Aktuelles!
Wichtige InfoMontag 09.Dezember.2013 18.26
An alle
Freunde, Förderer und Interessenten der Doggen-Nothilfe e.V.


Zum Jahresende werden wir den Vereinsstatus der Doggen-Nothilfe aufgeben.
Die Gedanken und Gründe zu dieser Entscheidung haben sich über mehrere Monate hinweg entwickelt (siehe Anschreiben an unsere Mitglieder im Anschluss).
Die letzte Mitgliederversammlung im Juli 2013 im Tierheim Schwerin hat dann die Auflösung des Vereins beschlossen.
Ich selbst werde versuchen, in einem kleinen überschaubaren Umfang die Doggen-Nothilfe („meine Doggen-Nothilfe“) in dem Sinne, wie sie ursprünglich von mir gewollt und realisiert wurde, weiterzuführen. Ob dies ohne derzeit verfügbare Pflegestellen und ohne eine einigermaßen sichere finanzielle Grundlage möglich sein wird, weiß ich noch nicht.
In den letzten Wochen ist bei mir der Eindruck und die Hoffnung entstanden, dass es einige Menschen gibt, die die Initiative Doggen-Nothilfe für in Not geratene Doggen mittragen und mitgestalten würden. Wir können dann vorwiegend Beratung anbieten und über unser Netzwerk gemeinsam nach geeigneter Hilfe suchen. Vielleicht haben wir auch ab und zu die Möglichkeit, durch eine aktuelle Finanzierungsaktion eine sehr in Not gerate Dogge aufzunehmen.
In mir leben die Erinnerungen an so viele Doggen, die mir in den letzten 17 Jahren begegnet sind, genauer gesagt, die ich aus Zwingern, Kellern und fensterlosen Schuppen geholt habe. Alle diese Bilder sind so lebendig und ich spüre noch heute die Nähe dieser Hunde, ihre Gerüche und ihre Ängste und aufkeimenden Kontaktversuche. Ich fühle auch heute noch meine Ängste, aber auch die unermüdliche Entschlossenheit sowie manchmal ein Geschenk von Glück.
Das ist der Hintergrund, der es mir unmöglich macht, jetzt einfach die Hilfe für Doggen zu beenden.
Doggen haben mein Leben seit über 40 Jahren so unendlich bereichert und ich kann von ihnen nicht lassen.
Falls sich Menschen angesprochen fühlen, bitte ich diese, Kontakt zu mir aufzunehmen.
Unsere Internetseite wird weiterhin erhalten bleiben.

Eva Gorski

Unsere Bankverbindung lautet:
Konto-Nr.:150002368
bei der Förder Sparkasse
Bankleitzahl: 21050170
IBAN: DE08 2105 0170 0150 0023 68
BIC: NOLADE21KIE


....weiterlesen

by webmaster E-Mail        

Aktuelles!
MitgliederanschreibenMontag 09.Dezember.2013 18.23
Liebe Mitglieder und Förderer der Doggen-Nothilfe e.V. Postfeld, den 25.04.2013


