. Super, so fühlt sich das also an, wenn man ohne Vorwarnung eine Tür mitten ins Gesicht geschlagen bekommt. Und um eine Operation an der Wirbelsäule machen zu können, muss die Vorderhand wenigstens heil sein. Und das Problem an der Sache ist, durch den Gang, die Fehlhaltung seiner Hinterhand, werden die Ellenbogen nicht besser. Also wird irgendwann der Tag vor der Tür stehen, wo er einfach nicht mehr aufstehen kann.

Das Herz lag in tausend Teile auf dem Boden und man fragte sich nur eins, wie geht es für Donald weiter? Keiner kann uns sagen, wie lange diese Seele von Hund noch unter uns weilen darf, doch hat er bis jetzt zum Glück keine Schmerzen und kommt mit seiner Behinderung wunderbar zurecht. Er ist so unglaublich tapfer! Wir machen jetzt ab nächster Woche mit ihm Physiotherapie und hoffen, es ihm dadurch zu ermöglichen, eine gute und stabile Muskulatur aufzubauen. Wir werden alles erdenkliche tun und dafür sorgen, dass er es so schön wie möglich noch hat und sind dankbar über jeden Tag mit ihm, denn das Schrecklichste an dieser Geschichte ist, dass wir die Familie sind, die er eigentlich schon immer verdient hat. Er wird von uns bedingungslos geliebt und umsorgt, doch wir sind am Ende der Gesundheitskette von Donald und bekommen nicht die Chance, ihm helfen zu können. Hätten wir ihn viel früher bei uns gehabt, hätten man das Syndrom operieren lassen können, da er das dann nicht mit der Arthrose bekommen hätte. Dieser Hund, unser Donald, hat so eine unglaubliche Seele. Wir haben ihm am ersten Tag in die Augen gesehen und wussten, das wird UNSER HUND! Wir werden ihn jetzt auf seinem steinigen Weg begleiten und hoffen, dass er weiterhin so tapfer ist und uns nicht so schnell verlassen wird.

Hier ein paar Bilder vom Sonnenschein Donald und seinen Freunden Finja und Benny:














 


Das wissen wir aus DONALD’s Vorgeschichte:


DONALD (elf Monate jung)



Dieser Jungrüde kam namenlos zu uns und sein Pflegefrauchen hat ihn wegen seines watschelnden Ganges „DONALD“ genannt.

Wir hörten von ihm über eine Frau, die diese junge Dogge in einer Autowerkstatt entdeckte und um Hilfe bat. Der Werkstattmeister wollte ihr den Hund gleich mitgeben, da er ihn nicht behalten konnte. DONALD war dort abgegeben worden, weil er die Treppen in den zweiten Stock eines Miethauses nicht steigen konnte. Nachträglich haben wir erfahren, dass die junge Dogge dort in der Werkstatt/ Schrottplatz von dem Zeitpunkt an gelebt haben muss als er im Alter von etwa vier Monaten von Menschen, die wir nicht kennen, übernommen wurde. In diesen zurückliegenden Monaten musste die heranwachsende Dogge wohl die meiste Zeit angebunden an einem Zaun verbracht haben. Es handelt sich um den Zeitabschnitt intensivsten Wachstums und Ausbildung der Knochen, Gelenke und Bänder bei einer so großwüchsigen Hunderasse wie einer Dogge. Das Erleben dieser ausgeprägten Mangelsituation in Bezug auf angemessene Fütterung und Bewegungsmöglichkeiten hat bei DONALD zu den jetzt vorliegenden erheblichen Stellungsfehlern der Gliedmaßen geführt.
DONALD ist inzwischen in der Tierklinik Isernhagen vorgestellt worden. Die ihn behandelnden Ärzte haben durch mehrere Röntgenaufnahmen feststellen können, dass entgegen unseren Befürchtungen, keine Gelenkdeformationen vorliegen, wohl aber noch etwas eingeschränkte Funktionen der Bänder.
Wir haben für diesen Rüden eine Pflegestelle mit einer liebevollen und kompetenten Frau gefunden, die unseren DONALD vorbehaltlos in ihre Familie aufgenommen hat.
Die anfänglich extreme Fehlstellung der Hinterhand hat sich in den letzten Wochen deutlich gebessert d.h. der Hund steht stabiler und bewegt sich gern.
Es meldeten sich mehrere Interessenten für Donald, die sich dann aber als ungeeignet erwiesen oder sich selbst zurück zogen wegen der Bewegungsstörungen des Hundes.


