Aktuelles!
Danke an den DoggenschutzDienstag 06.Juli.2010 9.06

 


Dank an den Doggenschutz für finanzielle Hilfe


 


 


Wir – die Doggen-Nothilfe – sind durch die fast zeitgleiche Aufnahme von vier Doggen (DUBAI, ADELY, LIFE und DARKER), die der umfangreichen und kostspieligen tierärztlichen Behandlung bedurften und noch bedürfen, in eine sehr schwierige finanzielle Situation geraten.


 


Lydia Muus (und ihr Doggenschutz) hat uns großzügig geholfen, indem sie die Tierarztkosten (  jetzt schon über 800 Euro ) für DARKER ( OP Schultergelenk und Sehnenapparat ) übernommen hat. DARKERs Behandlung ist noch nicht abgeschlossen, da erst in einigen Wochen beurteilt werden kann, wie erfolgreich der bisherige Eingriff war.


 


Ein ganz herzliches Dankeschön an Lydia und ihren Doggenschutz


Von Eva Gorski und dem Doggen-Nothilfe-Team ( auch im Namen von DARKER, dessen Stimme ich übernehme )

by Lydia Muus E-Mail        

Aktuelles!
Pflegestellen gesucht!Samstag 19.Dezember.2009 13.45

Wir suchen dringend Pflegestellen für unsere Doggen


 


Wo sind die Menschen, die sich der Aufgabe stellen wollen, Doggen, die wenig erzogen und schlecht sozialisiert sind, für eine begrenzte Zeit bei sich aufzunehmen?


 


Deutsche Doggen leiden wegen ihrer Größe, ihrer physischen und psychischen Verletzbarkeit und ihres ausgeprägten Bedürfnisses nach Menschenkontakt ganz besonders unter dem Eingesperrt-Sein hinter Gittern und dem Ausgesperrt-Sein aus allen sozialen Bezügen.


 


Wir nehmen Doggen in Not jeden Alters und in jeglicher körperlichen und psychischen Verfassung auf, teilweise müssen wir kranke und verwahrloste Doggen zu völlig überhöhten Preisen freikaufen, um sie aus ihren elenden Lebensbedingungen herauszuholen.


 


Die meisten unserer Doggen kommen aus jahrelanger Zwinger- (Käfig-) Haltung ohne ausreichende Menschenkontakte, ohne Möglichkeiten zum freien Laufen und ohne Spiel mit Artgenossen.


 


Zunehmend stammen die Doggen auch von Privatpersonen, bei denen die Partnerschaft zerbrochen ist und /oder es erhebliche Erziehungsprobleme mit dem inzwischen erwachsen gewordenen Hund gibt. Häufig leben Hund und Menschen in einer Wohnung ohne Garten und oft sind da noch mehrere Kleinkinder, sodass die Zeit (und Lust und Fachkenntnis) zur Erziehung eines Junghundes fehlt.


 


Diese Doggen haben einen großen Nachholbedarf an verlässlichen Menschenkontakten und an konsequenter Erziehung auf der Grundlage einer sicheren und liebevollen Bindung an einen Menschen.


 


Menschen, die dieses Verständnis für die Bedürfnisse der Hunde nicht haben, scheitern regelmäßig an dieser Aufgabe, die ihnen zunächst so einfach erschien. Das bedeutet, dass eine von uns vermittelte Dogge (trotz ausführlicher Vorgespräche, Beratung und Besuch des häuslichen Umfeldes) dann manchmal schon nach einem Tag wiederzurückgegeben wird, da der Hund die Erwartungen der Menschen nicht erfüllen konnte.


 


Die im Vordergrund stehenden „Verhaltensauffälligkeiten“ unserer Hunde sind Ängstlichkeit und scheinbare Unverträglichkeit mit anderen Hunden, teilweise auch recht heftige Eifersuchtsreaktionen, um den einen Menschen für sich allein zu haben.


 


Aus dieser Schilderung wird verständlich, dass wir oft monatelang nach geeigneten Menschen für unsere Doggen suchen müssen.


In dieser Zwischenzeit leben die Hunde in Pflegestellen, von denen wir längst nicht genug haben. So brauchen wir dringend geeignete Menschen, die bereit und fähig sind, für eine Übergangszeit (bis ein Endzuhause gefunden ist) eine Dogge bei sich im Haus aufzunehmen, um ihr die Möglichkeit zu geben, Regeln für das Zusammenleben mit Menschen zu lernen. Auf der Grundlage einer verlässlichen Beziehung zum Hundeführer sollte ein gewisser Grundgehorsam des Hundes erarbeitet werden und Begegnungen mit Artgenossen und anderen Tieren ermöglicht werden.