In diesem Schreiben möchte ich Ihnen von den zunehmenden Schwierigkeiten in unserem Verein berichten und Sie bitten, dazu Stellung zu nehmen (gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen).
Schon bei der letzten Mitgliederversammlung habe ich zum Ausdruck gebracht, dass unsere finanziellen Rücklagen immer geringer werden. Diese Problematik hat sich dadurch verstärkt, dass wir kaum noch Spenden erhalten, dass unsere Mitgliederzahlen konstant niedrig sind. Gleichzeitig haben wir in den letzten 18 Monaten Doggen aufgenommen, die einen hohen Bedarf an tierärztlicher Behandlung hatten (und haben) und die Monate lang in unserer Pflegestelle bei Rosi Kehler gelebt und natürlich Futterkosten verursacht haben. Die Vermittlung von Notdoggen wird immer schwieriger. Rosi Kehler kann derzeit keine Doggen mehr aufnehmen, es leben dort noch zwei Doggen, die seit Monaten ein Zuhause suchen. Zusammenfassend ist die Situation so, dass die Doggen-Nothilfe keine geeigneten Pflegestellen mehr hat und keine finanziellen Rücklagen, um Hunde aufnehmen zu können. Wir haben in den vergangenen Wochen Inserate in Regionalzeitungen gehabt, um nach passenden Pflegestellen zu suchen. Ohne jeden Erfolg. Wir haben einen ausführlichen Spendenaufruf auf unserer HP. Ergebnis : nahezu ergebnislos.
Ich selbst bin im Laufe der Jahre müde geworden und die durch die Internetmöglichkeiten (vor allem Facebook) geschaffenen Formen des „grenzenlosen Informationsaustausches“ schaffen ein so verändertes Kommunikationsklima, dass Tierschutzarbeit wie ich sie einmal machen wollte, kaum noch gelingen kann.
Es werden Doggen in großer Zahl über das Internet „angeboten“, sie werden verschenkt oder für 100 oder weniger EUR verkauft. Weshalb sollten sich dann noch Doggen-Interessenten der Mühsal von ausführlichen Gesprächen über ihre Hundehaltereignung, von Kontrollbesuchen, dem Eingehen von Überlassungsverträgen mit einer Schutzgebühr aussetzen, wenn es doch alles so viel einfacher geht! Die vielen Anrufe von Menschen, die sich auf diesem Internetweg eine Dogge „angeschafft“ haben und dann nach wenigen Tagen bei uns anrufen, um nun schnell diese Dogge wieder loszuwerden, weil sie das Kind anknurrt, nicht an der Leine geht, unverträglich mit anderen Hunden ist usw. usw. will ich nur erwähnen. Und dann die „Hilferufe“ und Bittbriefe von Menschen, die keine Zeit, kein Geld und keine Geduld für ihre Dogge haben und diese möglichst schnell loswerden wollen oder um Beteiligung an hohen Tierarztkosten ersuchen. Unser Verein wird wie ein Dienstleistungsunternehmen behandelt, das aus irgendwelchen Quellen finanziert wird und jederzeit handlungsbereit zu sein hat. Tatsächlich setzen bei uns ganz wenige Menschen all ihre Kraft (körperlich und emotiona ein, um den Doggen, die wir so lieben zu helfen. Es gibt keinerlei materielle Vergütungen (außer kleinen Zuschüsse zu langen Fahrten) und alles, was wir an Geld ausgeben können, stammt von Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
Dennoch, die Doggen-Nothilfe, die ich 1997 begonnen habe aufzubauen unter dem Eindruck der elenden Lebensbedingungen von Doggen überall in Deutschland, hat in den zurückliegenden Jahren viel geleistet. Von unseren Erfolgen und unserem Scheitern finden sich ausführliche Berichte auf unserer Internetseite unter den Rubriken „Erinnerungen“ und „Zuhause gefunden“.
Nach intensiven Gesprächen mit den Vorstandsmitgliedern (einschließlich Elke Ruge) sind wir zu dem Ergebnis gekommen, die Auflösung des Vereins zum Jahresende vorzuschlagen. Dann würde der gesamte Vorstand zurücktreten.
Es bliebe noch die Möglichkeit den Verein fortzuführen, wenn sich andere Menschen finden für die Vorstandsarbeit (unter den geschilderten Bedingungen).
Es wäre schön, wenn Sie uns Ihre Meinung zur geschilderten Situation des Vereins
bis Mitte Mai
per Email an info@doggen-nothilfe.de oder mit Briefpost mitteilen würden.
Die nächste Mitgliederversammlung ist für Mitte – Ende Juni 2013 wieder an einem Sonnabendnachmittag in der Region Schleswig-Holstein-Hamburg geplant.


Eva Gorski
1. Vorsitzende der
Doggen-Nothilfe e.V.
by webmaster E-Mail        

Aktuelles!
Grüße von AdelyFreitag 19.April.2013 18.36

Unsere Adeleide (Adely)                 Berlin, den 19.12.2012


Nun ist Adely schon 8 Monate bei uns und ist fester Bestandteil unserer Familie geworden.


Schon bevor Adely zu uns kam, dachte der eine oder andere gelegentlich über einen Hund nach. Die familiären Umstände mit Kindern und Papageien ließen uns aber immer wieder von diesem Gedanken abkommen.



Über eine Bekannte erfuhren wir dann, dass im Tierheim Berlin eine alte Doggenhündin zu vermitteln sei. Da alte Hunde oftmals schlecht zu vermitteln sind, entschlossen wir uns diesen Hund bei uns aufzunehmen und fuhren ins Tierheim. Dort wurde uns gesagt, dass der Hund bereits vermittelt ist, es gäbe aber viele Doggen, die ein neues Zuhause suchen. Dazu sollen wir im Internet nach in Not geratenen Doggen suchen.