Und dann nahm die Familie Z, die bereits die junge Hündin FINJA von der Doggen-Nothilfe hat, Kontakt zu uns auf und wollte DONALD kennen lernen. Schon beim ersten Besuch fanden Mensch und Hund zueinander und DONALD durfte in sein neues Zuhause einziehen.


Leider hat sich inzwischen gezeigt, dass die Einschätzungen der bisher befragten Tierärzte bezüglich seines Gesundheitszustandes eher oberflächlich und ungenau waren. Die neuerliche  Diagnose einer kompetenten Tierklinik zeigt das Ausmaß der tatsächlich bestehenden Störung der jungen Dogge.


Wir, als Vertreter der Doggen-Nothilfe, möchten ausdrücklich unsere Anerkennung und unseren Respekt für alle Mitglieder der Familie Z  zum Ausdruck bringen dafür, dass nie in Erwägung gezogen wurde, DONALD „zurück zu geben“. Vielmehr haben sich die Menschen von DONALD überzeugend dafür ausgesprochen, mit diesem Hund leben zu wollen und zu ihm zu halten.


Eva Gorski


Doggen-Nothilfe-Team                                                              Juni 2012


 

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Weihnachtsbasar 2011Mittwoch 30.November.2011 20.02

Am 19. November 2011 war es wieder so weit: wie schon in den vergangenen Jahren luden Elke und Willi Ruge zu einem „Weihnachts-Basar für Tiere in Not“ ein. Die weihnachtlich geschmückten Hallen ihres Betriebsgeländes stellten eine ansprechende Kulisse für die vielen Angebote dar. Es gab Adventsgestecke, Vogelhäuschen und selbst hergestellte Marmeladen, Säfte und Liköre für jeden Geschmack. Alle Besucher konnten sich am reichlich gedeckten Kuchenbuffet stärken. Sehr erfolgreich war auch dieses Mal wieder die Tombola. Die Lose waren schnell verkauft. Selbst für die „Fehllose“ gab es noch kleine Trostpreise. Auch dieses Jahr ging der tolle Erlös zur Hälfte an das Tierheim Buchholz und die Doggen-Nothilfe. Wir haben gerade in diesen Wochen Doggen aufgenommen, die auf aufwendige tierärztliche Behandlungen angewiesen sind, was die Grenzen unsere finanziellen Möglichkeiten fast übersteigt. Das Geld von diesem Weihnachtsbasar schafft uns neue Handlungsmöglichkeiten.




Wir danken Elke und Willi Ruge und ihren vielen Helfern und Helferinnen für die monatelange Arbeit, die zu diesem Erfolg geführt hat.


Eva Gorski Doggen-Nothilfe-Team

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WeihnachtsbasarSamstag 15.Oktober.2011 18.08
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Aktuelles!
Ein Vorbild...Dienstag 26.Juli.2011 18.58

Schülerin will Tierschutzarbeit der Doggen-Nothilfe unterstützen



Ein 11 jähriges Mädchen hat angefangen, angeregt durch den Spendenaufruf für den Doggenrüden DON, ausführlich alle Texte der Doggen-Nothilfe-Seiten im Internet zu lesen. Sie war so beeindruckt von dem Ausmaß an Elend, dem diese Hunde ausgeliefert sind, dass sie sich aufgerufen fühlte, sich an den Hilfsaktivitäten der in Not geratenen Doggen zu beteiligen.


Fabienne B. hat über Monate hinweg von ihrem Taschengeld eine feste Summe abgezweigt und ihre Eltern gebeten, sich auch an ihrer Aktion zu beteiligen.  Jetzt hat Fabienne 60 Euro an die Doggen-Nothilfe, vertreten durch die Schriftführerin, Frau Becker-Schüler, überreicht.




 


Auf dem Bild ist Fabienne bei der Übergabe ihrer Spende zu sehen mit unserem achtjährigen DUBAI, der vor einem Jahr als Notdogge zu uns und unserer Hündin NORA kam.


Fabienne hat den festen Willen, auch weiterhin die begonnene finanzielle Unterstützung im Rahmen ihrer Möglichkeiten fort zusetzen.


Wir bekunden unseren Respekt für diese Entscheidung der jungen Gymnasiastin und danken Fabienne für ihr Engagement und hoffen, dass sie dem Tierschutzgedanken verbunden bleibt.


Eva Gorski


Ilka Becker-Schüler


für das Doggen-Nothilfe-Team

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