 


Vielleicht fühlen sich Menschen angesprochen, eine derart anspruchsvolle Aufgabe als Hundepädagoge zu übernehmen.


Wir haben Kontakt zu einem erfahrenen Hundetrainer, den wir ab und zu jeweils für einige Beratungs- und Übungsstunden finanzieren könnten. Ferner tragen wir Tierarzt- Futter- und Haftpflichtkosten.


 


Ich würde mich über Ihre Kontaktaufnahmen wirklich sehr freuen!


 


Eva Gorski - Telefon: 04302 - 1813 ( bis 20 Uhr )


 

by Lydia Muus E-Mail        

Aktuelles!
Doggen-Nothilfe e.V.Montag 01.Juni.2009 13.09

 



Liebe Freunde und Interessenten der Doggen-Nothilfe,


 


nach längeren gemeinsamen Gesprächen mit Für-und Wider-Argumenten im kleinen Kreis des Doggen-Nothilfe-Teams haben wir uns entschlossen, unsere Initiative Doggen-Nothilfe in einen eingetragenen Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit umzuwandeln.


 


Nach Erfüllung aller Formalitäten ist dieser Schritt nun getan und seit dem 14. Mai 2009 heißen wir:


 


Doggen-Nothilfe e.V.


 


Jetzt wünschen wir uns sehr, dass viele Menschen zur Unterstützung unserer Arbeit auch Mitglied in unserem Verein werden.


Bei unserer Gründungsversammlung ist ein Jahresbeitrag von 60 Euro beschlossen worden. Beitrittserklärungen (mit näheren Erläuterungen) werden zur Zeit erstellt. Bitte haben Sie noch etwas Geduld.


 


Doggen-Nothilfe-Team


Eva Gorski


 

by Lydia Muus E-Mail        

Aktuelles!
Pflegestelle für NotdoggenMontag 13.April.2009 10.10

 


Eine neue Pflegestelle für in Not geratene Doggen


 


Wir haben eine Pflegestelle für unsere Doggen gefunden. Frau und Herr Bee, engagierte und fachkundige Menschen, die einen Hundehof in Buxtehude führen, haben sich als Pflegestelle für die Doggen-Nothilfe angeboten.


 


Kurz danach haben sie ganz spontan die junge Doggenhündin Mira bei sich aufgenommen, die innerhalb von wenigen Tagen ihr bisheriges Zuhause verloren hatte. Mira durfte mit in das Wohnhaus der Bees zu den eigenen älteren und gut sozialisierten Hunden.


 


Mira hatte so gravierende Augenprobleme (eingewachsene Drüsen und Entropium), dass ihre Sehfähigkeit bedroht war und sie schnellstens operiert werden musste. Frau Bee ist mit der Hündin in eine nahe Tierklinik gefahren, hat sie dort vorgestellt und wenige Tage später zur OP hingebracht.


Die Pflegemama war bei Mira bis sie in Narkose lag und hat sie Stunden später wieder abgeholt.


Von diesem Ausmaß an Engagement und so selbstverständlich wirkender Hilfsbereitschaft der Frau Bee war ich überwältigt.


 


Jetzt, vor etwa einer Woche, haben wir diesen Hundehof (siehe unten) besucht.


Ein alter Obsthof, einsam gelegen mit großem naturbelassenen Gelände. Großzügige Freiläufe und  zimmerartige beheizbare Schlaf- und Ruheräume für die Pensionshunde.


 


Wir konnten unsere Mira kennen lernen, eine freundliche und lebensfrohe verspielte Hündin. Die Augen-Operation ist gut geglückt.


 



 


Für Mira gibt es Menschen, die sie in ihre Familie aufnehmen wollen. Frau und Herr Bee haben zugesichert, dass sie, wenn Mira nicht mehr bei ihnen ist, wieder eine Dogge in Not aufnehmen.


Ein herzliches Dankeschön für diese Zusage und für all das, was bisher schon geleistet wurde.


 


Eva Gorski                                im April 2009


Hundehof Ovelgönner Moor


Ovelgönner Moor 2


21614 Buxtehude


Fon +49 4161 65 1027


Fax +49 4161 65 1018


email info@hundehof.com


http://www.hundehof.com


Hundepension im Süden von Hamburg





 

by Lydia Muus E-Mail        

Aktuelles!
Offener Brief an den VDHSonntag 08.Februar.2009 19.52





06.02.09: Doggenzucht - offener Brief an den VDH
Doggennetz K. Burger & Kristin Beyer

Verband für das Deutsche Hundewesen
Westfalendamm 174

44141 Dortmund


06.02.2009



O F F E N E R B R I E F


Tätigkeiten Ihres Rassehunde-Zuchtvereins
Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen (KyDD)



Sehr geehrte Damen und Herren,

in ihrer Eigenschaft als Doggen-Schützerinnen schreiben Ihnen Karin Burger und Kristin Beyer (Adresse aus Datenschutzgründen entfernt).