Im Internet fanden wir dann Adely, die bei Rosi Kehler bereits seit ca. 2 Jahren lebte und kein Zuhause fand. Das berührte unser Herz (Das arme Ding) und wir beschlossen Adely ein Zuhause zu geben und meldeten uns sofort bei Rosi.


Dann ging alles ganz schnell. In den nächsten Tagen bestanden wir den „Doggen-Zuhause-Check“. Daraufhin richteten wir für Adely eine Kuschelecke ein und besorgten alles, was ihr kleines Doggenherz zu begehren schien.


Nun war der große Tag und wir fuhren mit unseren Kindern und ein befreundetes Paar Richtung Usedom. Wir waren alle ganz schön aufgeregt.
Natürlich haben wir gehofft, dass Adely uns ebenso toll findet, wie wir sie.


Nach 3 Stunden Autofahrt waren wir dann endlich bei Rosi. Als Adely uns sah, haben sich unsere Bedenken sofort in Luft aufgelöst. Sie schien genauso aufgeregt wie wir. Sie tänzelte umher, ließ sich überall kraulen und streicheln und forderte sich unsere Zuneigung deutlich merkbar ein, indem sie sich an uns schmiegte. Es war auf beiden Seiten Liebe auf den ersten Blick und für uns war sofort klar diese tolle Hündin nehmen wir mit.


Den Tag verbrachten wir dann soweit bei Rosi und lernten Adely ein wenig kennen. Bei der Abreise sprang Adely auch sofort ins Auto und kam freudig und aufgeregt mit uns mit. Zu Hause angekommen wurden erst mal Haus und Garten unter die Doggennase genommen.


In den nächsten Wochen gaben wir ihr Zeit sich einzugewöhnen. Schließlich wissen wir nicht, was Adely zuvor in ihrem Leben erlebt hat. Sicher ist aber wohl, dass sie ihr Zuhause schon einmal verloren hat. Bei Rosi hatte sie ein Zuhause gefunden und musste sich nun wieder neu eingewöhnen. Wir haben ihr die Zeit gegeben, die sie brauchte. Adely war sehr neugierig, aufgeschlossen und freute sich über alles und auf jeden, den sie neu kennen lernte.


In den ersten Wochen ließ sie uns nicht aus den Augen und kam kaum zur Ruhe. Heute können wir sie auch schon mal 3-4 Stunden alleine lassen. Danach ist die Freude dann immer riesig. Mittlerweile genießt sie die ungeteilte Zuwendung. Nur die Verlustangst ist nach wie vor deutlich spürbar, denn bei den Spaziergängen bleibt sie immer in unserer Nähe und lässt uns nicht aus den Augen. Auch zu Hause liegt sie immer dicht bei uns. Sie ist eine anschmiegsame, freundliche und sehr aufmerksame Hündin.



Uns war von vorneherein klar, dass wir uns für einen älteren Hund mit Vorgeschichte und Prägung entschieden haben und das wir diesen Hund so nehmen wie er ist.


Wir freuen uns jeden Tag über die Zeit, die wir mit Adely verbringen dürfen und genießen unsere Spaziergänge mit ihr sehr. Denn es ist für uns eine Auszeit vom Alltag. Adely spielt und tobt sehr gerne (auch mit anderen Hunden), liebt Kinder und genießt die menschliche Zuwendung, sowie kuschelige Abende vor dem Kamin. Von ihr können wir noch lernen was Entspannen heißt. Sie ist einfach eine klasse Dogge, die unser Leben bereichert.



Wir haben unsere  Entscheidung nicht bereut eine „Notdogge“ aufgenommen zu haben. Wir können auch nicht verstehen, warum sich bisher nie so wirklich Menschen für einen so lieben und dankbaren Hund interessiert haben. Umso mehr möchten wir Rosi danken, dass sie uns Adely anvertraut hat. Denn wir wissen wie schwer es für sie war, Adely nach 2 Jahren in ein neues und endgültiges Zuhause zu geben.


Wir werden immer auf unsere Adely aufpassen und ihr das Zuhause geben, was sie verdient hat.




Wir hoffen, dass andere Menschen auf Adely´s Geschichte aufmerksam werden und die DOGGEN-NOTHILFE unterstützen.


 


Tanja, Antje, Eric & Patricia

by webmaster E-Mail        

Aktuelles!
Dringend zeitnaher Platz gesucSonntag 24.März.2013 18.50


DRINGEND brauchen wir zeitnah einen Platz für den Boxerrüden Baron, der ganz, ganz wunderbar erzogen ist, aber leider unter massiven Trennungsängsten leidet und sich nur einem Menschen anschießen kann.

In unserer Pflegefamilie hat er sich Rosi angeschlossen und wenn sie geht und ihn zurück lässt, versucht Baron alles, um hinter ihr her zu kommen. Er überwindet 2 m hohe Zäune, verfällt in Panik und würde sich wahrscheinlich selber in große Gefahr bringen, nur um nicht verlassen zu sein. Andere Menschen und Hunde können ihn an seinem Vorhaben kaum abbringen.

So sieht es leider aus. Wir sind ratlos und brauchen dringend Hilfe.

Leider kann Baron in keiner Familie mit Kindern und Kleintieren leben, da er damit Probleme hat. Mit anderen Hunden kommt er sehr gut klar und er verfügt über einen phantastischen Grundgehorsam.

Wir suchen am liebsten ein boxerverliebtes und boxererfahrenes Rentnerpaar mit Haus und Garten und richtig gut eingezäuntem Garten, die bereit und in der Lage sind, mit Baron und seinen Schwächen zu leben.

Kontakt: LydiaMuus@aol.com

by webmaster E-Mail        

Aktuelles!
Wir brauchen Hilfe Samstag 15.Dezember.2012 12.10

Wir brauchen Hilfe für unsere Doggen


 


Wir alle, die wir täglich aktiv im Tierschutz engagiert sind, wissen, dass es vergleichsweise einfach ist,  eine junge, gesunde, mit anderen Hunden verträgliche Dogge aufzunehmen und zu vermitteln. Dass es grundsätzlich immer schwieriger wird, überhaupt passende Menschen für eine Dogge zu finden, will ich hier nicht weiter thematisieren.


Aber da sind die anderen Doggen, die von ihren Menschen „abgegeben“ werden, weil . . . .


Alle die möglichen Gründe will ich nicht aufzählen.


Es sind Doggen,  oft junge Rüden, ohne irgendeine Erziehung mit ausgeprägter sozialer Unsicherheit oder/und Tendenz schnell ein aggressives Verhalten zu zeigen. Natürlich sind diese Verhaltensweisen kein feststehendes Merkmal dieser Doggen, aber es bedarf einer sehr genauen Überlegung, an welche Menschen diese Hunde vermittelt werden können. Das kann lange dauern.


Und dann sind da noch die Doggen, die durch ein Leben in sozialer Isolierung, in Enge, Dreck und Bewegungsmangel und v.a. durch einen Mangel an emotionaler Zuwendung tief geprägt sind. Diese Doggen kommen schwer geschädigt an Leib und Seele zu uns. Als krasses Beispiel ein Verweis auf die Doggen aus den „Tötungsstationen“ im Ausland, aber auch aus Zwingern und Schuppen in Deutschland.


Wir sind nicht ahnungslos und naiv, wenn wir diese Hunde aufnehmen. Vielmehr  wissen wir schon bei der ersten Begegnung (oder Schilderung)und unserer Zusage diese Dogge unter unseren Schutz zu stellen, dass diese lange unsere Hilfe benötigen wird bevor wir die passenden Menschen für sie finden. Es sind Doggen mit schweren (weitgehend irreversiblen) Bewegungs- und Haltungsschäden, mit anhaltenden Magen- und Darmproblemen, mit schweren (nur durch mehrfache Operationen zu behebende oder zu lindernde) Augenleiden und mit gravierenden gynäkologischen Erkrankungen (z.B. bei den „ausrangierten Zuchthündinnen“). Eine so kleine Organisation wie die Doggen-Nothilfe kann es sich nur ab und zu leisten, einen Hund mit so einem umfangreichen Hilfebedarf aufzunehmen.


Solch eine Dogge lebt dann viele, sehr viele Monate bei Rosi Kehler. Sie wird oft zum ersten Mal in ihrem Leben gepflegt und mit geeignetem Futter versorgt und sie kann an der Menschenwelt teilnehmen und wird geliebt. Sie wird mehrfach zu unseren (auf Doggen spezialisierten) Tierärzten nach Greifswald gefahren, um die bestmögliche medizinische Versorgung zu erhalten. Das alles leistet Rosi Kehler, aber wir benötigen dazu Geld.


Manche Doggen können nie wieder ganz körperlich gesund werden, dennoch gibt es Menschen, die eine dieser Doggen adoptieren. In sehr ausführlichen Gesprächen vor dieser „Adoption“ schildern wir alle die noch bestehenden Erkrankungen der Dogge und des Risikos einer Verschlechterung. Wir haben großen Respekt vor den Menschen, die sich dann trotzdem für diese schon so gezeichnete Dogge entscheiden.