Dieses Schreiben ist ein "offener Brief", d. h. er wird zeitgleich an verschiedenen Stellen (u. a. www.doggennetz.de, Rubrik "aktuell & kritisch) sowie in verschiedenen Doggen- und Tierschutz-Foren im Internet publiziert, da ein großer Teil der Hunde- und Doggenfreunde ein allgemeines und öffentliches Interesse an der Klärung dieser Fragen hat. Selbstverständlich wird eine Stellungnahme / Antwort des VDH dann auch an gleicher Stelle veröffentlicht.

In letzter Zeit erreichen uns aus dem Kreise interessierter Doggenfreunde verstärkt Hinweise auf die Umtriebe des Zuchtverbandes KyDD Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen. Geht man den erhaltenen Hinweisen nach, kommt man zu recht eindrücklichen Ergebnisse, derer wir Ihnen hier einige mit der Bitte um Stellungnahme vortragen möchten.

Bitte beachten Sie (wichtiger Rechtshinweis!): Alle von uns hier vorgetragenen Daten und Zahlen stellen keine Tatsachenbehauptungen dar, sondern sind Argumente aufgrund der Daten, wie sie die Homepage (www.kydddoggen.net) und andere Veröffentlichungen des Rassehundezuchtvereins KyDD Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen angeben und wie sie für jedermann als Information frei im Internet verfügbar und von uns zu den jeweiligen Publikationsdaten dokumentiert sind. Des Weiteren sind alle von uns durchgeführten Bewertungen (z. B. "Ausbeutung von Zuchthündinnen") als von uns gestellte Fragen bzw. rechtlich als Ausdruck unserer persönlichen Meinung zu verstehen.


Die vorliegenden Kritikpunkte kategorisieren wir nachstehend wie folgt:


1. Ausbeutung von Zuchthündinnen?:

1a DER FALL BONITA
Name: Bonita vom Rabenwaldt; WT: 13.02.2006

Besitzer:
1. Zwinger vom Rabenwald; (Name/Adresse aus Datenschutzgründen entfernt); Verband: KyDD
2. Zwinger vom Waldfrieden;(Name/Adresse aus Datenschutzgründen entfern); Verband: KyDD
3. Yellow-Storm; (Name/Adresse aus Datenschutzgründen entfernt); Verband: KyDD
4. vom Hause Wagner; (Name/Adresse aus Datenschutzgründen entfernt); Verband: KyDD
5. von Schlesien; (Name/Adresse aus Datenschutzgründen entfernt);Verband: KyDD

Würfe:
1. Wurf am 07.11.2007 mit 14 Welpen; gefallen im Yellow Storm
2. Wurf am 11.07.2008 mit 6 Welpen; gefallen im Hause Wagner
3. Wurf am 26.01.2009 mit 15 Welpen; gefallen im Zwinger von Schlesien

Bewertung:
Die Hündin hat mit jetzt noch nicht einmal 3 Jahren Lebensalter schon 35 Welpen in 14 Monaten produzieren müssen. Auffallend ist auch, wie diese Hündin innerhalb des Verbandes weitergereicht wird. Die Hündin befindet sich jetzt schon in der 5. Hand/beim 5. Züchter; 3 davon haben sie züchterisch auch sofort nach Übernahme verwendet.

Entspricht ein solches auch unter ethischen Gesichtspunkten problematisches Handling den Bestimmungen des VDH?


1b DER FALL LIMARA OF BACARDI

Name: Limara of Bacardi; WT: 19.09.2003

Besitzer: (Name/Adresse aus Datenschutzgründen entfernt), Zwinger: Yellow Storm (KyDD)

Würfe:
1. Wurf am 13.10.2006 mit 9 Welpen; gefallen im Zwinger Yellow Storm (KyDD)
2. Wurf am 31.05.2007 mit 7 Welpen; gefallen im Zwinger Yellow Storm (KyDD)
3. Wurf am 04.01.2008 mit 7 Welpen; gefallen im Zwinger Yellow Storm (KyDD)

Bewertung:
Auch diese Hündin musste innerhalb von knapp 15 Monaten 3 Würfe abliefern mit total 23 Welpen.


1C DER FALL NEPHTYS VOM HAUSE WAGNER

Name: Nephtys vom Hause Wagner; WT: 05.07.2004

Besitzer: (Name/Adresse aus Datenschutzgründen entfernt) Deutsche Doggen vom Hause Wagner (KyDD)

Würfe:
1. Wurf am 04.06.2006 mit 12 Welpen; gefallen im Zwinger vom Hause Wagner
2. Wurf am 29.07.2007 mit 9 Welpen; gefallen im Zwinger vom Hause Wagner
3. Wurf am 15.02.2008 mit 9 Welpen; gefallen im Zwinger vom Hause Wagner

Bewertung:
Diese Hündin durfte ihren Züchter in 20 Monaten mit 30 Welpen beglücken.

Wir gleichen die oben genannten Fälle mit der VDH-Zuchtordnung, hier Punkt 6 ab, die da lautet:


Die Rassehunde-Zuchtvereine müssen sicherstellen,
dass eine Ausbeutung der Zuchthunde verhindert wird.

Frage:
35 Welpen in 14 Monaten - keine Ausbeutung?
23 Welpen in 15 Monaten - keine Ausbeutung?
30 Welpen in 20 Monaten - keine Ausbeutung?

Interessant ist dabei natürlich auch, dass es in den Zuchtbestimmungen der KyDD keine Wurfbegrenzungen (wie etwa im Vergleich zum Deutschen Doggen Club DDC) gibt. Zynisch könnte man einwenden: solche wären bei dieser Art von Produktion, hier durchgeführt von den zwei Hauptverantwortlichen des Verbandes, auch eher hinderlich? Die in der VDH-Zuchtordnung nachgestellte Forderung:





Die Zucht-Ordnungen der Rassehunde-Zuchtvereine können in ihren Anforderungen ÜBER die des VDH hinausgehen. In den Zucht-Ordnungen sind die rassespezifischen Gebrauchseigenschaften der jeweiligen Rasse angemessen zu berücksichtigen" (VDH-ZO Punkt 5). (Hervorhebung K. B. und K. B.)

spricht davon, dass die dem VDH angeschlossenen Vereine "über" diese Anforderungen hinausgehen können; sie sagt nichts dazu, wenn diese Vereine diese Anforderungen bei Weitem unterlaufen?

Für Rassehundevereine, die sich mit der Deutschen Dogge beschäftigen, ist es hierbei auch praktisch, dass diese Rasse aufgrund ihrer Größe zu extremen Wurfstärken - es gibt Fälle mit 18 Welpen - neigt!

Auch solche Fälle - mit extremer Welpenzahl - haben wir belegt:

Haribo vom Teufelsgrund, WT 26.01.2006
Wurf vom 26.03.2008: 16 Welpen (auf der KyDD-Website nachträglich auf 11 Welpen runterkorrigiert; ein Ausdruck von dem ursprünglichen Eintrag auf www.kyddoggen.net liegt uns vor; zu fragen ist in diesem Kontext auch, warum die Veröffentlichungen auf der KyDD-Website in mehreren Fällen nachträglich geändert werden; wir können verschiedene solcher Fälle belegen!)

Bonita vom Rabenwald; WT 13.02.2006
Wurf vom 13.02.2006: 14 Welpen
Wurf vom 26.01.2009: 15 Welpen

Nohly von der Bocksleite; WT: 12.12.2002
Wurf vom 22.04.2006: 15 Welpen

In den Zuchtbestimmungen des VDH für von keinem VDH-Mitgliedsverein betreute Rassen findet sich unter 4.1.5 die Bestimmung:





Grundsätzlich sind Würfe, deren Welpenzahl die durchschnittliche Wurfgröße von 8 Welpen erheblich überschreitet, vornehmlich mit Hilfe von intensiver Betreuung durch den Züchter und früher Zufütterung aufzuziehen. (...) Bei überdurchschnittlich großen Würfen darf die Hündin frühestens 365 Tage nach dem Wurfdatum wieder belegt werden.












1. Fall Bonita: Sie musste im Abstand von 6 - 7 Monaten ihre Würfe ablegen.
2. Fall Limara: Auch sie musste im Abstand von 6 - 7 Monaten ihre Würfe ablegen.
3. Fall Nephtys: Zwischen dem 1. und 2. Wurf wurde tatsächlich ein Jahr Abstand eingehalten. Danach war es aber schon wieder vorbei mit der Enthaltsamkeit und der 3. Wurf fällt 6 Monate nach dem 2.