Doch manchmal übertreffen die entstehenden Tierarzt- und Medikamentenkosten dann doch die finanziellen Möglichkeiten der Menschen und die Doggen-Nothilfe erhält einen Hilferuf. Aber auch wir – die Doggen-Nothilfe – haben inzwischen schon wieder so eine „teure Dogge“ aufgenommen und unsere Vereinskasse ist recht leer geworden.



 


In diesem Aufruf geht es um die Doggenhündin BELLA, um unsere PLATINA und um DONALD.


 


PLATINA
 


Im Spätsommer 2011 erreichte uns der Hilferuf einer Tierschutz-Organisation aus Ungarn.


Eine völlig verstörte und verängstigte Doggenhündin war im Straßengraben liegend gefunden worden und in die „Auffangstation = Tötungsstation“ gebracht worden wo sie als „Fundhund“ nach 14 Tagen hätte getötet werden sollen. Nachdem wir als Tierschutz-Organisation zusagten, diese Hündin aufzunehmen, durfte sie die Tötungsstation verlassen. Ein Tierpfleger hat sie privat aufgenommen und die notwendigsten medizinischen Versorgungen eingeleitet. In einem engen Telefon- und email-Kontakt erfuhren wir, dass PLATINA (wahrscheinlich eine ausrangierte Zuchthündin) so schwer krank war, dass es anfangs unsicher blieb, ob sie überleben würde: eine generalisierte Demodikose, eine Gebärmutterentzündung und Husten. Die damals schon notwendige operative Gebärmutterentfernung war wegen des schlechten Gesamtzustandes der Hündin nicht möglich.


Dann endlich war sie transportfähig und durfte zu Rosi Kehler, wo sie liebevoll und fachkundig aufgenommen und versorgt wurde. PLATINA, eine freundliche und lebensfrohe Hündin war und ist gezeichnet durch diese schweren Erkrankungen. Das erheblich geschädigte Immunsystem führte zu immer neuen Krankheitssymptomen wie Eiterbeulen am Körper und zwischen den Zehen der Pfoten, auch sich wiederholende Erbrechensattacken. Erst nach Wochen konnte die immer aufgeschobene Gebärmutterentfernung vorgenommen werden.


Für unseren Jahresbericht der Doggen-Nothilfe für 2011 wählten wir ein Bild von PLATINA, das damals eine fast gesund wirkende Doggenhündin auf Rosis Sofa zeigt.


Es fanden sich Menschen, die unsere TINA zu sich in ihre Familie holen wollten. Wir machten auf all die bisher bei TINA bekannten Erkrankungen aufmerksam und berichteten auch von der unsicheren Prognose für ihr weiteres Leben. Aber die Menschen blieben bei ihrem Entschluss. Dann durfte TINA dahin umziehen.


Leider häuften sich die Krankheitssymptome bei TINA als Folge des schwer geschädigten Immun- und Verdauungssystems. Jetzt erreichte uns ein Hilferuf der Familie, da die immer neu entstehenden Tierarzt- und Medikamentenkosten die finanziellen Möglichkeiten überschreiten.


Weitere Einzelheiten finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik „Zuhause gefunden“. 


DONALD



Der damals 11 Monate alte Doggenrüde kam zu uns über eine Frau, die ihn in einer Autowerkstatt entdeckt hatte. Der Jungrüde lebte dort über Monate hinweg überwiegend auf dem umgebenden Schrottplatz oder war angebunden an einem Zaun. Die schweren Stellungsfehler des Hundes fielen sofort auf, er konnte sich nur mühsam fortbewegen. Wir schafften es, den Hund dort wegzuholen und in eine Pflegestelle zu geben. Dort erhielt er wegen seines hoppelnden Ganges den Namen DONALD.


DONALD blieb einige Wochen in der Pflegestelle und zeigte sich als  ein freundlicher und mit allen anderen Hunden verträglicher Rüde. Eine Vorstellung dieser Dogge in einer Tierklinik ergab, dass die Tierärzte, die ihn untersuchten, die bereits eingetretenen Gelenkdeformationen als nicht so schwerwiegend einstuften. Insgesamt wurde eine eher günstige Prognose erstellt.


Dann meldeten sich Menschen, die DONALD kennen lernen wollten und die sich dann, bei dem ersten Besuch bei ihm, entschieden, ihn ganz in ihre Familie aufnehmen zu wollen.