Uns ist klar, dass die oben zitierten Bestimmungen für nicht durch einen Verein betreute Rassen gilt. Es fragt sich nur, warum Rassen, für die es Vereine gibt - hier die KyDD - so dermaßen krass gegen diese Leitorientierungen verstoßen dürfen?

Oder hat es einfach bisher noch niemand "bemerkt"? Okay, erschwerend kommt tatsächlich hinzu, dass bei der KyDD - ganz anders als bei anderen Rassenhundevereinen - die entscheidenden Verordnungen wie z. B. Kör- und Zuchtordnung via Internet nicht einsehbar sind (sondern von den Unterzeichneten auf fast konspirativem Wege erst beschafft werden mussten).

An dieser Stelle brechen wir die Dokumentation dessen, was nach unserer persönlichen Meinung und unserem ethischen Empfinden nur als Ausbeutung von Zuchthündinnen bezeichnet werden kann, ab. Wir haben aber jede Menge weiterer dokumentierter Fälle dieser Art. Bei Bedarf leiten wir Ihnen diese Dokumentationen gerne zu.


2. KOMMERZIELLE HUNDEZÜCHTER

Die VDH-Zuchtordnung sieht unter Punkt 6 vor:


Kommerziellen Hundehändlern und -züchtern ist
die Zucht in einem Mitgliedsverein des VDH nicht erlaubt.

FRAGE: Ab wann gilt bei Ihnen eine Zucht als kommerziell???

Nehmen wir einen illustrativen Beispiel-Fall, sagen wir mal aus der KyDD:

Deutsche Doggen von Schlesien; Besitzer: (Name/Adresse aus Datenschutzgründen entfernt)

Wurfstatistik der vergangenen 5 Jahre:

2005    5 Würfe mit 41 Welpen
2006    7 Würfe mit 57 Welpen
2007    9 Würfe mit 59 Welpen
2008    10 Würfe mit 75 Welpen
2009    NUR IM JANUAR (!!!): 5 Würfe mit 36 Welpen

(Von dieser "Produktivitätskurve" können andere Unternehmen in Deutschland nur träumen!)

Sind solche "Produktionen" nun gewerblich oder nicht?

Auch passen diese Zahlen so überhaupt nicht zu der aktuellen Zuchtordnung der KyDD selbst, heißt es dort doch unter § 2.1.5:





Ein Züchter darf in seinem Zwinger pro Jahr nicht mehr als 5 Würfe haben. Weitere Würfe dürfen nur mit einer Ausnahmegenehmigung durch den Zuchtleiter gehalten werden. (Hervorhebung: K. B. und K. B.)

Jetzt fragen wir uns, ob (Name aus Datenschutzgründen entfernt) eine unbegrenzte "Ausnahmegenehmigung" ihres Verbandes erhalten hat oder ob sie sich tatsächlich jedes Jahr wieder neu um eine solche kümmern muss; womöglich auch noch wurfweise? Aber vielleicht ist ihr beim Erringen dieser Ausnahmegenehmigung ihre Position als 2. Vorsitzende des Verbandes von Nutzen?

2006: mehr als 5 Würfe, nämlich 7
2007: mehr als 5 Würfe, nämlich: 9
2008: mehr als 5 Würfe, nämlich 10
2009: bereits im Januar die maximale Wurf-Zahl erreicht! (Die nächste Hündin ist schon wieder gedeckt!)


Wir, die Unterzeichneten, fordern den Verband für das Deutsche Hundewesen auf, nach seinen (formalen und juristischen) Möglichkeiten zu überprüfen, ob die Tätigkeiten des Rassehundezuchtverband KyDD Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen überhaupt den Rahmenbedingungen des VDH gerecht werden.

Wir, die Unterzeichneten, bitten den VDH diesbezüglich und in Stellungnahme zu den oben genannten Punkten um eine SCHRIFTLICHE Antwort.

Sollten Sie noch weitergehende Links, Kopien der Ausdrucke etc. von uns benötigen, so geben Sie uns bitte Bescheid. Wir haben eine umfassende Dokumentation der Tätigkeiten dieses Verbandes angelegt.


Mit freundlichen Grüßen






gez. Karin Burger
www.doggennetz.de
gez. Kristin Beyer


Verteiler:

Deutscher Doggen Club DDC, Hr. Detlef Gügel, 90559 Burgthann-Mimberg
Deutscher Tierschutzbund, Bundesgeschäftsstelle, 53115 Bonn
Bund gegen den Missbrauch der Tiere, 80803 München

by Lydia Muus E-Mail        

<<<    Seite  1  2  3  4  5    >>> >>> Archiv  

HCWEBTOOLS: HC Newssystem Version 1.4
© HCDESIGN 2003 - 2004