Trotz aller auch bestehenden Befürchtungen einer weiteren Verschlechterung seines Zustandes blieben diese Menschen bei Ihrem Entschluss. Und DONALD durfte dorthin in sein neues Zuhause ziehen.


Aber: die  Bewegungsstörungen des Jungrüden nahmen zu und die eher beruhigenden Aussagen der bisherigen Tierärzte schienen immer unglaubwürdiger. So wurde DONALD von seinen Menschen in eine andere (sehr renommierte) Tierklinik gebracht, um weitere Untersuchungen (MRT/CT) zu ermöglichen. Das niederschmetternde Ergebnis: es ist ein Wobbler-Syndrom, das prinzipiell operierbar wäre, hätte der arme Kerl nicht auch in beiden Vorderbeinen eine schwere Arthrose. Weitere tierärztliche Kontrolluntersuchungen und Behandlungen sind notwendig. Eine Heilung oder wenigstens grundlegende Besserung wird es nicht geben. DONALD bleibt eine behinderte Dogge.


DONALD ist (noch) ein lebensfroher Hund, der seine Familie liebt und von diesen genauso geliebt wird.


Die hier bisher entstandenen und immer neu entstehenden Tierarzt- und Medikamentenkosten überschreiten die finanziellen Möglichkeiten seiner Familie.
Auch wir – die Doggen-Nothilfe und der Doggenschutz - können nur mit kleinen Beträgen helfen, da es ja so viele andere Doggen in Not gibt.


Wo sind die Menschen, die uns und DONALD mit einer Spende helfen können?


Weitere Einzelheiten finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik „Zuhause gefunden“.


 


BELLA



Im Vergleich zu den anderen von uns aufgenommenen „Not-Doggen“ ist BELLA, die zunächst aus so elenden Lebensverhältnissen kam und sich dann auch noch als nahezu blind erwies, inzwischen zu einer gesunden Doggenhündin mit etwas eingeschränkter Sehfähigkeit geworden.


Wir konnten diese Hündin aus einem kleinen Zwinger, in dem sie eingesperrt war, nachdem ihre Menschen sie  dort zurückgelassen hatten, herausholen. BELLA knurrte aus dem Käfig heraus alle Menschen an, was dazu führte, dass niemand mehr wagte die Tür zu öffnen. Das Futter wurde durchs Gitter geschoben. In unserer Pflegestelle bei Rosi wurde BELLA schnell zu einer freundlichen und spielfreudigen Hündin, aber gleichzeitig erkannte Rosi, dass die Hündin fast nicht sehen konnte. Zusätzlich waren Ihre Augen von zugeklebten und verwachsenen Lidern verdeckt. Die Entzündungen konnten durch entsprechende Medikamente behoben werden, doch unverändert blieb das Problem der Lider und Augenränder. So beschlossen wir, Tierärzte unseres Vertrauens  in einer aufwendigen Operation versuchen zu lassen, BELLAS Augenprobleme zu lindern, gleichzeitig sollte die Kastration der Hündin erfolgen.


Es wurden die über den Augen liegenden Oberlider gestrafft  und Drüsen entfernt. Nach wenigen Tagen, nachdem die Schwellungen abgeklungen waren, wurde immer deutlicher, dass BELLA zunehmend Hell und Dunkel, große Gegenstände und Öffnungen erkennen kann. Sie konnte erstmalig überhaupt die Augen richtig öffnen. Was für ein Glück für uns alle.


Schon während der Zeit der „Blindheit“ meldeten sich Menschen, die BELLA ein Zuhause geben wollten. Nun lebt die Hündin schon seit einigen Wochen in ihrer Familie. Und wir sind so froh, dass wir diese lebensfrohe, freundliche Hündin aus ihrer Isolationshaft geholt haben und sie so aufwendig operieren ließen.


Inzwischen haben wir die Tierarztrechnung über 850 Euro erhalten, das leert unsere Vereinskasse bis auf einen kleinen Rest.


Wir nehmen deshalb BELLA mit in unseren Spendenaufruf auf.
 


Konto der Doggen-Nothilfe e.V.


Fördersparkasse


Konto Nr. 1400067177  BLZ 21050170


Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenbescheinigung.



 


Eva Gorski


Doggen-Nothilfe-Team                                         Dezember 2012

by webmaster E-Mail        

<<<    Seite  1  2  3  4  5    >>> >>> Archiv  

HCWEBTOOLS: HC Newssystem Version 1.4
© HCDESIGN 2003 - 2004